Gold: die beste Investition!

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

im Jahr 1965 begann ich mit dem Erwerb von Silbermünzen wie Dimes, Quarters und Half-Dollars.

Warum 1965?

1965 begann die US-Münzanstalt, unsere Silbermünzen zu entwerten. „Entbasen“ bedeutet, dass die Münzanstalt den Silbergehalt unserer Münzen verdünnte, indem sie die Münzen mit unedlen Metallen wie Kupfer und Zinn vermischte. Nachdem ich die kupferne Färbung der amerikanischen Münzen bemerkt hatte, nahm ich mein Papiergeld, ging zu einer Bank und kaufte Rollen mit Dimes oder Quarter.

Ich habe sie ausgepackt und jede Münze untersucht. Wenn die Münze keinen Kupferstich aufwies, behielt ich sie. Alle Münzen mit einer Kupferfärbung am Rand (die entwerteten Münzen) brachte ich zur Bank zurück. Dann kaufte ich weitere Münzrollen und setzte meine Suche nach echten Silbermünzen fort.

1971 hob Präsident Richard Nixon (ohne die Zustimmung des Kongresses) die Bindung des US-Dollar an den Goldstandard auf und änderte die Regeln des Geldes – nicht nur für die Vereinigten Staaten, sondern für die ganze Welt.

Diese Änderung löste letztlich sogar die Finanzkrise im Jahr 2007 aus. In der Tat erlaubte diese Änderung den Vereinigten Staaten, fast unbegrenzte Mengen an Geld zu drucken und so viele Schulden zu machen, wie sie wollten.

Die Frage, die sich viele von uns stellen, lautet: Können die Regierenden unsere aktuelle Wirtschaftskrise lösen?

Viele hoffen das, aber ich sage wieder: Nein.

Wie kann die Krise gelöst werden, wenn genau die Menschen und Organisationen, die die Krise verursacht haben – und davon profitieren – immer noch das Sagen haben? Das Problem ist, dass die Krise nicht kleiner wird, wie manche hoffen. Sie wird immer größer.

In den 1980er-Jahren gingen die staatlichen Rettungsaktionen in die Millionen. In den 1990er-Jahren gingen sie in die Milliarden. Und heute gehen sie in die Billionen.

Eine Definition von Krise, die ich gern verwende, lautet: „Veränderung, die geradezu danach schreit, zu geschehen.“ Ich persönlich glaube nicht, dass sich unsere Anführer ändern werden.

Das bedeutet, dass Sie und ich uns stattdessen ändern müssen.

Aber ich bitte Sie dringend: Investieren Sie nicht in eine Unze Gold, bis Sie Folgendes nicht gelesen haben …

Jeder Dollar ist ein Schuldschein

Als Präsident Nixon den Goldstandard aufhob, wurde der US-Dollar zu Falschgeld.

Denn anstatt an echten Wert – Gold – gebunden zu sein, wurde er an das „volle Vertrauen in die Kreditwürdigkeit“ der Vereinigten Staaten gebunden.

Übersetzt: Der Dollar wurde ein riesiger Schuldschein.

Warum sollte Nixon das tun? Weil die Handelsdefizite zwischen den USA und anderen Ländern zu groß wurden. Weil wir mehr importierten als wir exportierten. Wir verloren unser Gold.

Um zu verstehen, wie die Abkopplung des Dollars vom Goldstandard den US-Dollar in Falschgeld verwandelte, müssen Sie sich nur diese Grafik ansehen:

GOLD VS. FALSCHGELD
Der Wert großer Währungen im Vergleich zu Gold

Wie kann das passieren? Wenn eine Währung nicht an echtes Geld gebunden ist, können Regierungen mehr und mehr Geld aus dem Nichts drucken. Dies führt zu Inflation, der Entwertung der Kaufkraft dieser Währung.

Schauen Sie sich dieses Diagramm an, um zu sehen, wie sich das Drucken von Geld aus dem Nichts durch die US-Regierung auf die Kaufkraft des Dollars ausgewirkt hat.

Warum Sparer die Verlierer sind
Die Kaufkraft des Dollars im Vergleich zur Menge des gedruckten Geldes

Das ist nichts Neues. Länder vom alten Rom über die Weimarer Republik bis hin zum heutigen Simbabwe haben Geld gedruckt oder entwertet, bis es kein Zurück mehr gab. Dies führt zu einer Hyperinflation, bei der das Geld buchstäblich wertlos wird und die Menschen es benutzen, um Feuer zu entfachen, anstatt Dinge damit zu kaufen.

Warum Geld sparen, wenn die Regierung Geld druckt und die Zinssätze auf null oder darunter senkt?

Vor Jahrzehnten war das noch anders – aber heute ist das Sparen eine absolut dumme Idee. Sparer sind die Verlierer. Investoren sind die Gewinner.

Ich zeige Ihnen, wie Sie zum Investor werden.

Seit 1971 hat der US-Dollar 95 Prozent seiner Kaufkraft verloren. Jedes Mal, wenn die Notenbank neues Geld druckt, steigen mein Gold und Silber im Wert.

Es ist ein ernüchternder Gedanke: Noch nie in der Geschichte der Welt hat gefälschtes Papiergeld überlebt.

Und viele glauben auch nicht, dass der US-Dollar überleben wird.

In ein paar Jahren wird es wohl ein weiteres globales Treffen geben, und das Geld wird sich verändern. Und all das Geld, das Sie gespart haben, könnte dann wertlos sein.

Heute fordern Millionen von Menschen die Rückkehr zum Goldstandard. Mit anderen Worten: Sie wollen die Uhr auf die Zeit vor 1971 zurückdrehen.

Einige Leute wollen, dass wir zu der Zeit zurückkehren, als Geld noch Warengeld war.

Es ist zwar möglich, dass dies geschieht, aber nicht wahrscheinlich, und die Auswirkungen, die damit verbunden wären, würden wahrscheinlich einen massiven Zusammenbruch des gesamten globalen Wirtschaftssystems bedeuten.

Aber anstatt zu warten, in der Hoffnung, die Uhr zurückzudrehen, vertritt die „Rich Dad Company“ die Ansicht, dass es Zeit für finanzielle Bildung ist.

Warum ich Gold kaufe

Gold und Silber sind endliche Ressourcen. Die Regierung kann nicht mehr erschaffen, wann sie es will.

Sie sind auch echtes Geld, d. h. sie haben einen inneren Wert und können zum Kauf anderer Gegenstände verwendet werden, die einen Wert haben.

Nehmen Sie zum Beispiel Ihre Brieftasche heraus und suchen Sie den höchsten Geldschein, den Sie haben. Vielleicht sind es 5 oder 100 Euro. Sie fühlen sich wahrscheinlich gut, wenn Sie ein wenig Bargeld in den Händen halten. Aber nehmen Sie das Versprechen der Regierung weg, und was haben Sie dann? Richtig: ein Stück Papier. Und mit diesem Papier allein können Sie nichts kaufen.

Ich besitze Gold und Silber nicht, um Geld zu verdienen

Sie sind eine Versicherung, eine Absicherung gegen die Dummheit der Eliten. Ich habe eine Versicherung für mein Auto, für den Fall, dass mich jemand überfährt, oder für den Fall, dass ich jemand anderen überfahre. Gold und Silber dienen einem ähnlichen Zweck.

Alle Investitionen haben ein Risiko, aber echtes Gold und Silber haben kein Risiko. Der Preis von Gold und Silber wird steigen und fallen – weil der Wert unseres falschen Geldes steigt und fällt.

Wenn eine Person investiert, sagen wir in eine Aktie oder eine Immobilie, erwartet sie eine Rendite, weil sie ein Risiko eingeht. Wenn eine Person Geld bei einer Bank spart, erwartet sie eine Rendite in Form von Zinsen, weil das Sparen von Geld in Banken extrem riskant ist, besonders wenn die Eliten Geld drucken.

Wenn ich eine Gold- oder Silbermünze kaufe, erwarte ich keine Rendite, weil ich kein Risiko eingehe.

Gold und Silber sind das, was ich Gottes Geld nenne. Denken Sie immer daran: Der Preis von Gold oder Silber wird steigen oder fallen, weil der Wert unseres falschen Geldes steigt oder fällt. Gold und Silber sind aber einfach Gold und Silber. Gold ist Freiheit. Gold und Silber wird es noch geben, lange nachdem Sie und ich und die Kakerlaken weg sind.

Wenn ich echtes Gold oder Silber kaufe, kaufe ich es für immer. Ich habe nie vor, es zu verkaufen. So wie Warren Buffett Aktien für immer hält, werde ich Gold und Silber für immer halten.

Dennoch benötigen Sie neben Gold und Silber auch Vermögensbestandteile, die Ihnen eine Rendite erwirtschaften, wenn Sie finanziell frei werden wollen. In meinem Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter zeige ich Ihnen, welche Anlageformen dafür geeignet sind.

 

 

Investieren Sie wie ein Profi

Investieren Sie wie ein Profi

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

vor einigen Jahren, als ich gerade meine Karriere im Immobilieninvestment begann, beschäftigte mich der Gedanken, Geld in eine Eigentumswohnung in Waikiki zu stecken.

Das Problem war, dass mich das Investment jeden Monat 300 Dollar gekostet hätte.

Damals hätten 300 Dollar pro Monat für mich dasselbe bedeutet wie heute 300.000 Dollar pro Monat. Als ich die Zahlen meinem reichen Vater vorrechnete, fragte er mich: „Warum möchtest du jeden Monat 300 Dollar verlieren?“ Mit anderen Worten: Mein reicher Vater wollte von mir wissen, warum ich Geld in Investitionen zu stecken gedachte.

„Nun“, erzählte ich ihm, „der Immobilienmakler sagte mir, die Eigentumswohnung würde an Wert zulegen und ich würde Gewinn machen.“

Mein reicher Vater lachte und fragte: „Wie viele Eigentumswohnungen kannst du dir leisten, die dich jeden Monat 300 Dollar kosten?“

„Aber sie wird wahrscheinlich im Wert steigen und dann bekomme ich mein Geld zurück, sobald ich sie wieder verkaufe.“

„Du hast wahrscheinlich recht“, sagte mein reicher Vater, „aber du hast mir meine Frage nicht beantwortet. Wie viele Eigentumswohnungen kannst du dir leisten, die dich jeden Monat 300 Dollar kosten?“

Zu der Zeit lag mein versteuertes Nettoeinkommen nur bei etwa 2.000 Dollar pro Monat – dem Ausgaben in Höhe von ungefähr 1.800 Dollar monatlich gegenüberstanden –, sodass ich mir in Wirklichkeit nicht einmal eine einzige Eigentumswohnung leisten konnte, die mich monatlich 300 Dollar gekostet hätte – selbst, wenn sie irgendwann in der Zukunft an Wert gewonnen hätte.

Also war meine verlegene Antwort: „Ich kann mir nicht mal eine einzige leisten, durch die ich Geld verliere.“

Darauf erwiderte mein reicher Vater lächelnd: „Merke dir, was ich dir jetzt gezeigt habe. Jeder Dummkopf kann mit einem Investment Geld verlieren. Dazu braucht es nicht viel finanzielle Cleverness.“

Dieser Rat mag simpel klingen, aber wenn man darüber nachdenkt, dann investieren Menschen ihr hart verdientes Geld jeden Tag und bekommen kaum etwas dafür zurück. Anders ausgedrückt kostet das Investment sie mehr Geld, als dass es ihnen etwas einspielt.

Beispielsweise stecken Millionen von Arbeitern ihr Geld in vom Arbeitgeber mitfinanzierte private Altersvorsorge in der Hoffnung, dass das Konto irgendwann so voll ist, dass sie in Rente gehen können.

Und Millionen von Menschen legen ein wenig Geld beiseite, entweder auf der Bank oder unter das Kopfkissen, und bekommen so gut wie nichts dafür zurück. Sie alle bezahlen, um zu investieren, anstatt für das Investieren bezahlt zu werden.

Die Lektion, die mir mein reicher Vater einbläute und die ich Ihnen jetzt einbläuen möchte, ist, dass eine Investition einen jeden Monat reicher machen sollten, nicht ärmer. Sie sollte jeden Monat Geld in meine Taschen spülen und nicht Geld herausnehmen.

Für ihn war es ein Wunder, dass es so vielen Verkäufern von Finanzdienstleistungen gelingt, finanziell naiven Leuten die Idee, dass man zum Investieren bezahlen muss, als klug zu verkaufen.

Er wollte, dass die Menschen lernen, gründlicher nach besseren Investitionen zu suchen – um zu professionellen Investoren zu werden und nicht zu naiven.

Als er mich fragte: „Wie viele Eigentumswohnungen kannst du dir leisten, die dich jeden Monat 300 Dollar kosten?“, da fragte er mich auch: „Wie viele Eigentumswohnungen kannst du dir leisten, die dir jeden Monat 300 Dollar einbringen?“ Die offensichtliche Antwort lautet: „So viele ich finden kann.“

Der Unterschied zwischen Kapitalgewinn und Cashflow

Die meisten Menschen investieren für Kapitalgewinne. Darum freuen sie sich aufgeregt, wenn die Börse floriert oder ihr Zuhause an Wert zulegt. So investieren meine Freunde aus Hollywood und die meisten Leute: Sie legen sich eine Immobilie zu, renovieren sie und wollen sie mit Gewinn wieder verkaufen. Dasselbe machen die meisten Arbeiter, die für die Altersvorsorge an der Börse investieren.

Leute, die für Kapitalgewinne investieren, sind Spieler. Wie Warren Buffett sagte: „Der dümmste Grund der Welt dafür, eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie im Wert steigt.“

Investitionen für Kapitalgewinne sind auch der Grund dafür, warum viele Investoren Depressionen bekommen, wenn die Börse schwächelt oder ihr Zuhause an Wert verliert.

Ein in finanziellen Belangen gebildeter Mensch investiert sowohl für Kapitalgewinne als auch für Cashflow. Dafür gibt es zwei hauptsächliche Gründe.

Grund Nr. 1: Geld muss aus einer Vermögensanlage abfließen, die Cashflow generiert, sonst verliert es an Wert. Mit anderen Worten: Wenn Ihr Geld nur irgendwo auf Aufwertung oder steigende Aktienpreise wartet, dann ist es nicht produktiv und arbeitet nicht für Sie.

Grund Nr. 2: Investments mit einem regelmäßigen Cashflow entzieht dem Investieren das meiste Risiko. Man kann sich kaum als Verlierer fühlen, solange Geld in die eigenen Taschen fließt, sogar, wenn der Anlagenwert abgenommen hat. Andernfalls, wenn die Anlage aufgewertet wird, bedeutet das einen zusätzlichen Bonus, weil du ja bereits Cashflow kassierst.

Meine Frau und ich sind Partner in einer Ölfirma. Wir investieren in Öl sowohl für Cashflow als auch für Kapitalgewinne. Als wir zuerst nach Öl bohrten, lag der Preis dafür bei 25 Dollar pro Barrel. Wir freuten uns über den monatlichen Cashflow.

Als der Ölpreis 140 Dollar pro Barrel erreichte, stiegen unsere Ölquellen im Wert aufgrund von Kapitalgewinnen und wir wurden sogar noch glücklicher. Heute, mit dem Ölpreis bei über 80 Dollar pro Barrel, sind wir immer noch glücklich, denn Geld strömt weiterhin in unsere Taschen, ganz unabhängig vom Marktpreis der Ölquelle.

Wenn du Aktien magst, ist es am besten, in solche mit steten Dividenden zu investieren, die wiederum einer Art Cashflow entsprechen. Schwächelt die Wirtschaft und die Aktienpreise sind niedrig, ist die Zeit bestens geeignet, Aktien mit Dividenden zu Spottpreisen zu erwerben.

Ein Investor versteht auch den Wert des Cashflows oder der Dividendenrendite, wie man Cashflow an der Börse nennt. Je höher die Dividendenrendite, desto höher der Wert der Aktie.

Aktien und Dividenden

Beispielsweise verweist eine Dividendenrendite von 5 % des Aktienpreises auf eine großartige Aktie zu einem großartigen Preis. Eine Dividendenrendite von weniger als 3 % bedeutet eine überteuerte Aktie, die wahrscheinlich an Wert verlieren wird.

Im Oktober 2007 erreichte die New Yorker Börse ein Rekordhoch von 14.164 Punkten. Einfaltspinsel stürzten sich in den Markt und wetteten darauf, dass die Aktien noch weiter steigen würden (Kapitalgewinne). Das Problem war die Dividendenrendite des Dow Jones, die nur bei 1,8 % seines Gesamtwertes lag, die Aktien waren also überteuert, und so begannen professionelle Investoren, zu verkaufen.

Im März 2009 fiel der Dow Jones auf einen Tiefstand von 6.547 Punkten und erneut beteiligten sich viele Menschen am Markt mit dem Gedanken, dass das Schlimmste vorüber sei.

Doch unglücklicherweise lag die Dividendenrendite immer noch bei nur 1,9 %, was einem professionellen Investor anzeigte, dass die Preise für die Aktien noch immer zu hoch waren und der Börsenkurs wohl noch weiter sinken würde, was Langzeitinvestoren wahrscheinlich weitere Verluste zufügen würde, da bares Geld aus dem Markt abfloss.

Ich investiere lieber in beides: Investitionen, die mir einen regelmäßigen Cashflow bringen und Anlagen, mit denen ich Kapitalgewinne erziele. Das ist viel besser als die ständigen Sorgen über das Auf und Ab irgendeines Marktes. In meinem Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter zeige ich Ihnen, wie auch Sie zu einem erfolgreichen Investor werden können.

7 Tipps zur finanziellen Unabhängigkeit

7 Tipps zur finanziellen Unabhängigkeit

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

heutzutage haben über 42 Millionen Amerikaner Studentendarlehen in Höhe von insgesamt etwa 1,3 Billionen Dollar angesammelt. Laut Angaben des amerikanischen Rechnungshofes bilden verzinste Studentendarlehen eine der größten Schuldenquellen der Amerikaner.

Die Wahrheit ist, dass der Preis für gute Bildung sehr hoch ist und dass sie sich oft nicht rentiert. Heute verlassen Millionen von Menschen die Schule und bekommen keine gut bezahlten Arbeitsplätze fürs Leben, wie es ihnen zuvor versprochen wurde.

Ob es Ihnen gefällt oder nicht: Das Leben kostet Geld. Dennoch bringen wir den Schülern wenig bis gar nichts über Geld bei. Wenn die Leute einen akademischen Abschluss machen, sind sie danach in den meisten Fällen noch immer finanzielle Grünschnäbel.

Es folgen nun sieben Dinge, die Sie nicht in der Schule lernen, die Ihnen aber den Weg zur finanziellen Unabhängigkeit erleichtern.

1. Wie man einen Finanzbericht liest

Mein reicher Vater sagte: „Mein Bankier hat mich nie nach meinem Zeugnis gefragt. Ihm war es vollkommen egal, wo ich zur Schule gegangen bin und ob ich ein guter Schüler war.“

Wir fragten ihn: „Was wollte er denn sehen?“ „Meinen Finanzbericht.“ Er griff in eine Schublade und zeigte uns seinen Finanzbericht. „Nach der Schule wird dein Finanzbericht zur wichtigsten Referenz. Das Problem daran ist, die meisten wissen nach der Schule nicht mal was das ist.“

Es ist essenziell zu wissen, wie man eine Gewinn-und-Verlustrechnung sowie eine Bilanz korrekt liest und versteht, wie beide zusammenhängen.

Viele Leute, die an Buchhaltungskursen teilnehmen, wissen, wie man diese beiden getrennt voneinander betrachtet. Ich finde jedoch immer faszinierend, dass keiner von ihnen weiß, warum das eine Dokument für das andere wichtig ist und wie sich das eine auf das andere auswirkt.

Mein reicher Vater hielt das Zusammenspiel der beiden Dokumente für extrem wichtig. „Wie kann man denn das eine ohne das andere verstehen? Woher weiß ich, was eine Verbindlichkeit oder eine Anlage bedeutet, ohne meine Gewinn-und-Verlustrechnung neben mir zu haben?“

Mein reicher Vater meinte, mithilfe der beiden Dokumente haben Sie ganz einfach Einsicht in Ihren Cashflow und können dadurch erkennen, ob Ihnen eine Anlage Gewinn bringt oder eben nicht.

2. Drei Arten von Einkommen

Wenn Sie einem Beruf nachgehen und einen Monatslohn erhalten, dann besteht ihr Einkommen aus Geld von Ihrem Arbeitgeber.

Auf dem Cashflow-Quadranten würden Sie sich somit auf der linken Seite der Angestellten (E) und Selbstständigen (S) befinden.

Wenn Sie Ihr Geld durch einen Gehaltscheck verdienen, dann tauschen Sie quasi Zeit gegen Geld. Wenn Sie beispielsweise als angestellter Webdesigner, Kassierer eines Lebensmittelgeschäfts oder Polizist arbeiten, erhalten Sie einen festgelegten Geldbetrag (X), um einen Job für eine bestimmte Zeit (Y) zu erledigen. Hier in den Vereinigten Staaten wird der Geldbetrag zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber ausgehandelt. Die Arbeitszeit als Vollzeitangestellter liegt im Normalfall bei 40 Stunden pro Woche.

Die meisten Menschen, die ihr Geld auf diese Weise verdienen, decken damit ihre monatlichen Ausgaben und haben wenig bis gar nichts fürs Investieren übrig.

Wer sein Geld durch den Austausch von Zeit gegen Geld erwirtschaftet, erhöht den Wert seines Portfolios durch Kapitalgewinne.

Wenn jemand beispielsweise eine Aktie kauft, plant er, diese in der Zukunft zu einem höheren Preis zu verkaufen. Wenn jemand also eine Aktie für 10 Dollar kauft und für 40 Dollar wieder verkaufen kann, so hat er 30 Dollar verdient.

Das ist die traditionelle Art, Aktienhandel zu betreiben. Investoren kaufen unterbewertete Aktien in der Hoffnung, dass sie ansteigen werden und sie dadurch Gewinn realisieren können.

Mein reicher Vater verwendete die Formel „vier grüne Häuser, ein rotes Hotel“, um passives Einkommen, die dritte Art von Einkommen, zu generieren.

Wie ich schon einmal erwähnt habe, erwirtschaften Unternehmer (B) und Investoren (I) auf der rechten Seite des Cashflow-Quadranten ihr Geld mit der Erschließung neuer Anlagequellen.

3. Warum Sie mehr Arbeit in Anlagen stecken sollten

Wäre da nicht mein reicher Vater gewesen, so wäre ich vermutlich in die Fußstapfen meines armen Vaters gestiegen. Ich hätte wahrscheinlich eine gute Ausbildung genossen und wäre die Karriereleiter hochgestiegen.

Statt meine Zeit damit zu verbringen, neue Immobiliengeschäfte ausfindig zu machen, würde ich wahrscheinlich noch immer für einen Monatslohn arbeiten, immer höhere Steuern zahlen und hoffen, genug Geld für die Rente übrig zu haben.

Die Reichen arbeiten ständig daran, neue Anlagequellen zu akquirieren, die ihnen immer mehr Geld beschaffen.

Der Unterschied zwischen einem Kapitalisten und jedem anderen beginnt bei dem Satz: „Geh zur Schule und suche dir einen Beruf.“ Stattdessen sollte man sagen: „Geh zur Schule und lerne Anlagen zu akquirieren.“

4. Warum Sparer Verlierer sind

Wenn ich davon spreche, dass Sparer Verlierer sind, meine ich die, die glauben, Ersparnisse würden ausreichen, um ihnen eine sichere finanzielle Zukunft zu ermöglichen. Dies ist eine alte Denkweise, die nicht berücksichtigt, wie sich Geld verändert hat. Es bedenkt nicht, dass unser Geld eine Währung ist, die an Wert verliert, wenn sie nur herumliegt und nicht investiert wird.

Weil wir in einer inflationären Wirtschaft leben, verliert Bargeld mit der Zeit an Wert. Warum sollten Sie also Geld sparen, wenn die Fed Billionen von Dollar druckt, wodurch es immer weniger wert ist?

Vermögenswerte auf der anderen Seite steigen und fallen verhältnismäßig zur Inflation. Und deshalb müssen Sie lernen, die richtigen Anlagen für Ihre finanzielle Lage zu finden, die Ihnen Cashflow verschaffen. So funktioniert Investieren für mich.

5. Haben Sie keine Angst vor Fehlern

Mein reicher Vater sagte immer: „Die meisten Leute denken, handeln aber nie. Wenn du etwas machst, machst du auch Fehler. Aber es ist so, dass wir aus unseren Fehlern unsagbar viel lernen. Die wichtigen Dinge lernst du nicht in einem Klassenzimmer, sondern in der richtigen Welt. Du handelst, machst Fehler und behebst sie wieder. Nur so entsteht Weisheit.“

In der Schule wird uns beigebracht, dass es schlecht ist, Fehler zu machen. Egal, ob das von Lehrern oder von Mitschülern kommt, die einen auslachen, wenn man einen Fehler begeht. Die meisten wachsen mit dem Gefühl auf, es wäre etwas unglaublich Schlechtes, einen Fehler zu machen. Also lernen sie auch nicht daraus.

Das Bewusstsein, aus unseren Fehlern zu lernen, ist einer der größten Schlüssel zum Erfolg. Ich mache ständig Fehler, aber ich weiß, dass ich daraus lernen kann, um nicht nur mein

Geschäft, sondern auch meine Gesundheit, meinen Wohlstand und mein Glück zu verbessern.

6. Sie können von Steuern profitieren

Vielleicht kennen Sie das Sprichwort: Es gibt nur zwei Dinge, die im Leben sicher sind – der Tod und Steuern, und keiner mag diese beiden.

Mein reicher Vater meinte: „Wenn es um Steuern geht, schreiben die Reichen die Regeln.“

„Wenn du reich werden willst, dann musst du auch nach den Regeln der Reichen spielen.“

Einer der Gründe, warum die Reichen immer reicher werden, ist, dass sie wissen, wie sie viel Geld verdienen können, ohne viel an Steuern zahlen zu müssen. Sie wissen, wie sie mit steuerfreiem Geld umgehen müssen, um Profit herauszuschlagen.

Sie können das auch tun – jeder kann so vorgehen. Anstatt beispielsweise Kapitalertragssteuern auf den Verkauf unserer Eigentumswohnungen zu zahlen, erlauben uns die Immobiliengesetze, die Zahlung dieser Steuern aufzuschieben und sie stattdessen in eine andere Immobilie zu investieren. Das Geld, das aus dieser Immobilie stammt, fließt zu einem niedrigeren Steuersatz in unsere Taschen, da keine Sozialversicherungs- oder Einkommenssteuer zu zahlen ist und der Steuersatz durch die Abschreibung der Immobilie weiter gesenkt wird.

Also ist es viel besser, nach den Regeln der Reichen zu spielen und mehr Geld für sich selbst herauszuschlagen, während man weniger Steuern zahlen muss. Ich zeige Ihnen, wie das geht.

7. „Was haben Sie in der Schule über Geld gelernt?“

Was haben Sie in der Schule über Geld gelernt?

Die meisten antworten: „Nicht viel.“ Falls sie überhaupt etwas gelernt haben, dann „Geh zur Schule, suche dir eine Arbeit, kaufe ein Haus, werde deine Schulden los und investiere langfristig an der Börse“. Das mag vielleicht ein guter Rat für das Industriezeitalter gewesen sein, aber es ist ein veralteter Rat im Informationszeitalter.

Vom Kindergarten bis in die Oberstufe lernt man wenig, fast nichts über Geld. Die meisten Menschen sparen immer noch Geld und beachten nicht, dass der Goldstandard 1971 aufgehoben wurde und dass sie Schulden zu ihren Gunsten nutzen können. Ohne finanzielle Bildung wird ihnen nicht klar, dass sich die finanziellen Regeln geändert haben.

Mit meinem Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter können Sie noch heute mit Ihrer finanziellen Bildung beginnen. Sie erhalten einen tiefen Einblick in diese sieben Themen und erhalten jeden Monat einen neuen Investitionsvorschlag. Probieren Sie es unverbindlich aus.