Das ist unsere Zukunft im Internet und im Weltall

Das ist unsere Zukunft im Internet und im Weltall

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

mutige Pioniere bringen die Menschheit zu neuen Ufern voran. Unbestritten gehören Elon Musk, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg zu den ganz großen Pionieren und Innovatoren des letzten Jahrzehnts. Aber das Trio bleibt natürlich nicht stehen, sondern dringt weiter voran in die Zukunft. So begeben sich Musk und Bezos ins Weltall, Zuckerberg erfindet in diesen Tagen das neue dreidimensionale Internet, das sog. Metaversum.

Im Weltall werden sich Musk und Bezos einen harten Wettlauf liefern. Im Metaversum duellieren sich Mark Zuckerberg und Satya Nadella (Microsoft). Was ist der Stand der Dinge, wer hat aktuell die Nase vorne?

Zuckerberg hat sein Unternehmen, das so sehr mit der Anwendung Facebook verbunden ist, gleich umbenannt in Meta Platforms. Der Fingerzeig ist klar: Facebook war gestern und heute, und morgen kommt das Metaversum, die sog. Horizon Worlds des Mark Zuckerberg. Das gab der Pionier höchst selbst auf der hauseigenen Konferenz „Connect“ im Oktober 2021 bekannt. In den USA und Kanada sind die dreidimensionalen Horizon Worlds für Nutzer ab 18 Jahren bereits eröffnet.

Es ist das „next big thing“, sagen sich meine Kollegen im Silicon Valley.

Aber Meta Platforms (vormals Facebook) ist – ich wiederhole mich – nicht ganz allein, denn Microsoft hat ebenfalls den Hut in den Ring geworfen. Für fast 70 Milliarden USD wird man wahrscheinlich den Spieleprogrammierer Activision Blizzard (unter anderem World of Warcraft) schlucken und damit zu einem der größten Spieleprogrammierer aufrücken.

 

Was hat diese Übernahme mit dem Metaversum zu tun? Das Metaversum hat seine Ursprünge im Videospiel. Die Programmierer verbesserten laufend die Grafik, die Erfahrbarkeit, die Dimensionalität des Spiels. Diese unmittelbare Erfahrbarkeit von Virtualität: Das ist ein wesentlicher Teil des Metaversums. Wer als Videospiele programmieren kann, deren Darstellung den Nutzer packt, hat im Wettlauf um das Metaversum einen bedeutenden Startvorteil.

Zweite wichtige Stoßrichtung des Metaversums ist unsere neue Arbeitswelt. Hand aufs Herz! Diese Online-Meetings und das Home Office, ist das ihre Welt? Diese Entdeckungen waren zunächst eine Notwendigkeit der Pandemie, aber wirklich Spass machen diese leicht trockenen Veranstaltungen nur bedingt. Satya Nadella will das ändern, und das Online-Meeting soll sich für uns am Ende wie ein reales Offline-Meeting „anfühlen“.

Aber vielleicht machen die „Guerilla-Kämpfer“ des Decentraland oder von Sandbox das Rennen. Hinter diesen metaversen Welten verbirgt sich kein großes Unternehmen, sondern die Kraft freier Krypto-Programmierer. Für Unternehmen wie beispielsweise Samsung oder J.P. Morgan sind diese freien und fast schon anarchischen Welt offenbar sehr interessant. Sie sind nämlich schon da und haben ihr Territorium abgesteckt.

Ich bin von dieser neuen Welt fasziniert. Noch habe ich keinen echten Favoriten, noch sehe ich keinen Sieger. Momentan ist der Markt noch jungfräulich und kaum erschlossen und bietet noch Platz für mehrere Player.

In den Premium Chancen erleben Sie die Entwicklung des Metaversums hautnah mit, quasi dreidimensional und in Echtzeit. Möchten Sie nach Smartphone und Social Media beim „next big thing“ aus dem Silicon Valley dabei sein? Hier sind Sie es!

Sind Sie geschockt und verängstigt?

Sind Sie geschockt und verängstigt?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

Sie sind vor einigen Monaten und vor wenigen Jahren voller Optimismus an die Börse gegangen, um Ihren Vermögensaufbau entscheidend voranzubringen? Und dann diese Katastrophe! Die Gewinne der letzten Jahre schmelzen auf einmal wie der Schnee in der Sonne. Die Depots der ganz neuen Börsianer notieren sogar durch die Bank tief im Minus. Gleichzeitig werden wir Zeuge von Tod und Elend in Osteuropa.

Viele unter Ihnen zweifeln nun an Ihrer Entscheidung für die Aktienanlage. Mehr noch: Sie haben Angst, dass Sie weitere Verluste erleiden werden und das Ihre Renditeziele möglicherweise nie mehr erreichbar sind. Diese Zweifel sind völlig normal und menschlich.

Ich möchte Sie an dieser Stelle nicht mit irgendwelchen platten Durchhalteparolen „füttern“. Ich möchte stattdessen von meinen Erfahrungen als Börsianer berichten. Ende 2003 habe ich mich mit geringen finanziellen Mitteln in der Vermögensberatung (Fondsvermittlung) selbstständig gemacht. Es war eine bessere Garagenfirma in der kleinen Mietwohnung meines Kollegen. Es war alles amateurhaft.

2008 hatten wir dann einen kleinen Kundenstamm beieinander, und dann kam die Euro-Finanzkrise. Die Börsen kollabierten rund um den Erdball. In Europa war das Finanzsystem ganz nahe am Abgrund. Gleich mehrere südeuropäische Staaten waren faktisch zahlungsunfähig.

Es bedarf keiner besonderen Erwähnung, dass die Depots meines kleinen Kundenstamms von Woche zu Woche schrumpften. Ich zweifelte an meiner Strategie, an meiner Begabung, gleich an meiner ganzen Berufswahl. Damals hatte ich einfach noch nicht die Erfahrung und das Instrumentarium für eine Börsenkrise. In einigen dunklen Stunden habe ich daran gedacht aufzugeben. Die Unternehmer unter Ihnen werden solche Gedankengänge möglicherweise kennen.

Ich habe durchgehalten und schließlich von einer großartigen Hausse zwischen 2009 und 2021 profitiert. Heute führe ich zwei veritable mittelständische Unternehmen, die Ihr Geld an der Börse verdienen.

Natürlich bin ich in diesen Tagen trotz aller Erfahrung immer noch nicht die Ruhe in Person. Eine Korrektur ist für jeden Börsianer immer Stress. Aber ich habe heute keine Zweifel mehr an meiner Strategie. Die letzten Tage in den Depots meiner Dienste RENDITE TELEGRAMM und Premium-Chancen bestätigen mich. Und ich habe noch weniger Zweifel an der Börse. Denn die Jahre nach 2008/9 – also nach der Finanzkrise – haben mir gezeigt, auf die Korrektur folgt immer die Hausse. Das wird diesmal auch nicht anders sein.

Also, liebe Neubörsianer, Ihnen spielt die Börse zurzeit ohne Frage übel mit. Aber ich kann Ihnen versichern, wenn Sie diese Prüfung bestehen und wie ich damals hartnäckig bleiben, werden Sie nicht nur alle Verluste aufholen, sondern langfristig auch Ihre Renditeziele erreichen.

Auch heute sind meine letzten Worte für die Ukraine: Ich habe mich am Samstag per E-Mail an die ukrainische Botschaft in Berlin gewandt. Ich habe gefragt, was wir als Börsianer in dieser Situation tun können. Man hat mir gleich am Sonntag geantwortet. Noch in dieser Woche werde ich Ihnen die Antwort der Botschaft der Ukraine mit eigener Kommentierung im RENDITE TELEGRAMM und in den Premium Chancen zugänglich machen.

Ukrainekrieg: Die humanitäre und wirtschaftliche Dimension

Ukrainekrieg: Die humanitäre und wirtschaftliche Dimension

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

Die humanitäre Dimension: Nur wenige Autostunden von Berlin entfernt entwickelt sich ein mörderischer Krieg. Die Zivilbevölkerung wird hart getroffen. Krankenhäuser werden beschossen, Millionenstädte werden belagert und ausgehungert. Dieser Konflikt wird die Dimensionen des letzten Kriegs auf europäischem Boden – Jugoslawien-Krieg – in jeder Hinsicht übertreffen.

Dabei agiert das System Putin zunehmend aggressiv. Nach innen schließt man die Reihen und verhaftet jeden Tag in Moskau oder Sankt Petersburg Menschen, die sich gegen den Krieg aussprechen. Die letzten unabhängigen Medien wurden abgeschaltet. Dieser Text, den ich Ihnen gerade schreibe, würde mich in Russland gemäß des neuen Mediengesetzes für Jahre ins Gefängnis bringen.

Die Dimension für uns als Börsianer: Die ungeheuerlichen Ereignisse erschüttern uns als Mensch und verunsichern uns als Börsianer. Mittlerweile sind auch die europäischen Aktienmärkte in eine Korrektur eingetreten. So verlor der DAX auf Wochensicht rund 10 % seines ursprünglichen Wertes.

Nur zur Klarstellung: Wir in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder wo auch immer in Westeuropa sind nicht die Opfer dieses Krieges. Gleichwohl befinden wir uns in einer psychologischen Ausnahmesituation. Denn es ist in unserer Wahrnehmung ein himmelweiter Unterschied, ob der DAX um 10 % fällt, weil irgendwelche Unternehmen ihren Ausblick für 2022 gesenkt haben oder weil in Osteuropa in diesen Stunden Menschen sterben.

Wir sehen eine überfällige Korrektur

Wir müssen uns allerdings aus dieser psychologischen Zwangslage befreien, damit wir uns nicht selbst in unserer Depotarbeit blockieren. Dazu müssen wir zunächst die Natur der laufenden Korrektur verstehen.

Die Fakten: Die Ursachen für die laufende Korrektur liegen definitiv nicht in Osteuropa. Alle Belastungsfaktoren wie Zinssorgen oder steigende Rohstoff- und Energiepreise waren bereits im vergangenen Jahr, also weit vor Kriegsbeginn, wirksam. Genau diese Faktoren haben letztlich den schönen Haussezyklus der letzten Jahre beendet. Richtig ist natürlich, dass der Krieg als Beschleuniger oder als eine Art Brennglas wirkt.

Apropos Haussezyklus: Die westlichen Aktienmärkte sind bis 2021 über rund 12 Jahre in Folge praktisch nur gestiegen. Zwar sorgte die Pandemie 2020 für einen straffen Einbruch, der allerdings binnen weniger Monate wieder ausgeglichen worden ist. Im Rahmen dieses Haussezyklus haben sich die Bewertungen am Aktienmarkt erhöht. Als dann die anziehende Inflation in den USA eine Zinsdiskussion ausgelöst hat, war der Börsenaufschwung angezählt.

Das ist für uns als Börsianer nicht schön, aber letztlich völlig normal. Solche Korrekturen und Rücksetzer hat der Aktienmarkt in den vergangenen 100 Jahren schon oft erlebt, und auch in den nächsten Jahren werden Aktien nicht immer nur steigen.

Mein Fazit: Ich erkenne in der aktuellen Korrekturbewegung keine ungewöhnlichen Muster. So gilt: Der Krieg ist für die Menschen in Osteuropa eine humanitäre Katastrophe, eine Katastrophe für die Börse ist das Ereignis hingegen nicht. Diese beiden Sachverhalte müssen wir trennen.

Wir alle werden deshalb weiter an unserem Platz bleiben und unsere Arbeit erledigen. Die deutschen oder europäischen Unternehmen werden in den nächsten Wochen ihre (milliardenschweren) Dividenden wie zugesagt an uns ausschütten. Und Sie werden diese frischen Mittel investieren, wie Sie es als Investor schon immer getan haben. Die US-Notenbank wird wie zuvor angekündigt den Leitzins nächstens um einen Viertelpunkt anheben. Die Investoren werden diese Erhöhung nicht gut finden und vielleicht wird der S&P 500 an diesem Tag auch um 0,5 % fallen. Die Börse wird also ihren normalen Gang gehen.

Das ist meine Taktik für die nächsten Wochen: Bereits im vergangenen Jahr hatte ich aufgrund der erwartbaren Korrektur meine Depots reduziert und nur noch punktuell etwa in der Öl- und Energiebranche gekauft. Daneben habe ich meine Depots durch zweifach gehebelte Shorts abgesichert.

In dieser Woche werde ich diese Shorts nun auf Halten zurücksetzen und mit der Erarbeitung von Kauflisten beginnen. Ich erwarte den Höhepunkt, also das Ende der Korrektur in sehr absehbarer Zeit. Zwar sehe ich anschließend keine rasche und V-förmige Erholung wie noch im Pandemiejahr 2020. Trotzdem werden wir in diesem Jahr den nächsten langjährigen Haussezyklus – ganz unabhängig von der Entwicklung in Osteuropa – starten.

Wie in diesen Tagen üblich sind meine letzten Worte für die Opfer des Systems Putin. Der russische Sprachgebrauch kennt schon seit Längerem die Wendung Soldatenmütter. Das sind Mütter, die ihre Söhne in Kriegen in Afghanistan, Tschetschenien, Georgien, Syrien und im Donbass verloren haben. Nun werden weitere russische Frauen zu Soldatenmüttern. Es bedarf keine Erwähnung, dass meine Gedanken ebenfalls bei den Verteidigern von Kiew, Charkiv oder Mariupol sind.

Investoren akzeptieren keinen Krieg

Investoren akzeptieren keinen Krieg

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

militärisch hat Wladimir Putin noch relativ gute Karten. Den Wirtschaftskrieg gegen den Westen hat er allerdings schon nach wenigen Tagen verloren. So sind die europäischen Töchter der russischen Großbank Sberbank zahlungsunfähig und werden nun von den jeweiligen Finanzaufsichten etwa in Deutschland, Österreich oder Tschechien abgewickelt.

Ich zitiere aus Wikipedia: Die Sberbank ist überwiegend in staatlichem Besitz. Sie hält fast ein Drittel des Vermögens des russischen Bankensektors und den höchsten Anteil an Spareinlagen in Russland. Sie ist einer der größten Kreditgeber der russischen Wirtschaft. Die Sberbank hat mehr als 137 Millionen Privatkunden und mehr als 1 Million Firmenkunden in 22 Ländern.

Derzeit wird die Bank-Aktie noch mit kleinem Volumen in London gehandelt. Dort bricht die Aktie heute Morgen nochmals um 90 % ein und kostet nun 0,02 USD. Vor Jahresfrist war die Aktie noch rund 21 USD wert. Der Befund ist klar: Auch der Mutterkonzern ist bankrott und muss nun vom russischen Staat aufgefangen werden. Vor diesem Hintergrund hat die Ratingagentur die Verbindlichkeiten der Russischen Föderation auf Ramsch abgestuft.

Die Investoren haben also ihre Meinung zum Krieg in Osteuropa verdeutlicht. Kriege sind nicht erwünscht. Selbst einige russische Oligarchen sind zuletzt zart vom System Putin abgerückt und äußerten durch die Blume ihr Missfallen. Immerhin hat man noch seine Villen und Yachten an der Cote d´Azur. Benutzen darf man die freilich nicht mehr, weil sie nun vom französischen Staat beschlagnahmt werden. Krieg lohnt sich also nicht.

Diese pazifistische Botschaft des Marktes hören wir gerne, und sie wird vermutlich auch in Peking gehört und verstanden. Denn die Wirtschaftskompetenz der chinesischen Führung ist etwas ausgeprägter als diejenige des Kremls.

Die Angelegenheit hat nur einen Haken. So haben sich in der vergangenen Woche viele Privatanleger nochmals frisch in russischen Aktien und teilweise auch Staatsanleihen eingedeckt. Diese Investoren sitzen nun oftmals auf Pennystocks, die sie obendrein noch nicht einmal handeln können. So hat auch die Börse Moskau jeden Wertpapier-Handel Anfang der Woche eingestellt.

Ich habe in dieser Sache für die betroffenen Anleger kurzfristig keinen Trost. Hier müssen Sie sich in Geduld üben, möglicherweise für viele Wochen und Monate. Kapitaltransaktionen zwischen Russland und dem Westen werden erst einmal – jenseits des Energiesektors – nicht stattfinden.

Eine Ausnahme: Der Kryptohandel funktioniert noch. So sollen russische Anleger Kryptowährungen im Wert von rund 20 Milliarden USD in der Blockchain gebunkert haben. Deshalb legten die Kryptos zuletzt wieder spürbar zu. Auch Ukrainer lagern hier einige Notgroschen.

Allerdings schon jetzt interessieren sich die westlichen Finanzaufseher sehr für das russische Kryptovermögen. Auch dieses Kapital soll eingefroren werden, sofern technisch möglich.

So bleibt die Erkenntnis: Krieg rechnet sich nie. Am Ende sind nur Tote, zerstörte Städte und ruiniertes Vermögen.

Zum Abschluss verlinke ich nochmals auf meine Börsendienst RENDITE TELEGRAMM. Hier investieren wir seriös in Aktien oder ETFs aus gesicherten Rechtsstaaten, die keine Kriege führen. Deshalb haben Sie mit diesem Dienst immer einen festen Schlaf in der Nacht und ein stabiles Depot, das Sie auch tatsächlich handeln können.

Investieren im Kalten Krieg

Investieren im Kalten Krieg

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

wann und wie auch immer dieser Krieg enden wird, ein Ergebnis der Auseinandersetzung kennen wir jetzt schon. Es wird viele Jahre dauern, bis der Westen wieder ein normales Verhältnis zu Russland finden wird. Es wird viele Jahren dauern, bis man gerade in Osteuropa der russischen Politik wieder Vertrauen entgegenbringen wird. Anders formuliert: Der Kalte Krieg 2.0 ist da und wird zunächst bleiben.

Welche Konsequenzen hat diese Tatsache für uns als Börsianer? Drei Punkte liegen auf der Hand.

  1. Die Öl- und Gaspreise werden hoch bleiben. Selbst wenn das Gas und Öl unverändert aus Sibirien nach Europa fließen wird, wird der Markt das Risiko von Lieferunterbrechungen laufend einpreisen. Aktien aus der Öl und Gasbranche, sofern sie nicht in Sibirien engagiert sind, werden für uns lukrativ sein.
  2. Auch künftig werden wir stark in Hochtechnologie-Aktien investieren. Denn in jedem modernen Krieg – ob heiß oder kalt – wird Satelliten- oder Kommunikationstechnologie eine enorme Rolle spielen. So hat Elon Musk nach Aufforderung der ukrainischen Regierung die Starlink-Satelliten-Konstellation neu ausgerichtet und versorgt nun aus dem All das osteuropäische Land mit Internet. Es ist von großer Bedeutung, dass der ukrainische Präsident Selenskyi unverändert über Twitter mit seinen Landsleuten kommunizieren kann. Das wiegt derzeit für die Verteidiger so viel wie 100 Panzer.
  3. Ferner dürfen wir davon ausgehen, dass sich Europa umfassend neu bewaffnen wird. So gehen Rüstungsaktien und auch Stahlaktien derzeit steil. Ob ich es mag oder nicht, die Hausse dieser Aktien wird anhalten.

Daneben prognostiziere ich eine Hausse der Aktien der Baubranche, sobald sich ein Ende des Krieges abzeichnet. Jetzt schon sehen wir schwere Schäden an der ukrainischen Infrastruktur wie etwa Brücken oder Elektrizitätswerke. Dabei wird es wahrscheinlich nicht bleiben. Diese Immobilien werden wieder aufgebaut. Dafür benötigt man viel Zement, viel Stahlbeton und diverse Baudienstleistungen.

Dabei spielt es auch aus Börsianersicht nur eine untergeordnete Rolle, ob der Wiederaufbau von russischen oder westlichen Unternehmen geleistet wird. Am Ende gilt: Nachfrage nach Zement treibt den Preis, egal aus welcher Himmelsrichtung sie kommt.

Auch in Mitteleuropa werden wir punktuell in neue Infrastruktur investieren. So plant die deutsche Bundesregierung den Bau zweier Flüssiggas-Terminals, damit wir (ab 2024) einen direkten Zugriff auf LNG-Gas vom Weltmarkt haben.

Ich hatte bereits hier oder an anderer Stelle erläutert, dass wir auch im Kalten Krieg Geld verdienen werden und Aktien kaufen werden. Ich freue mich bestimmt nicht auf den Kalten Krieg, aber ich werde für mich und Ihre Depots das Beste daraus machen.