Konjunkturpaket: Mit Wumms aus der Krise

Konjunkturpaket: Mit Wumms aus der Krise

Lieber Börsianer, 

es geschehen noch Zeichen und Wunder in diesem Land. Erstmals seit der Gründung der Bundesrepublik wird der allgemeine Satz der Mehrwertsteuer gesenkt, und zwar von 19 auf 16 %. Also wenn Sie ab dem 1. Juli einen Kleinwagen nach heutigen Preisen für 10.000 Euro erwerben, dann wird dieses Fahrzeug um rund 250 Euro billiger für Sie. Vielleicht wird es auch nicht billiger, weil der Autohändler die Steuersenkung für sich einsackt. Aber egal, die Senkung der beiden Mehrwertsteuersätze bringt – auf welche Weise auch immer – rund 20 Milliarden Euro neue Kaufkraft in den Wirtschaftskreislauf. Natürlich nur, wenn wir das Geld auch verkonsumieren und nicht etwa stattdessen auf die hohe Kante legen oder für neue Aktien ausgeben. Was im Kern ja auch nie eine schlechte Idee ist, oder?  In jedem Fall wirken die Maßnahmen der Bundesregierung zunächst dämpfend auf die Inflation. Zu Deutsch: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Preise hierzulande nächstens steigen werden. Das ist wichtig, damit die EZB wiederum an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten kann.  

Enttäuscht hingegen sind die Autobosse in Stuttgart, Wolfsburg und München. Das Konjunkturpaket sieht keine Kaufprämien für konventionelle Antriebe vor. Stattdessen wird die Kaufprämie für E-Autos von 3.000 auf 6.000 Euro aufgestockt. Hauptprofiteur dürfte hier VW sein, sofern die Wolfsburger die neuen E-Modelle ID.3 und ID.4 nächstens auf die Straße bekommen. Bisher will die Softwaresteuerung noch nicht so ganz, wie sich die VW-Programmierer das vorgestellt haben. Daneben dürften sich die Franzosen freuen, die z.B. mit dem Renault Zoe einen der marktführenden E-Autos aus dem Kleinwagensegment bauen. Fest steht, die Anschaffung eines neuen E-Autos wird in den kommenden Monaten eine recht lukrative Angelegenheit für den deutschen Autofahrer sein. 

130 Milliarden Euro macht Berlin für den Aufschwung locker 

Sofern Sie kindergeldberechtigt sind, habe ich eine weitere gute Nachricht für Sie. Voraussichtlich schon im Juli fließt an Papa oder Mama der sog. Kinderbonus in Höhe von 300 Euro als Einmalzahlung. Daneben soll auch noch der Strom billiger werden, nachdem Berlin künftig einen Teil der EEG-Umlage aus Steuermitteln finanzieren wird. Unter dem Strich pumpt die Regierung rund 130 Milliarden Euro in die Wirtschaft, damit wir „mit Wumms aus der Krise“ herauskommen, wie es Finanzminister Scholz formulierte. Werden diese Maßnahmen auch dem deutschen Aktienmarkt weiteren „Wumms“ verleihen? Ich erwarte nicht, dass das Konjunkturpaket den zuletzt starken deutschen Aktienmarkt zusätzlich anfeuern wird. Die meisten börsennotierten deutschen Unternehmen verdienen ihr Geld im Ausland bzw. im Export. Und da wirken die Maßnahmen der Regierung naturgemäß nicht 

Wer das Thema Konjunkturpaket unbedingt spielen will, kann sich einmal mit der Aktie der ProSieben befassen. Das Medienunternehmen lebt bekanntlich davon, dass es die Werbebotschaften des Handels zum Konsumenten bringt. ProSieben dürfte sich daher kurzfristig über steigende Werbeeinnahmen freuen, zumal die Konsumbranchen die Gelegenheit dazu nutzen werden, rund um die Mehrwertsteuersenkung neue Werbebotschaften zu platzieren.  

Fazit: Das Konjunkturpaket ist eine feine Sache für uns als Verbraucher. Als Börsianer hingegen können wir nur sehr punktuell von der Maßnahme profitieren, z.B. mit den Aktien der VW oder der ProSieben Gruppe. Wie Sie in diesen Zeiten noch besser verdienen, erfahren Sie in meinem Börsendienst Premium-Chancen. Hier habe ich das vielleicht derzeit stärkste Musterdepot (NextGeneration) im deutschsprachigen Raum für meine Leser entwickelt. Sie glauben, ich übertreibe? Dann überzeugen Sie sich selbst und testen Sie die Premium-Chancen völlig risikofrei mit der 100%-Geld-zurück-Garantie! Erfahren Sie, mit welchen Aktien ich in den vergangenen Monaten bis zu 72,7 % in nur 5 Monaten verdient habe. Hier finden Sie alle relevanten Informationen zu den Premium-Chancen!      

US-Unternehmen plant erstes Weltraum-Hotel

US-Unternehmen plant erstes Weltraum-Hotel

Lieber Börsianer, 

es ist vollbracht. Erstmals seit 2011 (Ende des Space-Shuttle-Programms) haben die Amerikaner wieder eigenständig Astronauten ins Weltall befördert. In einer bisher einmaligen Kooperation hat das private Weltraumunternehmen SpaceX in Kooperation mit der staatlichen NASA die Weltraumstation ISS angeflogen. Die beiden US-Astronauten Bob Behnken und Douglas Hurley sind wohlbehalten auf der ISS angekommen.   

Und in den kommenden Monaten wird es Schlag auf Schlag gehen. Noch im Herbst soll der CST-100 Starliner von Boeing einen unbemannten Testflug zur ISS unternehmen. SpaceX wiederum wird im kommenden Jahr die ersten Zivilisten oder Weltraumtouristen auf die ISS befördern. Angeblich will der populäre US-Schauspieler Tom Cruise sogar nächstens einen Weltraumfilm drehen, der eben diesmal nicht im Studio abgedreht wird, sondern an Originalschauplätzen 

Unterdessen will das nicht-börsennotierte US-Unternehmen Axiom Space die Weltraumstation ISS um ein weiteres Modul erweitern. Zu Deutsch: Hier plant man nichts anderes als ein Weltraumhotel. Die Zimmer werden ausgestattet sein mit ultraschnellem Weltraum-Internet, diversen Video-Bildschirmen und natürlich einer großen Glaskuppel, damit der Gast den Blick ins weite Orbit genießen kann. Die Passage in den Weltraum wird übrigens SpaceX, das Unternehmen des Tesla-Gründers Elon Musk besorgen.  

Axiom Space hat auch schon die Preise für die Reise kalkuliert. So soll ein 8-tägiger Aufenthalt mit Vollpension im Hotel 55 Millionen US-Dollar kosten. Im Paket inbegriffen ist eine entsprechende Vorbereitung bzw. Ausbildung zum privaten Astronauten sowie Hin- und Rückflug.  

Betrachten Sie hierzu bitte diese Animation! In dieser Studie wurde die Axiom-Station bereits von der ISS abgedockt. Tatsächlich wird dieser Schritt allerdings erst 2024 erfolgen, wenn die ISS stillgelegt wird.  

Nun, für die meisten Erdbewohner dürfte dieses Vergnügen auf absehbare Zeit unerschwinglich bleiben. Allerdings gibt es neben dem Axiom-Programm noch die Weltraumreise „für Arme“. So können Sie sich vom Weltraumtouristiker Virgin Galactic für etwas kleineres Geld zumindest in die Nähe des unteren Orbit schießen lassen. Hier schwebt man dann für einige Minuten und erfährt Schwerelosigkeit, bevor man wieder auf der Erde abgesetzt wird. 250.000 US-Dollar kostet derzeit ein solcher Trip. Und in 5 Jahren wird er nur noch die Hälfte kosten 

So werden Sie als Anleger jetzt Teil des neuen Weltraum-Booms 

Als aufmerksamer Leser fragen Sie sich jetzt natürlich, wie kann ich von dem neuen Weltraum-Boom profitieren. Wer sind die Zulieferer- und Entwicklerfirmen im Hintergrund, die die Technologie für SpaceX, Boeing oder Virgin Galactic liefern? 

Der Markt ist noch ziemlich jung und zersplittert. Allein in Deutschland haben rund 1.000 mittelständische Unternehmen Verbindung zur Luft- und Raumfahrt und sind etwa in der Satelliten-  Laser– oder Antriebstechnik tätig. 

In meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM nenne ich jetzt Ross und Reiter und offenbare Ihnen die derzeit drei führenden Zulieferer- und Serviceunternehmen für die Weltraumbranche. Erfahren Sie, wer die Kommunikation für SpaceX oder Virgin Galactic entwickelt und programmiert hat. Und ganz wichtig: Verdienen Sie jetzt mit dem RENDITE TELEGRAMM richtig Geld, damit Sie sich vielleicht dereinst auch einmal einen kleinen Weltraumtrip leisten können. Mehr Informationen dazu hier!