Ist das RENDITE TELEGRAMM jetzt nur noch zweitklassig?

Ist das RENDITE TELEGRAMM jetzt nur noch zweitklassig?

Lieber Börsianer,

aus der Werbung wissen Sie, dass ich in diesen Tagen einen neuen Börsendienst, die PREMIUM-CHANCEN starten werden. Das Echo auf mein neues Projekt war – ohne Übertreibung – gigantisch. Mehrere hundert Leser folgten meinem Aufruf und werden nun am Freitag (10. Januar) von den ersten Neu-Empfehlungen der PREMIUM-CHANCEN profitieren. 

Ich will allerdings gar nicht verhehlen, einige unter Ihnen sind von meinem neuen Projekt weniger begeistert. Sie fürchten, dass ich künftig mein Hauptaugenmerk auf die PREMIUM-CHANCEN richten werde und möglicherweise das RENDITE TELEGRAMM vernachlässigen werde. Zu Deutsch: Die tollen Aktien kommen nun ins Premium und der Rest ins RENDITE TELEGRAMM 

Lassen Sie mich zu diesem Sachverhalt einige Anmerkungen machen. Ich wäre ein schlechter Unternehmer oder Börsenbrief-Macher, wenn ich die Einführung des neuen Produktes nicht entsprechend sorgsam vorbereitet hätte. So habe ich bereits im vergangenen Oktober mein Team um einen weiteren Analysten erweitert, damit wir dem bevorstehenden Mehraufwand auch gewachsen sind.  

Zudem testen wir derzeit mit Hochdruck verschiedene sog. Aktien- oder Markt-Screener. Hierbei handelt es sich um künstlich-intelligente Software-Anwendungen, die für den Vermögensverwalter oder Analysten eine gewisse Aktien-Vorauswahl treffen. Diese Anwendungen erzielen zunehmend bessere Resultate. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich mit Unterstützung dieser Anwendungen künftig potenzielle Gewinner-Aktien noch früher erkenne. Diese Aktien-Screener werde ich selbstverständlich sowohl als Vermögensberater für meine Kunden nutzen wie auch für meine Börsenpublikationen.  

Sie profitieren immer und in jedem Börsendienst vom Parseval-Prinzip 

Noch eine Anmerkung: Das RENDITE TELEGRAMM gehörte im vergangenen Jahr gemessen an seiner Auflage und auch gemessen an seiner Performance mit zu den erfolgreichsten neueren Börsendiensten. Und daran soll sich auch 2020 und in den nächsten Jahren nichts ändern. Hier bin ich sehr ehrgeizig. Diese schöne Marktposition will ich bestimmt nicht an irgendeinen Konkurrenten verlieren. Von meinem Ehrgeiz werden Sie als Anleger nur profitieren.   

Und nochmals zur Erinnerung: Sie wissen, dass Sie in jedem meiner Börsendienste immer exakt die Aktien kaufe, die ich auch für mich, meine Familie und meine Kunden anschaffe. Das nenne ich das Parseval-Prinzip. Dieses Prinzip sorgt dafür, dass ich für Sie seriös und verantwortungsvoll arbeite. Damit beantworte ich die Eingangs aufgeworfene Frage: Das RENDITE TELEGRAMM wird immer erstklassig bleiben.   

Bleiben Sie mir gewogen, denn wir haben gemeinsam noch viel vor! 

 

P.S. Wussten Sie eigentlich, dass derzeit weltweit über 43.000 Unternehmen börsen-notiert sind? Ich kann Ihnen versichern, hier werde ich immer ausreichend lukrative Aktien für Sie finden, ganz gleich welche meiner Publikationen Sie lesen.  

So handeln die Schweizer Aktien richtig

So handeln die Schweizer Aktien richtig

Lieber Börsianer,

die Schweiz bietet Ihnen nicht nur herrliche Wintersportperspektiven und malerische Berglandschaften. Die Alpenrepublik hat auch noch mehr als Käse, Schokolade und so manch andere Leckerei zu bieten. Denn auch wirtschaftlich geht es den Schweizern bekanntermaßen gut. Das Land ist die Heimat von Dividendenstars wie Nestlé (der Konzern erhöht seit 23 Jahren immer die Dividende) und Gesundheitsspezialist Novartis, vom Luxusgüterhersteller Richemont (z.B. Cartier und Montblanc) und dem Uhrenhersteller Swatch. Damit ist die Schweiz auch ein beliebtes Anlageziel, für Menschen die zuverlässige Unternehmen mit langfristigen Wachstumsperspektiven suchen. Doch der Handel mit Schweizer Aktien ist im Moment für Menschen mit einer Depotbank in Deutschland oder Österreich gar nicht so einfach.

 

Schweiz und EU streiten über Börsenregeln

Seit dem 1. Juli 2019 dürfen keine Schweizer Aktien mehr über Handelsplätze in der EU gehandelt werden. Denn die Schweiz und die EU streiten über die Handelsbedingungen an den Börsen. Im Kern geht es um die sogenannte Börsenäquivalenz. Das bedeutet konkret, dass die Staaten untereinander anerkennen, dass an allen Börsen die gleichen Handelsstandards gelten und deshalb allen Marktteilnehmern uneingeschränkter Zugang zu allen Handelsressourcen gewährt wird. Für uns Investoren ist das der wünschenswerte Zustand, da durch die hohe Liquidität die besten Preise für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren gewährleistet werden. 

Die EU hat jedoch der Schweiz nur eine befristete Börsenäquivalenz gewährt. Die Schweiz fordert eine unbefristete Anerkennung und ergriff deshalb Schutzmaßnahmen. Im Moment ist es an allen EU-Handelsplätzen untersagt mit Schweizer Aktien zu handeln. Der Handel ausschließlich in der Schweiz und an Nicht-EU-Handelsplätzen möglich. 

So kaufen Sie Schweizer Aktien

Sie können Schweizer Aktien derzeit auf zwei Wegen kaufen. Welcher der bessere für Sie ist, hängt von den Angeboten Ihrer depotführenden Bank und Ihrem Ordervolumen ab. Folgende zwei Möglichkeiten stehen für Sie zur Auswahl: 

1.) Viele Banken bieten Ihnen die Möglichkeit des außerbörslichen Direkthandels an. Dabei können Sie die Aktien direkt über Ihre Bank kaufen, ohne dass eine Börse im Spiel ist. Die Gebühren sind dafür meist recht günstig, allerdings wird der Kurs nicht an der Börse, sondern von Ihrer Bank gestellt. Achten Sie also darauf, dass Sie einen ähnlich guten Kurs wie beim regulären Börsenhandel erhalten. 

2.) Sie handeln direkt an der Schweizer Börse. Die meisten Depotbanken bieten Ihnen einen Zugang zur Züricher Börse, wo alle Schweizer Aktien uneingeschränkt handelbar sind. Dabei profitieren Sie von einer hohen Liquidität und fairen Kursen, müssen jedoch möglicherweise etwas höhere Gebühren in Kauf nehmen. 

Als dritte Option besteht für viele Schweizer Unternehmen auch noch die Möglichkeit, die Aktien über eine US-amerikanische Börse zu kaufen oder verkaufen. Viele Schweizer AG’s haben auch in den USA ein entsprechendes Listing. Manche Banken bieten günstige Orderkonditionen für Geschäfte in den USA an, so dass Sie auch diese Option in Betracht ziehen können. 

Als Faustregel können Sie sich merken: Kleine Positionen bauen Sie am besten im außerbörslichen Direkthandel auf, während Sie große Positionen direkt an der liquiden Züricher Börse kaufen.

P.S.: Gleich morgen erkläre ich Ihnen in Börse am Mittag, wie Sie RENDITE TELEGRAMM und meinen neuen Dienst Parseval´s Premium-Chancen optimal für Ihren Börsenerfolg nutzen.  

Neues Börsenjahr: Es droht ein Fehlstart

Neues Börsenjahr: Es droht ein Fehlstart

Lieber Börsianer,

derzeit droht uns ein veritabler Fehlstart ins neue Börsenjahr. Vor allem die typischen Export-Indizes wie der Nikkei oder der DAX geraten heute unter Druck und verlieren fast 2 %. Was sind die Belastungsfaktoren? 

Am vergangenen Freitag haben die USA mittels eines gezielten Drohnenangriffs den iranischen Top-Militär Qasem Soleimani getötet. Seitdem kochen die Emotionen vor allem in Teheran hoch. Im Iran ist der Mann sehr populär und gilt als eine Art Kriegsheld. Das Mullah-Regime schwört nun Rache. Donald Trump hat genau für diesen Fall weitere militärische Maßnahmen angekündigt und erinnerte dabei an die Geiselnahme des US-Botschaftspersonals in Teheran Ende 1979. 

An den Börsen befürchten einige Marktteilnehmer nun einen Flächenbrand in der Region zwischen Afghanistan und Mittelmeer. Folglich steigen die Ölnotierungen stramm, und die Krisenwährung Gold geht gleich mit. Daneben geht die Lufthansa-Aktie in den Sinkflug und verliert auf Wochensicht knapp 5 %. Die üblichen Marktreaktionen also!  

Ich erwarte, dass die Korrekturwelle insbesondere beim DAX auch in den nächsten Tagen anhalten wird. Stand heute gebe ich für den DAX kurzfristig ein Kursziel von rund 12.500 Punkten aus. Erst hier sehe ich eine Stabilisierung der Notierungen.  

Neuer Groß-Konflikt im Mittleren Osten eher unwahrscheinlich

Gleichwohl rechne ich nicht mit einer anhaltenden Eskalation in der Region. Letztlich ist die Situation nämlich für beide Seiten potenziell existenz-gefährdend. Donald Trump dürfte seine Chancen auf eine Wiederwahl als Präsident im November schmälern, wenn er jetzt einen Groß-Konflikt in der Region vom Zaun bricht. Hier gilt: Das Fußvolk der US-Armee gehört zur Stammwählerschaft des Donald Trump, und diese Wähler wollen heim. Man hat sprichwörtlich die Nase voll vom Wüstensand. Donald Trump wurde von vielen Amerikanern genau deshalb 2016 zum Präsidenten gewählt.  

Die Mullahs in Teheran hingegen wissen genau, dass sie militärisch und technologisch den USA in einem offenen Krieg unterlegen sind. Das Soleimani-Attentat hat der Führung in Teheran nochmals eindrücklich vor Augen geführt, wie weit der Arm des US-Militärs reicht und wie punktgenau man zuschlagen kann. Hinzukommt, dass das Regime im eigenen Land nicht unbedingt ganz fest im Sattel sitzt. Erst jüngst kam es in vielen iranischen Städten zu gewaltsamen Protesten gegen die Führung. Angeblich starben dabei mindestens 200 Menschen. Mit anderen Worten: Der Rückhalt des Mullah-Regimes in der eigenen Bevölkerung ist dünn. Also keine Situation, in der man sich mit der Weltmacht Nr. 1 anlegen wird.  

Fazit: Derzeit rechne ich mit einer begrenzten Korrektur am Aktienmarkt, die möglicherweise bereits in der nächsten Woche ausgestanden ist. Selbstverständlich informiere ich Sie, sobald die Luft wieder rein ist.  

 

P.S. Gerade in unsicheren Zeiten spielen Infrastruktur-Aktien ihre volle Stärke aus. Noch in dieser Woche erläutere ich Ihnen, wie Sie mit dieser konservativen Aktiengattung optimal arbeiten. Hier schaffen Sie gleichzeitig Stabilität und sehr anständige Renditen für Ihr Depot.

So werden deutsche Unternehmen benachteiligt

So werden deutsche Unternehmen benachteiligt

Lieber Börsianer,

am 15. Januar soll es soweit sein. Dann wird Donald Trump im Weißen Haus im Beisein eines hochrangigen Vertreters aus China endlich das lang erwartet Handelsabkommen der ersten Stufe unterzeichnen. In vielen US-Medien ist man der Meinung, dass dieses Abkommen den heißen Handelskrieg fürs Erste beenden wird. Nun herrscht also eine Art Waffenstillstand zwischen den beiden Großmächten.  

Ich gehe da sogar noch einen Schritt weiter. Tatsächlich wird dieses sog. Phase-1-Abkommen wichtige und bisher hoch umstrittene Fragen regeln. So soll Peking die Rechtsgrundlage schaffen, damit künftig Patentrechte und anderes geistiges Eigentum von US-Unternehmen im China-Geschäft wirkungsvoll geschützt wird. Außerdem wird sich China verpflichten, künftig die eigene Währung nicht mehr oder nur noch in geringem Umfang gegenüber dem US-Dollar abzuwerten. Hier werden wichtige Pflöcke eingeschlagen, um die Handelsbeziehungen der beiden Supermächte langfristig zu regeln. Das ist mehr als nur ein Waffenstillstand.  

Andere Streitpunkte haben die Verhandler allerdings bislang ausgespart. So ist den USA und natürlich auch der EU die Subventionspolitik Pekings zugunsten der großen Staatsunternehmen ein Dorn im Auge. Nicht ganz zu Unrecht unterstellt der Westen China eine anhaltende Verzerrung des internationalen Wettbewerbs.  

Wo war eigentlich Europa?

Es ist schade, dass Europa bzw. Brüssel an den Verhandlungen nicht beteiligt war und ist. Schließlich leiden europäische Exporteure ebenfalls unter der chinesischen Handels– und Wirtschaftspolitik. Auch die Patenrechte von Siemens oder etwa deutscher Autobauer werden im Reich der Mitte nicht immer gewahrt. Auch die Übernahme eines interessanten chinesischen Unternehmens etwa durch ein deutsches Unternehmen ist in der Praxis nahezu unmöglich. Hier reguliert und blockiert Peking mit allen Kräften.  

Es ist zudem ein Unding, dass etwa die deutschen Autobauer in China nur im Rahmen von Gemeinschaftsunternehmen produzieren dürfen. Solche Konstrukte begünstigen den unerwünschten Technologie-Transfer.  

Leider hat es die Politik in Berlin, Paris oder Brüssel versäumt, hier eine eigene Position zu beziehen. Die Konsequenz: US-Unternehmen agieren künftig in China aus einer stärkeren Position als ihre Konkurrenz aus Europa.  

Hier fehlt es der europäischen Politik an Selbstbewusstsein, innerer Geschlossenheit und Durchsetzungskraft.  

Was bedeutet das für uns als Börsianer? US-Unternehmen gehören übergewichtet in jedes Depot. Wie auch immer wir zu Donald Trump stehen, der Mann tut viel für die eigenen Unternehmen. Zuerst senkte er die Unternehmenssteuern. Jetzt öffnet der den chinesischen Markt für die US-Exportwirtschaft. Eine solche Kombination spricht für steigende Gewinne und folglich auch steigende US-Aktienkurse.   

Ich wünsche Ihnen ein gutes Neues Jahr mit viel Gesundheit und weiterhin steigenden Aktienkursen. Auch diese Kombination macht uns erfahrungsgemäß glücklich.     

 

P.S. Google auf dem Weg zum Medizintechniker: Ein Google-Forscherteam hat erstmals eine künstlich intelligente Anwendung zur Diagnose von Brustkrebs entwickelt. Ist das ein neuer Meilenstein für das Unternehmen und für die Medizintechnik? Mehr dazu lesen Sie gleich in der nächsten Woche nur in Börse am Mittag 

So bauen Sie Ihr ganz persönliches Depot, das auch wirklich zu Ihnen passt

So bauen Sie Ihr ganz persönliches Depot, das auch wirklich zu Ihnen passt

Lieber Börsianer,

können Sie sich noch an Ihr Debut als Börsianer erinnern? Also bei mir bemächtigte sich eines Tages meine Mutter meines Sparschweins und entschied, dass es nun an der Zeit ist, dass ich zum „Investor“ werde. So schaffte sie für mich einige Aktien der norddeutschen Werft Bremer Vulkan an. 

Ein Kracher war die Aktie nicht, und so wurde sie recht bald mit spürbarem Verlust wieder verkauft. Nur wenige Monate später meldete der Schiffsbauer sogar Konkurs an.  

Damals war ich noch nicht einmal geschäftsfähig und trug also in meiner Wahrnehmung an diesem Debakel keine Schuld. Trotzdem hatte ich gleich eine wichtige Lektion gelernt. Börse ist nicht immer ganz einfach, und selbst namhafte Unternehmen können richtig versagen.  

Ich hatte verstanden, dass jedes Depot erst einmal eine breite und solide Basis benötigt. Hier setzte ich deshalb in der Folge unter anderem auf einen Fonds für japanische Aktien, eine DM-Anleihe der ungarischen Nationalbank und einen US-Technologie-Fonds.    

Apropos Technologie: Die 90er-Jahren waren eigentlich die erste Dekade, die ganz wesentlich von Unternehmen dieser Branche geprägt wurden. Unternehmen wie Microsoft, Apple oder Cisco entstanden und wuchsen rasch zu Weltunternehmen heran. In Deutschland entstand mit dem Neuen Markt ein Börsensegment für junge hoffnungsvolle Wachstumsunternehmen. Es waren für uns als Börsianer großartige Jahre, auch wenn die sog. Dotcom-Blase am Ende platzte.  

Erst bauen Sie das Fundament, dann geben Sie richtig Gas

Ich bin als Börsianer also recht umfassend „sozialisiert“ worden. Am Anfang stand erst einmal ein kapitaler Fehlschlag, der meine Sinne für das Risiko des Marktes geschärft hatte. Etwas später hatte ich allerdings im Tech-Boom der 90er-Jahre ganz erheblich verdient. 

Folglich stelle ich auch heute als Vermögensberater jedes Depot auf zwei Beine: Einmal eben auf die eingangs angesprochene harte Basis. Hier verwende ich gerne Standardaktien aus Europa und den USA wie etwa die gestern vorgestellten Dividendenaristokraten.  

Auf dieses Fundament setze ich dann offensive Positionen, also vielversprechende Technologieführer wie etwa Facebook oder SAP. Gerne kaufe ich hier auch eher kleinere Wachstumsunternehmen aus der zweiten Reihe, die noch nicht jeder Investor kennt. Diese Aktien bringen dann den richtigen Schwung in Ihr Depot.  

Diese Frage ist gestattet: Woher sollen wir als Anleger wissen, wieviel Basistitel (in Prozent) und wieviel Wachstumsaktien wir tatsächlich brauchen? Gibt es ein objektives Verfahren, um eine optimale Depotzusammensetzung zu ermitteln?  

Es gibt hier keine pauschale Antwort. Generell gilt, das perfekte Depot gibt es nicht. Auch wenn Ihr Nachbar Ihnen pausenlos von seinem Depoterfolg vorschwärmt. Sein Depot muss nicht unbedingt auch für Sie geeignet sein. Nein, Sie entwickeln Ihr ganz persönliches Depot auf Basis Ihrer Risikoneigung. Vielleicht benötigen Sie ein ganz besonders gut ausgebautes Depotfundament, während Ihr Nachbar eher ein Zocker ist und schwerpunktmäßig auf junge Unternehmen setzt.  

Welcher Anlegertyp sind Sie?

Der konservative und vorsichtige Typ: Buchverluste belasten Sie. Sie tun sich schwer, Verlustpositionen zu veräußern. Oftmals beunruhigt Sie die mediale Berichterstattung, sei es zum Brexit oder etwa zum italienischen Schuldenstand. Generell wünschen Sie eine harmonische Entwicklung Ihres Depots. Spektakuläre Gewinne in Einzelpositionen sind für Sie nicht alles.     

Wenn Sie sich als Anleger in dieser Beschreibung wiederfinden, setzen Sie zu mindestens 50 % auf bewährte Standardaktien aus den großen Aktien-Indizes wie etwa dem DAX oder dem S&P 500. Geeignet sind für Sie auch Immobilien-Aktien wie etwa Alstria Office oder Deutsche Wohnen. Auch eine Dollar-Anleihe von Nestlé, Siemens oder Daimler wird Ihnen langfristig Freude bereiten.  

Der offensive Investor: Sie interessieren sich für neue Technologien. Sie verlassen auch einmal gerne den ausgetretenen Pfad und suchen die Sondersituation. Auch ein deftiger Kurssturz bringt Sie nicht aus der Ruhe. Hier sehen Sie sogar eine Nachkaufgelegenheit. Sie wissen, da wo gehobelt wird, fallen Späne und kalkulieren von vorneherein einige Fehlgriffe ein. Denn Sie wissen, dass Ihre übrigen Depotpositionen diesen Verlust mehr als nur ausgleichen werden.  

Ist das Ihr Profil als Anleger? Dann gehen Sie Ihren Neigungen und Stärken nach und setzen Sie beispielsweise auf Netflix oder etwa auf die hier bereits vorgestellte ISRA Vision oder Eurofins Scientific. Trotzdem: Überspannen Sie den Bogen nicht! Auch Sie brauchen einige unverwüstliche Basispositionen (ca. 25 bis 30 %), die auch dann halten, wenn Ihre Wachstumsaktien einmal versagen.  

Für alle von uns gilt: Wir nutzen immer gemäß unserer persönlichen Risikoneigung das gesamte Angebot des Kapitalmarktes. So holen wir uns gleichermaßen Stabilität wie auch Rendite ins Depot. 

 

PS: In der nächsten Woche starten die Börsianer weltweit wieder richtig durch. Auch ich werde dann wieder richtig Vollgas geben. So wird unter anderem mein neuer Dienst Parseval´s Premium-Chancen das Licht der Welt erblicken. Da dürfen Sie jetzt schon sehr gespannt sein.