Gold: die beste Investition!

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

im Jahr 1965 begann ich mit dem Erwerb von Silbermünzen wie Dimes, Quarters und Half-Dollars.

Warum 1965?

1965 begann die US-Münzanstalt, unsere Silbermünzen zu entwerten. „Entbasen“ bedeutet, dass die Münzanstalt den Silbergehalt unserer Münzen verdünnte, indem sie die Münzen mit unedlen Metallen wie Kupfer und Zinn vermischte. Nachdem ich die kupferne Färbung der amerikanischen Münzen bemerkt hatte, nahm ich mein Papiergeld, ging zu einer Bank und kaufte Rollen mit Dimes oder Quarter.

Ich habe sie ausgepackt und jede Münze untersucht. Wenn die Münze keinen Kupferstich aufwies, behielt ich sie. Alle Münzen mit einer Kupferfärbung am Rand (die entwerteten Münzen) brachte ich zur Bank zurück. Dann kaufte ich weitere Münzrollen und setzte meine Suche nach echten Silbermünzen fort.

1971 hob Präsident Richard Nixon (ohne die Zustimmung des Kongresses) die Bindung des US-Dollar an den Goldstandard auf und änderte die Regeln des Geldes – nicht nur für die Vereinigten Staaten, sondern für die ganze Welt.

Diese Änderung löste letztlich sogar die Finanzkrise im Jahr 2007 aus. In der Tat erlaubte diese Änderung den Vereinigten Staaten, fast unbegrenzte Mengen an Geld zu drucken und so viele Schulden zu machen, wie sie wollten.

Die Frage, die sich viele von uns stellen, lautet: Können die Regierenden unsere aktuelle Wirtschaftskrise lösen?

Viele hoffen das, aber ich sage wieder: Nein.

Wie kann die Krise gelöst werden, wenn genau die Menschen und Organisationen, die die Krise verursacht haben – und davon profitieren – immer noch das Sagen haben? Das Problem ist, dass die Krise nicht kleiner wird, wie manche hoffen. Sie wird immer größer.

In den 1980er-Jahren gingen die staatlichen Rettungsaktionen in die Millionen. In den 1990er-Jahren gingen sie in die Milliarden. Und heute gehen sie in die Billionen.

Eine Definition von Krise, die ich gern verwende, lautet: „Veränderung, die geradezu danach schreit, zu geschehen.“ Ich persönlich glaube nicht, dass sich unsere Anführer ändern werden.

Das bedeutet, dass Sie und ich uns stattdessen ändern müssen.

Aber ich bitte Sie dringend: Investieren Sie nicht in eine Unze Gold, bis Sie Folgendes nicht gelesen haben …

Jeder Dollar ist ein Schuldschein

Als Präsident Nixon den Goldstandard aufhob, wurde der US-Dollar zu Falschgeld.

Denn anstatt an echten Wert – Gold – gebunden zu sein, wurde er an das „volle Vertrauen in die Kreditwürdigkeit“ der Vereinigten Staaten gebunden.

Übersetzt: Der Dollar wurde ein riesiger Schuldschein.

Warum sollte Nixon das tun? Weil die Handelsdefizite zwischen den USA und anderen Ländern zu groß wurden. Weil wir mehr importierten als wir exportierten. Wir verloren unser Gold.

Um zu verstehen, wie die Abkopplung des Dollars vom Goldstandard den US-Dollar in Falschgeld verwandelte, müssen Sie sich nur diese Grafik ansehen:

GOLD VS. FALSCHGELD
Der Wert großer Währungen im Vergleich zu Gold

Wie kann das passieren? Wenn eine Währung nicht an echtes Geld gebunden ist, können Regierungen mehr und mehr Geld aus dem Nichts drucken. Dies führt zu Inflation, der Entwertung der Kaufkraft dieser Währung.

Schauen Sie sich dieses Diagramm an, um zu sehen, wie sich das Drucken von Geld aus dem Nichts durch die US-Regierung auf die Kaufkraft des Dollars ausgewirkt hat.

Warum Sparer die Verlierer sind
Die Kaufkraft des Dollars im Vergleich zur Menge des gedruckten Geldes

Das ist nichts Neues. Länder vom alten Rom über die Weimarer Republik bis hin zum heutigen Simbabwe haben Geld gedruckt oder entwertet, bis es kein Zurück mehr gab. Dies führt zu einer Hyperinflation, bei der das Geld buchstäblich wertlos wird und die Menschen es benutzen, um Feuer zu entfachen, anstatt Dinge damit zu kaufen.

Warum Geld sparen, wenn die Regierung Geld druckt und die Zinssätze auf null oder darunter senkt?

Vor Jahrzehnten war das noch anders – aber heute ist das Sparen eine absolut dumme Idee. Sparer sind die Verlierer. Investoren sind die Gewinner.

Ich zeige Ihnen, wie Sie zum Investor werden.

Seit 1971 hat der US-Dollar 95 Prozent seiner Kaufkraft verloren. Jedes Mal, wenn die Notenbank neues Geld druckt, steigen mein Gold und Silber im Wert.

Es ist ein ernüchternder Gedanke: Noch nie in der Geschichte der Welt hat gefälschtes Papiergeld überlebt.

Und viele glauben auch nicht, dass der US-Dollar überleben wird.

In ein paar Jahren wird es wohl ein weiteres globales Treffen geben, und das Geld wird sich verändern. Und all das Geld, das Sie gespart haben, könnte dann wertlos sein.

Heute fordern Millionen von Menschen die Rückkehr zum Goldstandard. Mit anderen Worten: Sie wollen die Uhr auf die Zeit vor 1971 zurückdrehen.

Einige Leute wollen, dass wir zu der Zeit zurückkehren, als Geld noch Warengeld war.

Es ist zwar möglich, dass dies geschieht, aber nicht wahrscheinlich, und die Auswirkungen, die damit verbunden wären, würden wahrscheinlich einen massiven Zusammenbruch des gesamten globalen Wirtschaftssystems bedeuten.

Aber anstatt zu warten, in der Hoffnung, die Uhr zurückzudrehen, vertritt die „Rich Dad Company“ die Ansicht, dass es Zeit für finanzielle Bildung ist.

Warum ich Gold kaufe

Gold und Silber sind endliche Ressourcen. Die Regierung kann nicht mehr erschaffen, wann sie es will.

Sie sind auch echtes Geld, d. h. sie haben einen inneren Wert und können zum Kauf anderer Gegenstände verwendet werden, die einen Wert haben.

Nehmen Sie zum Beispiel Ihre Brieftasche heraus und suchen Sie den höchsten Geldschein, den Sie haben. Vielleicht sind es 5 oder 100 Euro. Sie fühlen sich wahrscheinlich gut, wenn Sie ein wenig Bargeld in den Händen halten. Aber nehmen Sie das Versprechen der Regierung weg, und was haben Sie dann? Richtig: ein Stück Papier. Und mit diesem Papier allein können Sie nichts kaufen.

Ich besitze Gold und Silber nicht, um Geld zu verdienen

Sie sind eine Versicherung, eine Absicherung gegen die Dummheit der Eliten. Ich habe eine Versicherung für mein Auto, für den Fall, dass mich jemand überfährt, oder für den Fall, dass ich jemand anderen überfahre. Gold und Silber dienen einem ähnlichen Zweck.

Alle Investitionen haben ein Risiko, aber echtes Gold und Silber haben kein Risiko. Der Preis von Gold und Silber wird steigen und fallen – weil der Wert unseres falschen Geldes steigt und fällt.

Wenn eine Person investiert, sagen wir in eine Aktie oder eine Immobilie, erwartet sie eine Rendite, weil sie ein Risiko eingeht. Wenn eine Person Geld bei einer Bank spart, erwartet sie eine Rendite in Form von Zinsen, weil das Sparen von Geld in Banken extrem riskant ist, besonders wenn die Eliten Geld drucken.

Wenn ich eine Gold- oder Silbermünze kaufe, erwarte ich keine Rendite, weil ich kein Risiko eingehe.

Gold und Silber sind das, was ich Gottes Geld nenne. Denken Sie immer daran: Der Preis von Gold oder Silber wird steigen oder fallen, weil der Wert unseres falschen Geldes steigt oder fällt. Gold und Silber sind aber einfach Gold und Silber. Gold ist Freiheit. Gold und Silber wird es noch geben, lange nachdem Sie und ich und die Kakerlaken weg sind.

Wenn ich echtes Gold oder Silber kaufe, kaufe ich es für immer. Ich habe nie vor, es zu verkaufen. So wie Warren Buffett Aktien für immer hält, werde ich Gold und Silber für immer halten.

Dennoch benötigen Sie neben Gold und Silber auch Vermögensbestandteile, die Ihnen eine Rendite erwirtschaften, wenn Sie finanziell frei werden wollen. In meinem Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter zeige ich Ihnen, welche Anlageformen dafür geeignet sind.

 

 

Warum ich keine Lieblingsaktien habe!

Warum ich keine Lieblingsaktien habe!

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

wie empfinden Sie diesen Sachverhalt eigentlich? Im Inland verliert der Euro praktisch wöchentlich an Kaufkraft. Die Preise im Einzelhandel, in der Gastronomie oder etwa beim Friseur fliegen uns um die Ohren. Auch im Außenhandel ist unsere Währung weich. Gegen den Dollar sackte der Euro in 6 Monaten über 8 % ab. Der Schweizer Franken hingegen legte im gleichen Zeitraum fast 5 % zu.

Der Eindruck trügt nicht. Wir müssen unsere Depots jetzt gezielt „verschweizern“, sprich wir brauchen nun Qualität und Expertise aus der Schweiz. Mehr dazu lesen Sie an dieser Stelle gleich morgen.

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über.

Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen.

Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein entsprechendes Auto fuhren. Studien haben diesen Zusammenhang mehrfach belegt.

Investieren Sie nicht in der Branche, in der Sie arbeiten

Für die Entstehung einer Lieblingsaktie oder einer Lieblingsbranche ist auch oft unser ausgeübter Beruf von Relevanz. So habe ich jahrelang in meinen Depots Bank-Aktien übergewichtet, weil ich ein Kind der Branche bin. Hier fühlte ich mich wohl, hier kaufte ich gerne. Richtig clever war diese Übergewichtung freilich nicht, wie die Performance vieler Bank-Aktien im Rückblick zeigt. Ich habe Zeit gebraucht, um diesen Wirkfaktor zu verstehen und schließlich abzuschalten.

Ein ähnliches Beispiel: Ein Ingenieur im Maschinenbau wird mit großer Wahrscheinlichkeit sein Depot erheblich mit Aktien dieser Branche befüllen. Er liebt die Arbeit, die er tut. Er mag die Produkte, mit denen er arbeitet. Folglich liebt er auch Maschinenbau-Aktien. Bei der nächsten Krise in der Branche wird sein Depot zwangsläufig in den Keller rauschen. Im Extremfall wird der Mann sogar seinen Job verlieren. Damit hat sich in diesem Fall ein sogenanntes Klumpenrisiko realisiert.

Hier gilt eine eherne Börsenregel: Investieren Sie nicht oder nur sehr vorsichtig in der Branche, in der Sie auch arbeiten. Diese Regel gilt selbstverständlich für Angestellte wie auch Selbständige gleichermaßen.

Sie sehen also: Es ist gefährlich, wenn unsere Gefühle uns die Sinne vernebeln. Hier sind für Sie am Ende Verluste vorprogrammiert. Deshalb meine Empfehlung: Lieben Sie Ihre Frau, Ihre Kinder, Ihre Enkel und von mir aus auch Ihren Hund! Aktien hingegen analysieren Sie sachlich und vernünftig.

Glauben Sie mir, wenn Sie in Ihrem Depot Ihre Lieblingsaktie und Ihre „heiligen Kühe“ abgeschafft haben, werden Sie als Anleger noch erfolgreicher.

Schock: Neobroker Trade Republic vor dem Aus?

Schock: Neobroker Trade Republic vor dem Aus?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

jüngst habe ich nochmals unsere Nachbarn in der Schweiz „heimgesucht“, bevor der Grenzübertritt aufgrund der vierten Welle möglicherweise wieder mit allerlei Schikanen belastet wird. Dabei habe ich meinen Kollegen Rolf Beerli getroffen, der sich vor allem in seinem Heimatland einen Namen als Immobilien-Unternehmer gemacht hat. Ich zapfe immer gerne seine lokale Expertise des Marktes an, zumal ich derzeit selbst in eine eidgenössische  Immobilien-Aktie investiert bin.

Ich war ziemlich perplex, als ich erfuhr, dass mein Kollege schon seit vielen Jahren nicht nur in Beton investiert, sondern auch umfassend am Aktienmarkt. Tatsächlich hat er wohl nicht ganz unwesentlich dort sein Vermögen gemacht. Dann haben wir uns natürlich als Börsianer fest „geschwätzt“. Nun, ich komme etwas vom Thema ab. Am Freitag berichte ich von der ziemlich innovativen Depotstrategie meines Schweizer Kollegen.

Zum eigentlichen Thema: In den vergangenen ein bis zwei Jahren haben die sog. Neobroker den Markt quasi aus dem Stand aufgeräumt. Ihr revolutionäres Preismodell und ein einfacher Orderprozess haben vor allem jüngere Börsianer in Scharen angezogen. So bedient Marktführer Trade Republic offenbar mittlerweile weit über 1 Million Privatanleger.

Trade Republic schiebt die Aktienorders seiner Kunden in aller Regel zum Börsenmakler Lang & Schwarz an der Börse Hamburg. Dabei bezahlt Lang & Schwarz pro vermittelter Transaktion eine Rückvergütung oder Provision an den Neobroker. Nun steht der hässliche Verdacht im Raum, dass die Neobroker ihre Kunden regelmäßig an den Börsenplatz schieben, der eben die höchste Rückvergütung pro Transaktion bezahlt. Das muss allerdings nicht unbedingt der Börsenplatz sein, an dem der Privatanleger den für sich besten Kurs beim Kauf oder Verkauf einer Aktie erzielt. Hier besteht also ein Interessenkonflikt zwischen dem Broker und seinem Kunden.

Im Prinzip untersagt die EU-Regulierung (Mifid II) jede Form der indirekten oder verdeckten Provisionszahlung. Der Kunde soll also seinen Dienstleister – egal ob Bank, Broker oder Vermögensverwalter – immer direkt bezahlen. Dabei sind die Kosten der Dienstleistung transparent auszuweisen, und zwar bereits vor Abschluss der Transaktion. Nähere Informationen dazu finden Sie hier auf der Webseite der Finanzaufsicht BaFin.

Im Extremfall droht den Neobrokern nun ein Verbot ihres Provisionsmodells. Dann müssten sich hierzulande schätzungsweise rund 2 Millionen Privatanleger einen neuen Broker suchen.

Dieses Extremszenario sehe ich als Praktiker so allerdings erst einmal nicht. Am Ende wird die Aufsicht die Neobroker allerdings zwingen, mittels entsprechend platzierter Hinweistexte transparent und klar über das eigene Geschäftsmodell aufzuklären. Sinnvoll für den Anleger wäre zudem, wenn die Neobroker zumindest eine kleine Auswahl verschiedener Handelsplätze anbieten, damit der Anleger einen besseren Überblick über die diversen Kursstellungen für eine Aktie gewinnt.

Sie sind Kunde etwa der Neobroker Trade Republic, justTRADE oder Scalable? Dann bleiben Sie hier in Börse am Mittag am Ball! Ich werde Sie umgehend über neue Entwicklungen informieren, damit Sie als Anleger rechtzeitig disponieren können.

Massive Steuern drohen uns ­– Bauen Sie jetzt vor!

Massive Steuern drohen uns ­– Bauen Sie jetzt vor!

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

ich schick es gleich vorweg. Wir müssen heute einmal etwas Steuerkunde „pauken“. Ich weiß, das macht keinen Spaß. Entsprechende Kompetenzen können Ihnen allerdings vor allem in der aktuellen Marktkonstellation am Ende erhebliche Zusatzrenditen bescheren. Was meine ich konkret?

Ein fiktives Beispiel: Anleger Guido Glücklich startete vor rund 10 Jahren mit einem Startkapital von rund 100.000 Euro an der Börse durch. Inzwischen hat sich sein Depotstand ungefähr verdoppelt. Dabei hat sich Herr Glücklich immer eher als Langfrist-Investor begriffen. Zu Deutsch: Er hat eigentlich nie richtig verkauft, sondern immer nur aufgebaut. Folglich sitzt er nun auf einem Buchgewinn von 100.000 Euro.

Diese Konstellation mag im Detail etwas künstlich sein. Gleichwohl gilt: Die meisten von uns, die schon etwas länger an „Board“ sind, sitzen derweil auf massiven Buchgewinnen und verdrücken bei der allwöchentlichen Betrachtung Ihrer Depotperformance regelmäßig einige Freudentränen.

Diese Freude kann allerdings rasch getrübt werden, nämlich dann wenn sich Vater Staat an unserem Erfolg beteiligt. So möchte Anleger Glücklich nächstens einmal Kasse machen. Zum Einen traut er dem Braten sprich der fortgeschrittenen Hausse nicht mehr ganz. Zum Anderen verlangt die Partnerin schon seit Jahren nach einer kleinen Ferienwohnung in Südeuropa, um dem hässlichen deutschen Winter künftig zu entgehen.

So macht Guido Glücklich Kasse und verkauft fast das komplette Depot. Zwei Tage später trifft ihn der Schlag. Denn das Depotkonto weist nur noch ein Saldo von 173.625 Euro. Warum sind da keine 200.000 Euro mehr? Wer hat die fehlenden 26.375 Euro eingesackt?

Das Geld lagert nun auf einem der zahlreichen Konten der Bundesrepublik Deutschland und wird nächstens von der neuen Regierung zur Steigerung des Allgemeinwohls verwendet.

Ich wiederhole mich: Nach der nun schon seit über 10 Jahren anhaltenden Hausse lagern in den Depots der Privatanleger milliardenschwere Buchgewinne, die der steuerlichen Erfassung harren. Dieser steuerlichen Erfassung werden wir natürlich nie gänzlich entkommen. Gleichwohl können wir uns vorbereiten bzw. die Steuerlast mindern und weiter in die Zukunft verschieben. Stichwort: Mehr Liquidität im Depot bringt mehr Rendite.

Hierzu brauchen wir vor allem den sog. Verlusttopf Aktien, in dem unsere Depotbank realisierte Kursverluste erfasst. Ich rate generell dazu, diesen Verlusttopf regelrecht zu pflegen. Er sollte immer mit einigen Verlusten bestückt sein, damit wir Kursgewinne, die wir in der Zukunft vereinnahmen möchten, zumindest teilweise steuerfrei stellen können.

Wie das in der Praxis konkret funktioniert, erkläre ich Ihnen heute in der aktuellen Ausgabe des RENDITE TELEGRAMM. Ich erläutere anhand einfacher Praxisbeispiele, wie Sie für die Zukunft steuerlich vorsorgen oder wie Sie sich gleich morgen eine Steuerrückerstattung vom Fiskus besorgen.

Ich garantiere Ihnen, Steueroptimierung funktioniert in jedem Depot und macht aus einem erfolgreichen Anleger einen sehr erfolgreichen. Sie möchten jetzt schon vorbauen, damit der Fiskus nicht mit voller Kelle aus Ihrem Depot schöpft? Dann holen Sie sich hier das RENDITE TELEGRAMM.

Revolutioniert Apple als nächstes die Automobilindustrie?

Revolutioniert Apple als nächstes die Automobilindustrie?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

bereits vor mehr als fünf Jahren kamen mir die ersten Spekulationen zu Ohren, wonach Apple an einem eigenen Automobil arbeitet. Im vorigen Jahr wurde das Thema populär, als öffentlich bekannt wurde, dass der Technologiekonzern bei einigen großen Herstellern mit seinen Plänen zur Zusammenarbeit abgeblitzt ist. Doch ans Aufgeben denkt Apple nicht.

Der Technologiekonzern befindet sich in einer komfortablen Lage. Der Verkauf von Smartphones, Computern, Uhren und den dazugehörigen Services spült Monat für Monat Milliarden in die Kassen. Da fällt es kaum auf, wenn für die Entwicklung neuer Produkte etwas Geld abgezweigt wird. Apple steht für die Entwicklung eines eigenen Autos mehr Geld zur Verfügung als vielen Autokonzernen.

Doch Apple will nicht einfach nur ein Auto bauen. Wie kürzlich bekannt wurde, plant Apple einen Meilenstein in der Entwicklung autonomer Autotechnik. Ein Großteil der Entwicklung eines hauseigenen Fahrzeug-Chips sei bereits abgeschlossen. Dieser soll zahlreiche Sensoren und Systeme managen, die ein komplett autonomes Fahren ermöglichen. Am liebsten würden die Designer von Apple gleich komplett auf ein Lenkrad im Innenraum des Fahrzeugs verzichten.

Zum Test der Technik soll schon bald eine Testflotte auf öffentlichen Straßen in Kalifornien eingesetzt werden. Die Projektleitung der streng geheimen Apple-Fahrzeugentwicklung unter dem Decknamen „Titan“ will das Auto schon bis 2025 zur Marktreife bringen.

Doch es reicht Apple nicht, bis 2025 ein autonom fahrendes Elektroauto auf den Markt zu bringen und damit gegen die anderen Autohersteller zu konkurrieren. Apple plant nicht weniger als eine Revolution des Automarktes. Denn Apple will seine Autos nicht verkaufen.

Stattdessen sollen die Nutzer eine monatliche Gebühr an Apple überweisen. Damit löst Apple gleich drei Probleme auf einmal. Für die Menschen wird die Benutzung eines Autos billiger, weil die Anschaffungskosten wegfallen. Durch eine Sharing-Flotte löst Apple zudem das Parkplatzproblem in den Städten. Der Nutzer muss keinen Parkplatz suchen, sondern steigt einfach genau dort aus, wo er hinwill. Danach fährt das Auto selbstständig zum nächsten Kunden weiter. Zudem spart Apple die kompletten Kosten für den Vertrieb der Autos.

Auch die aus einem Auto resultierenden Folgekosten fallen für die Nutzer von Apples Autos weg. Es wird keine eigene Garage benötigt. Für Reparaturen, Versicherungen und ähnliches muss kein Geld zurückgelegt werden. Alle Kosten sind durch die Nutzungsgebühren abgedeckt.

Bisher ist das Konzept eine Utopie. Der Schlüssel zur Realisation liegt in der gut abgestimmten Sensortechnik, durch die autonomes Fahren erst möglich wird. Erst wenn sich das Fahrzeug vollkommen selbstständig und ohne Einwirkung eines Fahrers durch selbst dichtesten Stadtverkehr steuern lässt, geht Apples Konzept auf.

Bis es so weit ist, wird noch einige Zeit vergehen. Klar ist aber schon jetzt: Wenn es gelingt, diesen Weg erfolgreich zu bestreiten, öffnet sich ein neuer Milliardenmarkt. Der Markt für Mobilitätsdienstleistungen ist noch viel größer als der Markt für Unterhaltungselektronik.

Ich werde die Entwicklung deshalb genau im Auge behalten, denn hier entsteht gerade ein spannendes neues Geschäftsmodell, dass im nächsten Jahrzehnt für Furore sorgen könnte.

Viele Unternehmen forschen am autonom fahrenden Auto. Bisher hat niemand ein so ausgeklügeltes Konzept für die spätere Vermarktung entwickelt wie Apple. In meinem RENDITE-TELEGRAMM erfahren Sie als erstes, wer zu den Gewinnern der neuen Ära der Mobilität gehören wird.

Investieren Sie wie ein Profi

Investieren Sie wie ein Profi

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

vor einigen Jahren, als ich gerade meine Karriere im Immobilieninvestment begann, beschäftigte mich der Gedanken, Geld in eine Eigentumswohnung in Waikiki zu stecken.

Das Problem war, dass mich das Investment jeden Monat 300 Dollar gekostet hätte.

Damals hätten 300 Dollar pro Monat für mich dasselbe bedeutet wie heute 300.000 Dollar pro Monat. Als ich die Zahlen meinem reichen Vater vorrechnete, fragte er mich: „Warum möchtest du jeden Monat 300 Dollar verlieren?“ Mit anderen Worten: Mein reicher Vater wollte von mir wissen, warum ich Geld in Investitionen zu stecken gedachte.

„Nun“, erzählte ich ihm, „der Immobilienmakler sagte mir, die Eigentumswohnung würde an Wert zulegen und ich würde Gewinn machen.“

Mein reicher Vater lachte und fragte: „Wie viele Eigentumswohnungen kannst du dir leisten, die dich jeden Monat 300 Dollar kosten?“

„Aber sie wird wahrscheinlich im Wert steigen und dann bekomme ich mein Geld zurück, sobald ich sie wieder verkaufe.“

„Du hast wahrscheinlich recht“, sagte mein reicher Vater, „aber du hast mir meine Frage nicht beantwortet. Wie viele Eigentumswohnungen kannst du dir leisten, die dich jeden Monat 300 Dollar kosten?“

Zu der Zeit lag mein versteuertes Nettoeinkommen nur bei etwa 2.000 Dollar pro Monat – dem Ausgaben in Höhe von ungefähr 1.800 Dollar monatlich gegenüberstanden –, sodass ich mir in Wirklichkeit nicht einmal eine einzige Eigentumswohnung leisten konnte, die mich monatlich 300 Dollar gekostet hätte – selbst, wenn sie irgendwann in der Zukunft an Wert gewonnen hätte.

Also war meine verlegene Antwort: „Ich kann mir nicht mal eine einzige leisten, durch die ich Geld verliere.“

Darauf erwiderte mein reicher Vater lächelnd: „Merke dir, was ich dir jetzt gezeigt habe. Jeder Dummkopf kann mit einem Investment Geld verlieren. Dazu braucht es nicht viel finanzielle Cleverness.“

Dieser Rat mag simpel klingen, aber wenn man darüber nachdenkt, dann investieren Menschen ihr hart verdientes Geld jeden Tag und bekommen kaum etwas dafür zurück. Anders ausgedrückt kostet das Investment sie mehr Geld, als dass es ihnen etwas einspielt.

Beispielsweise stecken Millionen von Arbeitern ihr Geld in vom Arbeitgeber mitfinanzierte private Altersvorsorge in der Hoffnung, dass das Konto irgendwann so voll ist, dass sie in Rente gehen können.

Und Millionen von Menschen legen ein wenig Geld beiseite, entweder auf der Bank oder unter das Kopfkissen, und bekommen so gut wie nichts dafür zurück. Sie alle bezahlen, um zu investieren, anstatt für das Investieren bezahlt zu werden.

Die Lektion, die mir mein reicher Vater einbläute und die ich Ihnen jetzt einbläuen möchte, ist, dass eine Investition einen jeden Monat reicher machen sollten, nicht ärmer. Sie sollte jeden Monat Geld in meine Taschen spülen und nicht Geld herausnehmen.

Für ihn war es ein Wunder, dass es so vielen Verkäufern von Finanzdienstleistungen gelingt, finanziell naiven Leuten die Idee, dass man zum Investieren bezahlen muss, als klug zu verkaufen.

Er wollte, dass die Menschen lernen, gründlicher nach besseren Investitionen zu suchen – um zu professionellen Investoren zu werden und nicht zu naiven.

Als er mich fragte: „Wie viele Eigentumswohnungen kannst du dir leisten, die dich jeden Monat 300 Dollar kosten?“, da fragte er mich auch: „Wie viele Eigentumswohnungen kannst du dir leisten, die dir jeden Monat 300 Dollar einbringen?“ Die offensichtliche Antwort lautet: „So viele ich finden kann.“

Der Unterschied zwischen Kapitalgewinn und Cashflow

Die meisten Menschen investieren für Kapitalgewinne. Darum freuen sie sich aufgeregt, wenn die Börse floriert oder ihr Zuhause an Wert zulegt. So investieren meine Freunde aus Hollywood und die meisten Leute: Sie legen sich eine Immobilie zu, renovieren sie und wollen sie mit Gewinn wieder verkaufen. Dasselbe machen die meisten Arbeiter, die für die Altersvorsorge an der Börse investieren.

Leute, die für Kapitalgewinne investieren, sind Spieler. Wie Warren Buffett sagte: „Der dümmste Grund der Welt dafür, eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie im Wert steigt.“

Investitionen für Kapitalgewinne sind auch der Grund dafür, warum viele Investoren Depressionen bekommen, wenn die Börse schwächelt oder ihr Zuhause an Wert verliert.

Ein in finanziellen Belangen gebildeter Mensch investiert sowohl für Kapitalgewinne als auch für Cashflow. Dafür gibt es zwei hauptsächliche Gründe.

Grund Nr. 1: Geld muss aus einer Vermögensanlage abfließen, die Cashflow generiert, sonst verliert es an Wert. Mit anderen Worten: Wenn Ihr Geld nur irgendwo auf Aufwertung oder steigende Aktienpreise wartet, dann ist es nicht produktiv und arbeitet nicht für Sie.

Grund Nr. 2: Investments mit einem regelmäßigen Cashflow entzieht dem Investieren das meiste Risiko. Man kann sich kaum als Verlierer fühlen, solange Geld in die eigenen Taschen fließt, sogar, wenn der Anlagenwert abgenommen hat. Andernfalls, wenn die Anlage aufgewertet wird, bedeutet das einen zusätzlichen Bonus, weil du ja bereits Cashflow kassierst.

Meine Frau und ich sind Partner in einer Ölfirma. Wir investieren in Öl sowohl für Cashflow als auch für Kapitalgewinne. Als wir zuerst nach Öl bohrten, lag der Preis dafür bei 25 Dollar pro Barrel. Wir freuten uns über den monatlichen Cashflow.

Als der Ölpreis 140 Dollar pro Barrel erreichte, stiegen unsere Ölquellen im Wert aufgrund von Kapitalgewinnen und wir wurden sogar noch glücklicher. Heute, mit dem Ölpreis bei über 80 Dollar pro Barrel, sind wir immer noch glücklich, denn Geld strömt weiterhin in unsere Taschen, ganz unabhängig vom Marktpreis der Ölquelle.

Wenn du Aktien magst, ist es am besten, in solche mit steten Dividenden zu investieren, die wiederum einer Art Cashflow entsprechen. Schwächelt die Wirtschaft und die Aktienpreise sind niedrig, ist die Zeit bestens geeignet, Aktien mit Dividenden zu Spottpreisen zu erwerben.

Ein Investor versteht auch den Wert des Cashflows oder der Dividendenrendite, wie man Cashflow an der Börse nennt. Je höher die Dividendenrendite, desto höher der Wert der Aktie.

Aktien und Dividenden

Beispielsweise verweist eine Dividendenrendite von 5 % des Aktienpreises auf eine großartige Aktie zu einem großartigen Preis. Eine Dividendenrendite von weniger als 3 % bedeutet eine überteuerte Aktie, die wahrscheinlich an Wert verlieren wird.

Im Oktober 2007 erreichte die New Yorker Börse ein Rekordhoch von 14.164 Punkten. Einfaltspinsel stürzten sich in den Markt und wetteten darauf, dass die Aktien noch weiter steigen würden (Kapitalgewinne). Das Problem war die Dividendenrendite des Dow Jones, die nur bei 1,8 % seines Gesamtwertes lag, die Aktien waren also überteuert, und so begannen professionelle Investoren, zu verkaufen.

Im März 2009 fiel der Dow Jones auf einen Tiefstand von 6.547 Punkten und erneut beteiligten sich viele Menschen am Markt mit dem Gedanken, dass das Schlimmste vorüber sei.

Doch unglücklicherweise lag die Dividendenrendite immer noch bei nur 1,9 %, was einem professionellen Investor anzeigte, dass die Preise für die Aktien noch immer zu hoch waren und der Börsenkurs wohl noch weiter sinken würde, was Langzeitinvestoren wahrscheinlich weitere Verluste zufügen würde, da bares Geld aus dem Markt abfloss.

Ich investiere lieber in beides: Investitionen, die mir einen regelmäßigen Cashflow bringen und Anlagen, mit denen ich Kapitalgewinne erziele. Das ist viel besser als die ständigen Sorgen über das Auf und Ab irgendeines Marktes. In meinem Rich-Dad-Poor-Dad-Newsletter zeige ich Ihnen, wie auch Sie zu einem erfolgreichen Investor werden können.