Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

heutzutage haben über 42 Millionen Amerikaner Studentendarlehen in Höhe von insgesamt etwa 1,3 Billionen Dollar angesammelt. Laut Angaben des amerikanischen Rechnungshofes bilden verzinste Studentendarlehen eine der größten Schuldenquellen der Amerikaner.

Die Wahrheit ist, dass der Preis für gute Bildung sehr hoch ist und dass sie sich oft nicht rentiert. Heute verlassen Millionen von Menschen die Schule und bekommen keine gut bezahlten Arbeitsplätze fürs Leben, wie es ihnen zuvor versprochen wurde.

Ob es Ihnen gefällt oder nicht: Das Leben kostet Geld. Dennoch bringen wir den Schülern wenig bis gar nichts über Geld bei. Wenn die Leute einen akademischen Abschluss machen, sind sie danach in den meisten Fällen noch immer finanzielle Grünschnäbel.

Es folgen nun sieben Dinge, die Sie nicht in der Schule lernen, die Ihnen aber den Weg zur finanziellen Unabhängigkeit erleichtern.

1. Wie man einen Finanzbericht liest

Mein reicher Vater sagte: „Mein Bankier hat mich nie nach meinem Zeugnis gefragt. Ihm war es vollkommen egal, wo ich zur Schule gegangen bin und ob ich ein guter Schüler war.“

Wir fragten ihn: „Was wollte er denn sehen?“ „Meinen Finanzbericht.“ Er griff in eine Schublade und zeigte uns seinen Finanzbericht. „Nach der Schule wird dein Finanzbericht zur wichtigsten Referenz. Das Problem daran ist, die meisten wissen nach der Schule nicht mal was das ist.“

Es ist essenziell zu wissen, wie man eine Gewinn-und-Verlustrechnung sowie eine Bilanz korrekt liest und versteht, wie beide zusammenhängen.

Viele Leute, die an Buchhaltungskursen teilnehmen, wissen, wie man diese beiden getrennt voneinander betrachtet. Ich finde jedoch immer faszinierend, dass keiner von ihnen weiß, warum das eine Dokument für das andere wichtig ist und wie sich das eine auf das andere auswirkt.

Mein reicher Vater hielt das Zusammenspiel der beiden Dokumente für extrem wichtig. „Wie kann man denn das eine ohne das andere verstehen? Woher weiß ich, was eine Verbindlichkeit oder eine Anlage bedeutet, ohne meine Gewinn-und-Verlustrechnung neben mir zu haben?“

Mein reicher Vater meinte, mithilfe der beiden Dokumente haben Sie ganz einfach Einsicht in Ihren Cashflow und können dadurch erkennen, ob Ihnen eine Anlage Gewinn bringt oder eben nicht.

2. Drei Arten von Einkommen

Wenn Sie einem Beruf nachgehen und einen Monatslohn erhalten, dann besteht ihr Einkommen aus Geld von Ihrem Arbeitgeber.

Auf dem Cashflow-Quadranten würden Sie sich somit auf der linken Seite der Angestellten (E) und Selbstständigen (S) befinden.

Wenn Sie Ihr Geld durch einen Gehaltscheck verdienen, dann tauschen Sie quasi Zeit gegen Geld. Wenn Sie beispielsweise als angestellter Webdesigner, Kassierer eines Lebensmittelgeschäfts oder Polizist arbeiten, erhalten Sie einen festgelegten Geldbetrag (X), um einen Job für eine bestimmte Zeit (Y) zu erledigen. Hier in den Vereinigten Staaten wird der Geldbetrag zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber ausgehandelt. Die Arbeitszeit als Vollzeitangestellter liegt im Normalfall bei 40 Stunden pro Woche.

Die meisten Menschen, die ihr Geld auf diese Weise verdienen, decken damit ihre monatlichen Ausgaben und haben wenig bis gar nichts fürs Investieren übrig.

Wer sein Geld durch den Austausch von Zeit gegen Geld erwirtschaftet, erhöht den Wert seines Portfolios durch Kapitalgewinne.

Wenn jemand beispielsweise eine Aktie kauft, plant er, diese in der Zukunft zu einem höheren Preis zu verkaufen. Wenn jemand also eine Aktie für 10 Dollar kauft und für 40 Dollar wieder verkaufen kann, so hat er 30 Dollar verdient.

Das ist die traditionelle Art, Aktienhandel zu betreiben. Investoren kaufen unterbewertete Aktien in der Hoffnung, dass sie ansteigen werden und sie dadurch Gewinn realisieren können.

Mein reicher Vater verwendete die Formel „vier grüne Häuser, ein rotes Hotel“, um passives Einkommen, die dritte Art von Einkommen, zu generieren.

Wie ich schon einmal erwähnt habe, erwirtschaften Unternehmer (B) und Investoren (I) auf der rechten Seite des Cashflow-Quadranten ihr Geld mit der Erschließung neuer Anlagequellen.

3. Warum Sie mehr Arbeit in Anlagen stecken sollten

Wäre da nicht mein reicher Vater gewesen, so wäre ich vermutlich in die Fußstapfen meines armen Vaters gestiegen. Ich hätte wahrscheinlich eine gute Ausbildung genossen und wäre die Karriereleiter hochgestiegen.

Statt meine Zeit damit zu verbringen, neue Immobiliengeschäfte ausfindig zu machen, würde ich wahrscheinlich noch immer für einen Monatslohn arbeiten, immer höhere Steuern zahlen und hoffen, genug Geld für die Rente übrig zu haben.

Die Reichen arbeiten ständig daran, neue Anlagequellen zu akquirieren, die ihnen immer mehr Geld beschaffen.

Der Unterschied zwischen einem Kapitalisten und jedem anderen beginnt bei dem Satz: „Geh zur Schule und suche dir einen Beruf.“ Stattdessen sollte man sagen: „Geh zur Schule und lerne Anlagen zu akquirieren.“

4. Warum Sparer Verlierer sind

Wenn ich davon spreche, dass Sparer Verlierer sind, meine ich die, die glauben, Ersparnisse würden ausreichen, um ihnen eine sichere finanzielle Zukunft zu ermöglichen. Dies ist eine alte Denkweise, die nicht berücksichtigt, wie sich Geld verändert hat. Es bedenkt nicht, dass unser Geld eine Währung ist, die an Wert verliert, wenn sie nur herumliegt und nicht investiert wird.

Weil wir in einer inflationären Wirtschaft leben, verliert Bargeld mit der Zeit an Wert. Warum sollten Sie also Geld sparen, wenn die Fed Billionen von Dollar druckt, wodurch es immer weniger wert ist?

Vermögenswerte auf der anderen Seite steigen und fallen verhältnismäßig zur Inflation. Und deshalb müssen Sie lernen, die richtigen Anlagen für Ihre finanzielle Lage zu finden, die Ihnen Cashflow verschaffen. So funktioniert Investieren für mich.

5. Haben Sie keine Angst vor Fehlern

Mein reicher Vater sagte immer: „Die meisten Leute denken, handeln aber nie. Wenn du etwas machst, machst du auch Fehler. Aber es ist so, dass wir aus unseren Fehlern unsagbar viel lernen. Die wichtigen Dinge lernst du nicht in einem Klassenzimmer, sondern in der richtigen Welt. Du handelst, machst Fehler und behebst sie wieder. Nur so entsteht Weisheit.“

In der Schule wird uns beigebracht, dass es schlecht ist, Fehler zu machen. Egal, ob das von Lehrern oder von Mitschülern kommt, die einen auslachen, wenn man einen Fehler begeht. Die meisten wachsen mit dem Gefühl auf, es wäre etwas unglaublich Schlechtes, einen Fehler zu machen. Also lernen sie auch nicht daraus.

Das Bewusstsein, aus unseren Fehlern zu lernen, ist einer der größten Schlüssel zum Erfolg. Ich mache ständig Fehler, aber ich weiß, dass ich daraus lernen kann, um nicht nur mein

Geschäft, sondern auch meine Gesundheit, meinen Wohlstand und mein Glück zu verbessern.

6. Sie können von Steuern profitieren

Vielleicht kennen Sie das Sprichwort: Es gibt nur zwei Dinge, die im Leben sicher sind – der Tod und Steuern, und keiner mag diese beiden.

Mein reicher Vater meinte: „Wenn es um Steuern geht, schreiben die Reichen die Regeln.“

„Wenn du reich werden willst, dann musst du auch nach den Regeln der Reichen spielen.“

Einer der Gründe, warum die Reichen immer reicher werden, ist, dass sie wissen, wie sie viel Geld verdienen können, ohne viel an Steuern zahlen zu müssen. Sie wissen, wie sie mit steuerfreiem Geld umgehen müssen, um Profit herauszuschlagen.

Sie können das auch tun – jeder kann so vorgehen. Anstatt beispielsweise Kapitalertragssteuern auf den Verkauf unserer Eigentumswohnungen zu zahlen, erlauben uns die Immobiliengesetze, die Zahlung dieser Steuern aufzuschieben und sie stattdessen in eine andere Immobilie zu investieren. Das Geld, das aus dieser Immobilie stammt, fließt zu einem niedrigeren Steuersatz in unsere Taschen, da keine Sozialversicherungs- oder Einkommenssteuer zu zahlen ist und der Steuersatz durch die Abschreibung der Immobilie weiter gesenkt wird.

Also ist es viel besser, nach den Regeln der Reichen zu spielen und mehr Geld für sich selbst herauszuschlagen, während man weniger Steuern zahlen muss. Ich zeige Ihnen, wie das geht.

7. „Was haben Sie in der Schule über Geld gelernt?“

Was haben Sie in der Schule über Geld gelernt?

Die meisten antworten: „Nicht viel.“ Falls sie überhaupt etwas gelernt haben, dann „Geh zur Schule, suche dir eine Arbeit, kaufe ein Haus, werde deine Schulden los und investiere langfristig an der Börse“. Das mag vielleicht ein guter Rat für das Industriezeitalter gewesen sein, aber es ist ein veralteter Rat im Informationszeitalter.

Vom Kindergarten bis in die Oberstufe lernt man wenig, fast nichts über Geld. Die meisten Menschen sparen immer noch Geld und beachten nicht, dass der Goldstandard 1971 aufgehoben wurde und dass sie Schulden zu ihren Gunsten nutzen können. Ohne finanzielle Bildung wird ihnen nicht klar, dass sich die finanziellen Regeln geändert haben.

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