Durchbruch im Kampf gegen Brustkrebs dank Künstlicher Intelligenz

Durchbruch im Kampf gegen Brustkrebs dank Künstlicher Intelligenz

Lieber Börsianer,

der Begriff ist in aller Munde. Medien oder Analysten schreiben und sprechen pausenlos von Künstlicher Intelligenz. Dabei lese ich dann oft von irgendwelchen tausendstelligen Primzahlen, die ein neuer super-intelligenter Computer in wenigen Sekunden errechnet. Während der konventionelle Computer für diesen Rechenvorgang mehrere Tage benötigt.  

Das ist schön für die Grundlagenforschung der Mathematik. Die ganz große Praxisrelevanz der ultra-schnellen Primzahlen-Berechnung erkenne ich freilich nicht. So wird Künstliche Intelligenz auch weder für die Unternehmen noch für uns als Investor funktionieren.  

Weit spannender und vor allem relevanter war da schon die letzte Studie, die Google Health (Alphabet) mit einigen Medizinern im Fachmagazin Nature vorgestellt hat. Google Health hat demnach eine künstlich intelligente Anwendung zur Diagnose von Brustkrebs entwickelt, die eine stark verbesserte Diagnose liefert.  

Zur Information: Brustkrebs ist trotz allen bisherigen medizinischen Fortschritts immer noch die zweit häufigste tödliche Krebserkrankung bei Frauen. Konventionelle Diagnoseverfahren weisen ganz erhebliche Fehlerquoten auf. So wird heutzutage eine von fünf Krebserkrankungen der weiblichen Brust nicht diagnostiziert. Dabei ist die Erkrankung, sofern in einem frühen Stadium erkannt, gut heilbar.  

KI schafft mit weniger Informationen bessere Resultate

Die Anwendung aus dem Hause Google Health reduziert nun diese Fehlerquote ganz erheblich. So werden die falschen positiven Diagnosen um 5,7 % reduziert. Eine falsche positive Diagnose bedeutet: Hier wird ein Krebs entdeckt, der gar nicht da ist. Die Anzahl der falschen negativen Prognosen reduziert die KI-Anwendung von Google Health sogar um 9,4 %. Hier wird also eine bestehende Krebserkrankung nicht erkannt.  

Interessant dabei: Das Google-System erreicht in der Diagnose bessere Ergebnisse als ein Mediziner aus Fleisch und Blut, obwohl der KI-Anwendung weniger Informationen zur Verfügung stehen. Das Google-System wertet nämlich ausschließlich das Mammogram, also das Röntgenbild der weiblichen Brust aus. Der Mediziner hingegen tastet im Rahmen einer Untersuchung immer auch noch die weibliche Brust ab. Fazit: Google Health arbeitet mit weniger Informationen und liefert trotzdem bessere Ergebnisse bei der Diagnose. Genau so muss KI funktionieren, damit diese Technologie Fortschritt für die Menschheit bringt und neue Gewinne in die Kassen der Unternehmen spült.  

Sie interessieren sich für die Themen Zukunftstechnologien und Künstliche Intelligenz? Dann lesen Sie das RENDITE TELEGRAMM. Hier lesen Sie keine abstrakten Texte zu neuen Superrechnern und tausendstelligen Primzahlen. Nein, hier erfahren Sie, wie KI in der Praxis funktioniert und wie Sie mit KI als Investor Geld verdienen. Hier finden Sie weitere Informationen zu meinem Börsendienst.

P.S. In China kollabiert der Autoabsatz. Im vergangenen Jahr sank der Absatz im Reich der Mitte um über 8 %. Erstmals meldeten dabei die Statistiker rückgängige Zahlen für zwei aufeinander folgende Jahr. Morgen lesen Sie in BÖRSE AM MITTAG, was das für die deutsche Autobranche bedeutet.  

So gehen Sie mir Kursschwankungen um

So gehen Sie mir Kursschwankungen um

Lieber Börsianer,

Kursschwankungen gehören zur Börse einfach dazu. Wer bereits länger aktiv ist, weiß das. Doch gerade Anfänger haben immer wieder Probleme, richtig auf diese natürlichen Schwankungen der Aktienkurse zu reagieren. Bei fallenden Kursen geraten manche Anleger regelmäßig in Panik. Doch das ist genau der falsche Ansatz. Bleiben Sie Ihrer Strategie treu. Dann werden Sie mittel- und langfristig dafür belohnt. 

Manchmal sind Kursschwankungen irrational

Es gibt Tage, da steigen Aktien ohne Grund um mehrere Prozentpunkte. An anderen Tagen fällt der Kurs deutlich ab, ohne dass Sie dafür einen Auslöser erkennen können. Schuld ist die Psychologie der Massen, die durch die modernen Computer-Algorithmen der Hochfrequenztrader noch verstärkt wird. Dennoch sind große Kursschwankungen kein neuartiges Phänomen. Bereits der Urvater der Value-Strategie, Benjamin Graham, wusste darüber zu berichten. 

Die Geschichte von Mr. Market hilft Ihnen die Börse zu verstehen

Um die wechselnden Stimmungen an den Börsen zu beschreiben, führte Benjamin Graham 1949 in seinem Buch „The Intelligent Investor“ die Allegorie des Mr. Market ein. Dieser Zeitgenosse, den man wohl in psychiatrische Behandlung geben müsste, kommt jeden Tag zum Investor und nennt ihm einen Preis, zu dem dieser seine Aktien verkaufen oder neue Wertpapiere hinzukaufen kann. Der Investor kann mit Mr. Market handeln, ist dazu aber nicht gezwungen. Stattdessen kann Mr. Market auch komplett ignoriert werden.  

Er wird am nächsten Tag trotzdem erneut erscheinen und einen Kurs vorschlagen. Mr. Market symbolisiert die Börse, an der Sie jederzeit die Möglichkeit zum Kauf oder Verkauf von Aktien haben. Sie sind aber nicht gezwungen von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Stattdessen können Sie auch einfach abwarten (was Sie in den meisten Fällen auch tun sollten).  

Meistens sind die Kurse, die Mr. Market vorschlägt plausibel. Manchmal allerdings gehen die Emotionen mit ihm durch und er erscheint so euphorisch wie der nette Versicherungsvertreter an der Haustür. Dann sind die Kurse, die Mr. Market vorschlägt ausgesprochen hoch. Ein anderes Mal schlurft er wie ein Teenager herum, der gerade lustlos die Zeitungen austrägt. Entsprechend tief fallen auch die Kurse aus, die er anbietet. Beide Stimmungslagen sind nicht rational. Doch genauso funktioniert der Markt. In der Hausse erhalten Sie utopisch hohe Kurse und während einer lange anhaltenden Schwächephase, einer sogenannten Baisse, wird für Ihre Aktien kaum etwas geboten. 

So reagieren Sie richtig

Als intelligenter Investor sollten Sie kaufen, wenn Mr. Market depressiv und desillusioniert ist und Weltuntergangsstimmung verbreitet. Vorsicht ist dagegen geboten, sobald Mr. Market vor Optimismus „platzt“. Dann sollte keinesfalls gekauft werden. Ein intelligenter Investor richtet sich bei seiner Wertbeurteilung für eine Aktie nicht nach den Launen eines psychisch labilen Mr. Market. Er schaut also nicht so sehr auf den Preistrend einer Aktie. Vielmehr blicken intelligente Investoren hinter die Fassade, analysieren Geschäftszahlen und beurteilen die Zukunftsaussichten eines Unternehmens. Und dann nutzen Sie die Stimmungsschwankungen des Marktes zu Ihrem eigenen Vorteil aus. Genau das tue ich seit Jahren und erziele damit überdurchschnittliche Ergebnisse. Ich lade Sie ein, es mir gleichzutun.

P.S.: Derzeit ist Mr. Market übrigens ziemlich guter Dinge. Übertrieben euphorisch ist er allerdings noch nicht. Mit anderen Worten: Noch ist es zu früh, um zu verkaufen und Gewinne mitzunehmen. Bleiben Sie also weiterhin im Markt! 

Entspannung aller Orten bringt Aktien voran

Entspannung aller Orten bringt Aktien voran

Lieber Börsianer,

die Geschichte der vergangenen Woche ist schnell geschrieben. Aller Orten herrscht wieder großer Optimismus. In zwei Tagen werden China und die USA das Handelsabkommen der ersten Phase in Washington unterschreiben. Deshalb zogen zuletzt vor allem asiatische Börsen wie der Nikkei oder der koreanische Kospi massiv an 

Selbst aus Hong Kong erreichen uns diesmal halbwegs vernünftige Nachrichten. Zwar ist dort zuletzt aufgrund der anhaltenden politischen Proteste die Konjunktur spürbar zurückgekommen. Nun will die Stadtregierung die aufkommende Rezession mit einer großen Steuersenkung für Investoren bekämpfen. An der Börse feierte man diese Perspektive, und so kam der Hang Seng über 2,5 % auf Wochensicht voran.  

In Europa glänzte der DAX, der erfahrungsgemäß immer dann stark ist, wenn es international harmonisch zugeht und die Deutschen exportieren können. Fast 3 % machte der Index in der vergangenen Woche und näherte sich damit bis auf 40 Punkte seinem letzten Allzeithoch aus dem Jahr 2018.  

Iran ab jetzt wieder mit sich selbst beschäftigt

Apropos internationale Harmonie, die herrscht noch lange nicht im Mittleren Osten. Trotzdem haben wir in den vergangenen Tagen in der Region eine interessante Entwicklung beobachtet. Der Iran hat sich sowohl international wie auch national bis auf die Knochen blamiert und damit binnen weniger Tage seine zuvor komfortable Position in der Region zumindest massiv beschädigt.  

In den vergangenen Jahren und Monaten nutzte das Teheraner Regime das Machtvakuum in der Nachbarschaft und dehnte sich erfolgreich im Libanon, im Jemen, in Syrien und vor allem im Irak aus. Nahezu auf allen Schauplätzen in der Region spielte man gemeinsam mit den USA und Russland. Möglicherweise hat man dabei allerdings die eigenen Kräfte etwas überspannt und die eigenen Kompetenzen überschätzt. 

So geriet der jüngste Angriff auf zwei US-Basen im Irak zum veritablen Fiasko. Offenbar waren die Techniker der zuvor hoch gelobten Revolutionsgarden nicht in der Lage, die Raketen so einzustellen, dass sie die Fußballplatz-großen Ziele auch tatsächlich treffen. Stattdessen holte man eine ukrainische Passagiermaschine im eigenen Luftraum vom Himmel, weil man die für einen aus dem Ausland anfliegenden US-Marschflugkörper hielt. 176 Menschen vorwiegend iranischer Abstammung haben diese Inkompetenz mit dem Leben bezahlt.  

Erinnern Sie sich noch an den Hobbyflieger Mathias Rust? Der Mann unterflog mit einer einmotorigen Cessna-Maschine im Mai 1987 die sowjetische Flugabwehr und landete seine kleine Maschine direkt im Zentrum der Macht, nämlich in Moskau unweit des Roten Platzes. Nur ein Jahr zuvor hatte ein heillos überforderter Ingenieur Block 4 des Kernkraftwerks von Tschernobyl gesprengt.  

Solche Ereignisse treten nie zufällig auf, sondern sie künden von der allmählichen Degeneration eines politischen Regimes. So war die Sowjetunion wenige Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl und der Affäre Rust Geschichte. Das Land war wirtschaftlich, technisch und auch militärisch offensichtlich am Ende.  

Auch die „Herrschaft der Rechtsgelehrten“ – so die offizielle Selbstbezeichnung – in Teheran wirkt nicht mehr sattelfest. Wir werden sehen, ob dieses Regime ähnlich rasch kollabiert wie damals die Sowjetunion. Fest steht in jedem Fall: Die Mullahs sind jetzt erst einmal mit sich selbst und ihrer Flugabwehr beschäftigt und lassen ihre Nachbarn erst einmal weitgehend in Ruhe.   

Das macht den Mittleren Osten einfach etwas stabiler. Auch das registrierten die Investoren weltweit mit Wohlwollen und kauften Aktien. Öl hingegen sackte je nach Sorte zwischen 5 und 6 % ab. Hier haben die Investoren in der letzten Woche zu Recht Risikoprämien ausgepreist. Oder anders formuliert: Der DAX kann sich in den nächsten Tagen zu einem neuen Rekordhoch aufmachen.  

 

P.S. Morgen nehme ich Ihnen in Börse am Mittag die Angst vor Volatilität und Kursschwankungen. Ich erkläre Ihnen, wie Sie von diesen Phänomenen sogar profitieren werden.  

Die Gretchenfrage: Wann ist eine Aktie eigentlich schlecht?

Die Gretchenfrage: Wann ist eine Aktie eigentlich schlecht?

Lieber Börsianer,

landläufig mögen wir eine Aktie immer dann nicht, wenn sie uns spürbare Verluste gebracht hat. Solche Aktien finden wir schlecht und gestehen ihnen kein oder kaum noch Kurspotenzial zu.  

Ein fiktives Beispiel: Anleger Uli Unglücklich hat im 4. Quartal 2017 die Aktie der Helma Eigenheimbau AG für 49 Euro erworben. Der Kauf war eine klare Sache. Schließlich boomte hierzulande der Bausektor. Das Unternehmen aus Niedersachsen erstickte quasi in Neuaufträgen. Auch im Internet wurde die Aktie verschiedentlich als Perle aus dem deutschen Mittelstand gelobt.  

Und in der Tat: Das norddeutsche Unternehmen erstickte im engsten Sinne des Wortes an den Neuaufträgen. Man fand nämlich in einem leergefegten Arbeitsmarkt kaum noch neue Handwerker für die Baustellen. Ergo blieben die Aufträge liegen und Helma kassierte gleich mehrmals die Gewinnprognosen. Folglich marschierte die Aktie stramm südwärts. 

Derzeit sitzt Uli Unglücklich auf einem satten Buchverlust von 16 %. Auch zwei zwischenzeitliche Dividendenzahlungen verbessern das Gesamtbild nur geringfügig. Für Uli Unglücklich steht also fest: Die Aktie ist ein Rohrkrepierer und muss jetzt weg.  

Zu einer völlig anderen Einschätzung der Aktie kommt hingegen Anleger Claus Clever. Der hat die Aktie etwas später zu rund 33 Euro erworben und sitzt nun auf einem anständigen Buchgewinn von fast 25 %. Herr Clever hat es genau ausgerechnet: Unter Berücksichtigung einer Dividendenzahlung hat die Bauaktie aus Norddeutschland sogar den DAX geschlagen. Claus Clever findet die Helma-Aktie also gut. Er denkt nicht im Traum an einen Verkauf, sondern will die Gewinne weiter reifen lassen.  

Welcher Anleger hat nun Recht?

Wer hat nun Recht, Uli Unglücklich oder Claus Clever? 

Eines steht fest: Uli Unglücklich hat ausschließlich die negative Performance im Blick. Für das Aufholpotenzial der Aktie interessiert er sich gar nicht mehr. Er will das Kapitel abschließen und die erlittenen Verluste anderweitig aufholen. Das kann man so machen.  

Man kann aber auch seinen persönlichen Einstandskurs einfach vergessen und unvoreingenommen die Aktie quasi als potenziellen Neukauf nochmals anschauen. Möglicherweise würde Unglücklich zu einer anderen Einschätzung kommen und die Helma-Aktie sogar nachkaufen.  

Hieraus gilt folgende Börsenregel: Vergessen Sie Ihren ganz persönlichen Einstandskurs! Dieser Kurs entscheidet definitiv nicht, ob eine Aktie gut oder schlecht ist. Das entscheidet sich letztlich immer im Unternehmen selbst und am Markt. Der Einstandskurs sagt Ihnen allenfalls, dass Sie die Aktie (hier eben Helma) zu teuer oder zum falschen Zeitpunkt erworben haben.  

Diesen Fehler sollte man nicht dadurch überbieten, dass man nun auch noch zum falschen Zeitpunkt verkauft. So werden Sie auf Dauer an der Börse nicht erfolgreich sein.  

Kennen Sie dieses Gefühl? Zu teuer eingekauft und anschließend hastig viel zu billig verkauft? Ich wiederhole mich. Aus dieser Falle finden Sie dann heraus, wenn Sie den Einstandskurs ignorieren und den Titel im Licht der letzten Zahlen und Informationen neu bewerten. Kommen Sie dann zu dem Ergebnis, die Aktie ist ohne Perspektive, dann verkaufen Sie! Erkennen Sie hingegen Kurspotenzial, sollten Sie sogar einen Nachkauf erwägen. 

P.S. Hinweis auf Interessenkonflikt: Ich bin in der Aktie der Helma Eigenheimbau persönlich oder für Dritte investiert. Ich habe diese Aktie willkürlich zum Zweck der Anschauung ausgewählt. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung verbinde ich damit nicht.  

Achtung: Schreibroboter führen Privatanleger hinters Licht

Achtung: Schreibroboter führen Privatanleger hinters Licht

Lieber Börsianer,

im Folgenden habe ich Ihnen eine Nachricht oder eine Analyse zur Aktie der Aixtron mitgebracht. Die Analyse wurde gestern um 17 Uhr auf der Börsenplattform Ariva eingestellt. Die Auswahl der Nachricht bzw. der Aktie ist willkürlich. Aber lesen Sie selbst! 

Im Plus liegt zur Stunde das Wertpapier von Aixtron (Aixtron-Aktie). Der jüngste Kurs betrug 9,06 Euro. 

Ein Preisanstieg in Höhe von 24 Cent erfreut derzeit die Aktionäre von Aixtron. Derzeit zahlen private und institutionelle Anleger an der Börse für die Aktie 9,06 Euro. Das Wertpapier von Aixtron steht damit immer noch besser da als der Gesamtmarkt, gemessen am TecDAX (TecDAX). Der TecDAX notiert gegenwärtig bei 3.045 Punkten. Das entspricht lediglich einem Plus von 0,27 Prozent gegenüber der Schlussnotierung vom Vortag. Trotz des heutigen Kursgewinns: Von seinem Allzeithoch ist die Aktie von Aixtron aktuell noch weit entfernt. Am 12. Januar 2011 ging das Papier zu einem Preis von 34,08 Euro aus dem Handel – das sind 276 Prozent mehr als der aktuelle Kurs. 

Das Unternehmen Aixtron 

Aixtron SE ist ein weltweit führender Anbieter von Beschichtungsanlagen für die Halbleiterindustrie. Die Produkte der Gesellschaft werden von einem breiten Kundenkreis zur Herstellung von leistungsstarken Bauelementen für elektronische und optoelektronische Anwendungen auf Basis von Verbindungs-, Silizium- und organischen Halbleitermaterialien sowie Kohlenstoff-Nanostrukturen genutzt. Eingesetzt werden diese Bauelemente in der Displaytechnik, der Signal- und Lichttechnik, Glasfaser-Kommunikationsnetzen, drahtlosen und mobilen Telefonie-Anwendungen, der optischen und elektronischen Datenspeicherung, LEDs, Photovoltaik sowie einer Reihe anderer High-Tech-Anwendungen. Bei einem Umsatz von 269 Mio. Euro erwirtschaftete Aixtron zuletzt einen Jahresüberschuss von 45,9 Mio. Euro. Neueste Geschäftszahlen will Aixtron am 27. Februar 2020 bekannt geben.“ (Zitat Ende) 

Wer erstellte eigentlich diese Analyse?  

Wie empfinden Sie diesen Text? Hat er Sie als Anleger weitergebracht? In der Tat ist diese „Analyse“ völlig inhaltsleer und für uns ohne jeden Nutzen. Zunächst hat man die Kursentwicklung nachgebetet und anschließend eine Beschreibung des Geschäftsmodells des Unternehmens aus einer Datenbank herauskopiert.   

Dieser Text wurde nicht von einem Analysten oder Redakteur aus Fleisch und Blut erstellt, sondern von einem mäßig intelligenten Schreibroboter erstellt. Derzeit stürmen diese Schreibroboter das Internet vor allem in den USA, aber zunehmend auch im deutschsprachigen Raum. Mittlerweile produzieren diese Maschinen jeden Tag weltweit wahrscheinlich tausende von Nachrichten, oder sagen wir besser, Meldungen.  

Der hier abgedruckte Text ist dabei eher harmlos. Zunehmend verbreiten diese Schreibprogramme allerdings auch Kaufempfehlungen. Und spätestens hier werden die Algo-Anwendungen besonders für unerfahrene Privatanleger gefährlich. Denn nicht selten finden Sie in diesen Texten hanebüchene Fehlurteile, die einem Analyst aus Fleisch und Blut nie unterliefen. Solche offensichtlichen Fehler sind mir zuletzt auf diversen US-Seiten besonders im Zusammenhang mit Immobilien-Aktien aufgefallen. Die Maschinen verstehen nämlich die Besonderheiten dieser sog. REIT-Investments nicht und kommen hier deshalb  regelmäßig zu klaren Fehleinschätzungen.  

Wie schützen Sie sich nun vor solchen „Analysen“? Wie erkennen Sie solche Texte, die Ihnen keinerlei Mehrwert bieten, sondern Sie nur auf eine falsche Fährte locken? 

  1. Achten Sie darauf, ob im Text ein Autor angegeben ist! Finden Sie keinen Autor, haben Sie es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit mit einer Maschine zu tun.  
  1. Die Texte sind immer sehr statisch geschrieben, da ihnen jede subjektive Komponente fehlt.  
  1. Die Texte wimmeln vor Prozentzahlen, die sich oftmals auf den Kursverlauf der Aktie beziehen. Inzwischen existieren allerdings auch schon Roboter, die vermeintlich Geschäfts- und Quartalszahlen analysieren.  

Der beste Schutz vor solchen Anwendungen für Sie ist natürlich die Lektüre der Börsendienste RENDITE TELEGRAMM bzw. PREMIUM-CHANCEN. Hier arbeiten und analysieren ausschließlich Börsenprofis aus Fleisch und Blut für Sie. In der Redaktion und abschließenden Analyse haben die künstlich intelligenten „Kollegen“ bei mir nichts zu melden. Das wird auch in den nächsten Jahren so bleiben.  

 

P.S. In der nächsten Woche erkläre ich Ihnen, welche Unternehmen Algorithmen und Künstliche Intelligenz richtig einsetzen. Zuletzt machten hier vor allem Baidu und Google erfreulich auf sich aufmerksam.  

Ist das RENDITE TELEGRAMM jetzt nur noch zweitklassig?

Ist das RENDITE TELEGRAMM jetzt nur noch zweitklassig?

Lieber Börsianer,

aus der Werbung wissen Sie, dass ich in diesen Tagen einen neuen Börsendienst, die PREMIUM-CHANCEN starten werden. Das Echo auf mein neues Projekt war – ohne Übertreibung – gigantisch. Mehrere hundert Leser folgten meinem Aufruf und werden nun am Freitag (10. Januar) von den ersten Neu-Empfehlungen der PREMIUM-CHANCEN profitieren. 

Ich will allerdings gar nicht verhehlen, einige unter Ihnen sind von meinem neuen Projekt weniger begeistert. Sie fürchten, dass ich künftig mein Hauptaugenmerk auf die PREMIUM-CHANCEN richten werde und möglicherweise das RENDITE TELEGRAMM vernachlässigen werde. Zu Deutsch: Die tollen Aktien kommen nun ins Premium und der Rest ins RENDITE TELEGRAMM 

Lassen Sie mich zu diesem Sachverhalt einige Anmerkungen machen. Ich wäre ein schlechter Unternehmer oder Börsenbrief-Macher, wenn ich die Einführung des neuen Produktes nicht entsprechend sorgsam vorbereitet hätte. So habe ich bereits im vergangenen Oktober mein Team um einen weiteren Analysten erweitert, damit wir dem bevorstehenden Mehraufwand auch gewachsen sind.  

Zudem testen wir derzeit mit Hochdruck verschiedene sog. Aktien- oder Markt-Screener. Hierbei handelt es sich um künstlich-intelligente Software-Anwendungen, die für den Vermögensverwalter oder Analysten eine gewisse Aktien-Vorauswahl treffen. Diese Anwendungen erzielen zunehmend bessere Resultate. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich mit Unterstützung dieser Anwendungen künftig potenzielle Gewinner-Aktien noch früher erkenne. Diese Aktien-Screener werde ich selbstverständlich sowohl als Vermögensberater für meine Kunden nutzen wie auch für meine Börsenpublikationen.  

Sie profitieren immer und in jedem Börsendienst vom Parseval-Prinzip 

Noch eine Anmerkung: Das RENDITE TELEGRAMM gehörte im vergangenen Jahr gemessen an seiner Auflage und auch gemessen an seiner Performance mit zu den erfolgreichsten neueren Börsendiensten. Und daran soll sich auch 2020 und in den nächsten Jahren nichts ändern. Hier bin ich sehr ehrgeizig. Diese schöne Marktposition will ich bestimmt nicht an irgendeinen Konkurrenten verlieren. Von meinem Ehrgeiz werden Sie als Anleger nur profitieren.   

Und nochmals zur Erinnerung: Sie wissen, dass Sie in jedem meiner Börsendienste immer exakt die Aktien kaufe, die ich auch für mich, meine Familie und meine Kunden anschaffe. Das nenne ich das Parseval-Prinzip. Dieses Prinzip sorgt dafür, dass ich für Sie seriös und verantwortungsvoll arbeite. Damit beantworte ich die Eingangs aufgeworfene Frage: Das RENDITE TELEGRAMM wird immer erstklassig bleiben.   

Bleiben Sie mir gewogen, denn wir haben gemeinsam noch viel vor! 

 

P.S. Wussten Sie eigentlich, dass derzeit weltweit über 43.000 Unternehmen börsen-notiert sind? Ich kann Ihnen versichern, hier werde ich immer ausreichend lukrative Aktien für Sie finden, ganz gleich welche meiner Publikationen Sie lesen.