So identifizieren auch Sie die nächste Amazon für Ihr Depot

So identifizieren auch Sie die nächste Amazon für Ihr Depot

Lieber Börsianer, 

träumen Sie nicht manchmal davon, nochmals so ein Knaller wie die Amazon-Aktie für Ihr Depot zu finden? 670 % machten Investoren mit diesem US-Titel. Wer geduldig war, konnte in 10 Jahren sogar satte 3.200 % einfahren. Und Sie wissen, das ist kein Einzelfall. Tech-Aktien wie Alphabet, Apple oder Adobe sind in diesen Zeiträumen ähnlich abgehoben.  

Ohne Frage, es ist nicht ganz einfach, solche Kursraketen zu identifizieren, und es gehört Glück dazu. Aber wir können unserem Glück an der Börse durchaus auf die Sprünge helfen. Erfahren Sie jetzt in zwei Minuten, was dafür zu tun ist. 

Im Rendite Telegramm habe ich eigens zur Identifizierung solcher Kursraketen ein dreigliedriges Prüfsystem entwickelt. Aber der Reihe nach! 

Zunächst suchen Sie als Investor nicht nach einem Unternehmen, sondern nach einem potenziell bahnbrechenden neuen Produkt oder nach einem völlig neuartigen Produktionsverfahren (disruptive Technologie). Sie fragen sich also, welches Produkt kann im Markt so einschlagen wie z.B. vor der Jahrhundertwende das Handy und später dann das Smartphone. Oder welches Produktionsverfahren revolutioniert die Industrie ähnlich wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Fertigung am Fließband? 

Sobald ich ein neues Produkt bzw. eine neue Technologie entdeckt habe, durchläuft die potenzielle Innovation mein dreigliedriges Prüfsystem.  

  1. Ist die Finanzierung sichergestellt?  

Das ist natürlich zunächst ganz wichtig. Innovationen kosten Geld. Viele junge Unternehmen stoßen allerdings am Markt zunächst auf Skepsis. Nicht jeder Investor möchte gleich in einer ganz frühen Phase (Venture Capital) investieren. Hier prüfe ich nun, ob das Unternehmen ausreichend vernetzt ist, um die Finanzierung des Projektes auch tatsächlich sicherzustellen. Übrigens: Amazon verdiente rund 10 Jahre lang kein Geld. Hier brauchte es tiefe Taschen als geduldige Unterstützer.  

  1. Der rechtliche Rahmen: Muss das Produkt zugelassen werden? 

Zudem habe ich immer den rechtlichen Rahmen, der für eine Innovation gilt, im Blick. Ein Beispiel: Kürzlich absolvierte das erste deutsche Flugtaxi seinen Jungfernflug. Gleichwohl werden noch einige Jahre ins Land streichen, bis diese neuen Kleinflugzeuge tatsächlich die ersten Passagiere kostenpflichtig befördern werden. Denn Flugtaxis müssen in Europa zugelassen bzw. entsprechend zertifiziert werden. Stand heute werden die ersten Flugtaxis 2024/25 zum öffentlichen Betrieb zertifiziert werden. Theoretisch kann sich die Zertifizierung auch verzögern oder sogar im Extremfall gänzlich unterbleiben.  

Hier gilt: Als Tech-Investor müssen Sie nicht nur die Technologie kennen, sondern genauso die rechtlichen Bestimmungen in den verschiedenen Märkten.  

  1. Knackpunkt: Die Psychologie des Verbrauchers  

Dieses Prüfkriterium ist tatsächlich schwierig. Besonders dann, wenn neue Produkte ihrer Zeit voraus sind, zieht der Verbraucher nicht immer mit. So floppte beispielsweise das Bildtelefon. Der Verbraucher wollte zwar telefonieren, dabei aber in seiner Privatsphäre nicht unbedingt vom Gegenüber „betrachtet“ werden. Mittlerweile ist die Bildtelefonie durchaus verbreitet, allerdings nur als Nebenprodukt. Kein Unternehmen und kein Investor verdiente damit jemals Geld.  

Hier gilt eine Faustformel: Ein innovatives Produkt muss eines oder am besten mehrere menschliche Grundbedürfnisse erfüllen. Die Sozialpsychologie hat hier einige unverrückbare Grundbedürfnisse definiert, wie etwa Mobilität oder Kommunikation. Deshalb war und ist das Auto ein absoluter Verkaufsrenner der modernen Wirtschaft geworden. Noch besser das Handy: Es vereinte idealtypische unsere Grundbedürfnisse und schaffte die perfekte Kombination: nämlich mobile Kommunikation. So war sehr früh klar, dass das Mobiltelefon ein langjähriger Dauerbrenner der Tech-Branche werden würde.  

Mit Hilfe dieses objektiven Verfahrens habe ich in den letzten Jahren für mich und meine Leser viele Kursraketen in einem frühen Stadium entdeckt. So etwa Wix.com, CyberArk oder Dexcom. Alle diese Aktien knallten mittelfristig durch die Decke. Verworfen habe ich in dieser Zeit die Online-Apotheke Zur Rose aus der Schweiz. Hier sagte mir mein Prüfverfahren: Der rechtliche Rahmen (z.B. Preisbindung für Arzneimittel) ist sehr komplex und erschwert dieses potenziell disruptive Geschäftsmodell.  

Kommen Sie jetzt auch in meinen neuartigen Börsendienst Rendite Telegramm. Hier arbeite ich systematisch mit disruptiven Technologien und Produkten. Lassen Sie uns jetzt gemeinsam die nächste Amazon oder Apple entdecken und anschließend enorm verdienen! Hier holen Sie sich jetzt sofort das Rendite Telegramm.        

Was hat Donald Trump bitte mit den Autoexporten?

Was hat Donald Trump bitte mit den Autoexporten?

Lieber Börsianer,

zumindest der DAX präsentierte sich in dieser Woche in guter Verfassung. Donald Trump wird nun zunächst doch keine Sonderzölle auf Autoimporte aus Deutschland und Japan einführen, zumindest nicht in den nächsten 6 Monaten. Dem DAX verhalf diese neuerliche Wendung des US-Präsidenten immerhin auf Wochensicht zu einem kleinen Kursplus von etwas über einem Prozent.

Großartig ist diese Perspektive natürlich nicht. Das Damokles-Schwert des Sonderzolls liegt damit weiterhin über den wichtigen deutschen Autoexporten. So überrascht es auch nicht, dass Auto-Aktien selbst nicht vorankamen. Im Gegenteil: VW büßte 3 % ein, während Daimler 4 % verlor.

Richtig böse wurde der Maschinenbauer Aumann gebeutelt. Das Unternehmen entwickelt und baut bevorzugt Produktionsanlagen für die Autoindustrie und konnte sich der schwachen Branchenstimmung im ersten Quartal nicht wirklich entziehen. Unter dem Strich meldete Aumann einen Gewinnrückgang in Höhe von 3 % auf 4,7 Millionen Euro.

Die Investoren reagierten wieder einmal sehr aufgeregt und verkauften die Aumann-Aktie wahllos. So steht auf Wochensicht nun ein Minus von 17 % hinter der Aktie. Der maßlose Kursabschlag ist natürlich übertrieben. Er zeigt allerdings, dass die Autobranche bzw. ihre Aktien momentan für die Investoren nicht ganz einfach sind. Auch bei Aumann drängt sich ungeachtet des Kursrückgangs aus technischer Sicht immer noch kein Kauf aus. Kurzfristig drohen hier wohl weitere Verluste.

Die Rechnung der neuen US-Handelspolitik

Im Mittelpunkt der neuen US-Handelspolitik stehen ganz offensichtlich Autoexporte aus Deutschland und Japan. Die übrigen Exporte aus diesen Ländern scheinen den mächtigsten Mann der USA weniger zu interessieren. Warum ist das eigentlich so?

Das Trump-Team um den Handelsminister Wilbur Ross hat eine einfache Rechnung aufgemacht: Es gibt zwei große Verursacher für das Handelsbilanzdefizit der USA. Zum einen ist das China. Hier haben sich die Strategen im Weißen Haus auch nicht nur eine Branche herausgepickt, sondern aus ihrer Sicht sind die Exporte aus China im Ganzen zu hoch und zu billig. Deshalb nun die Sonderzölle gegen Importe aus China.

Der andere bedeutende Faktor für das Handelsdefizit sind Autos, vor allem aus Deutschland, Japan und Südkorea. In anderen Branchen wie etwa Chemie oder Maschinenbau ist das Ungleichgewicht aus US-Sicht weniger gravierend. Genau deshalb spricht Donald Trump immer von den Autoexporten.

Unverändert findet die deutsche Politik gegenüber der neuen US-Handelspolitik keinen konstruktiven Ansatz. Das ewige Mantra vom freien Welthandel beeindruckt den US-Präsidenten nur ganz mäßig. Stattdessen hätte er sich z.B. gewünscht, dass Deutschland Flüssiggas aus den USA bezieht. Berlin hingegen favorisiert unverändert das Nordstream-Projekt, also Gas aus Russland.

Momentan sehe ich die Gefahr, dass die Berliner Regierung am Ende billiges russisches Gas gewinnt, aber gleichzeitig Autogeschäft in den USA verliert. Das wäre besonders für VW, Daimler und Co. kein guter Deal.

Als Börsianer haben wir es nicht in den Händen und können nur auf die Weisheit unserer politischen Führung hoffen. Als Fazit bleibt allerdings: Autoaktien sollten Sie im Moment nicht kaufen, und andere Aktien zunächst eigentlich auch nicht.

Der Markt bietet zurzeit nicht viel an. Harren wir also einfach etwas Dinge und freuen wir uns auf das Wochenende. Endlich soll ja wieder einmal hier die Sonne scheinen.

Wahnsinn: Veggie-Aktie völlig ausverkauft

Wahnsinn: Veggie-Aktie völlig ausverkauft

Lieber Börsianer,

das war ein historischer Börsengang. Die Investoren rissen sich um die ersten Aktien des US-Unternehmen Beyond Meat. Es waren einfach zu wenig Stücke da. So schoss die Aktie des Börsenneulings nach der Erstnotiz in New York binnen weniger Minuten um 163 % in die Höhe. Was waren dagegen die Börsengänge der Vergangenheit von Unternehmen wie Netflix, Alibaba oder Google? Das waren im Vergleich ganz langweilige Veranstaltungen.

Die Börsianer sind offensichtlich begeistert und wittern eine neue Boombranche.

Aber der Reihe nach! Was macht Beyond Meat konkret? Beyond Meat bedeutet zu Deutsch „jenseits von Fleisch“ oder etwas freier übersetzt „alles außer Fleisch“. Das ist genau das Geschäftsmodell dieses jungen Disruptor-Unternehmens. Man entwickelt und produziert Fleischersatzprodukte auf Basis pflanzlicher Proteine.

Eigentlich ist das Geschäftsmodell nicht ganz neu. Hierzulande produziert etwa der Mittelständler Rügenwalder Mühle diverse fleischähnliche Produkte wie vegetarische Leber- und Bratwurst oder etwa Frikadellen. Freilich schmecken diese Lebensmittel nur eingeschränkt nach Fleisch. Die Rügenwalder Mühle ist mit dieser Veggie-Produktpalette durchaus erfolgreich, aber den echten „Fleischfresser“ lockt man mit den Bohnen- und Tofu-Würsten nicht aus der Reserve.

Anders der Beyond-Meat-Burger: Mit großer Hingabe haben die Entwickler des US-Unternehmens in Laborküchen Fleisch nahezu perfekt kopiert. Dabei achtete man nicht nur auf die Optik oder den Geschmack, sondern imitierte ebenfalls die Konsistenz. Der Saft der roten Beete sorgt in den Bratlingen sogar für den typischen Saftfluss von gebratenem Hackfleisch.

Das ist eben der Unterschied: In Deutschland werden Tofu-Würstchen für Vegetarier produziert. Beyond Meat stellt Veggie-Burger für den Fleischliebhaber her.

Das Konsumentenverhalten hat sich stark gewandelt

Das US-Unternehmen profitiert derzeit von einem gewandelten Konsumentenverhalten, das ich bereits seit einigen Jahren beobachte. Die Auswahl der „richtigen“ Lebensmittel wird für den Verbraucher immer wichtiger. Kaufentscheidungen im Einzelhandel werden schon lange nicht mehr nur vom Preis bestimmt. Die Einen ernähren sich gesundheitsbewusst, andere Verbraucher haben z.B. die schlechte CO2-Bilanz der konventionellen Fleischproduktion im Auge. Alle diese Menschen werden nun auf ihre Kosten kommen.

Nicht überraschend ist zudem, dass die großen Lebensmittelhersteller dieser Welt wie Nestlé oder General Mills diesen Trend wieder einmal verschlafen haben. Die international operierenden Konzerne der Branche sind nicht mehr flexibel. Generell beobachte ich, dass sich gerade jüngere Konsumenten immer mehr von den globalen Markenkonzernen abwenden und speziell komponierte Nischenprodukte setzen. (Zu diesem wichtigen Thema schreibe ich übrigens an dieser Stelle nächstens nochmals ausführlich.)

Deshalb legte die Beyond-Meat-Aktie an einem Tag so stark zu wie die Nestlé-Aktie in den vergangenen 10 Jahren, obwohl beide Unternehmen der gleichen Branche entstammen.

Ich will fair sein mit der Nestlé-Aktie: Der Schweizer Titel hat zweifellos seine Qualitäten, und die Aktie ist auch bestimmt gegenwärtig kein Verkauf. Die Frage ist allerdings: Brauchen wir die neue Veggie-Aktie als ambitionierter Investor jetzt auch für unser Depot?

Denn eine Tatsache ist unbestritten: Hier rollt ein gewaltiger Trend an. Veggie ist das neue Tech, wie man derzeit an der Wall Street sagt. Deshalb befasse ich mich in der nächsten Wochenausgabe des Rendite Telegramm nochmals ausführlich mit dieser neuen spektakulären Aktie.

Dann erfahren Sie, ob der Titel nach der gewaltigen Kursexplosion für Sie noch ein Kauf ist. Solche Inside-Informationen zu neuen Trendaktien finden Sie regelmäßig nur im Rendite Telegramm. Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Börsendienst!

Das ist aktuell die aussichtsreichste DAX-Aktie

Das ist aktuell die aussichtsreichste DAX-Aktie

Lieber Börsianer, 

dieses Unternehmen rettet jeden Tag Leben. Allein im vergangenen Jahr hat die Fresenius-Tochter FMC alle 0,6 Sekunden eine Dialyse durchgeführt. Insgesamt betreut man fast 340.000 Menschen weltweit, die an chronischem oder akutem Nierenversagen leiden. In 150 Ländern betreibt die Fresenius Medical Care (FMC) fast 4.000 Einrichtungen für die sogenannte Hämodialyse.  

Leider wächst der Dialyse-Markt ähnlich wie der Diabetes-Markt kontinuierlich und ohne absehbares Ende. Denn wir werden zwar erfreulicherweise im älter, allerdings nur ganz selten bei bester Gesundheit. In Deutschland leiden allein 17 % an einer chronischen Insuffizienz, weltweit sind es 10 % der Weltbevölkerung. Und die Krankheit ist wirklich tückisch, weil sie im Anfangsstadium nur selten diagnostiziert wird. Unter Mediziner spricht man daher auch von der „stillen Epidemie“.  

FMC leistet im Kampf gegen diese Epidemie bereits seit vielen Jahren großartige Arbeit. Erst 2016 führte man die neue Therapieform „6008 CAREsystem“ ein, nur wenige Jahre zuvor das „Sleep-Safe-Harmony“-Verfahren. Das hat wieder so viel Entlastung und neue Lebensqualität für die Patienten gebracht.  

FMC ist einer der großen und wichtigsten Player in diesem Markt. Bei den Dialysatoren (Dialysegeräte) erreicht man sogar einen gewaltigen Marktanteil von 50 %. Zurecht gilt das deutsche Unternehmen als Innovationsführer und Trendsetter in der Therapie der Niereninsuffizienz.  

Es kommt noch besser für Sie als Investor: Gegenwärtig ist die Aktie des Mutterkonzerns Fresenius historisch günstig, nachdem das Unternehmen einmalig im vergangenen Jahr bei den Geschäftszahlen enttäuscht hat. Seit Jahresanfang zieht die Aktie allerdings spürbar und gleichmäßig an. Vergleichen Sie hierzu bitte den folgenden Chart! 

 

In wenigen Tagen fließt hier die wieder einmal aufgestockte Dividende in Höhe von 0,80 Euro je Anteilsschein. Übrigens hat Fresenius zum 26. Mal in Folge die Dividende angehoben. Das ist in Deutschland ohne Gleichen.  

Interessieren Sie sich auch für solche Aktien? Interessieren Sie sich für Aktien, die Ihnen eine nahezu perfekte Kombination aus Innovationskraft und stabilem Marktwachstum bieten? Dann müssen Sie jetzt das Rendite Telegramm, den Börsendienst für Technologieführer und Disruptoren kennenlernen.

China übt Vergeltung – Setzen Sie jetzt auf Makrosteuerung!

China übt Vergeltung – Setzen Sie jetzt auf Makrosteuerung!

Lieber Börsianer,

die Fakten sind eindeutig: Die Regierung in Peking wird nun mit Wirkung zum 1. Juni Sonderzölle auf Einfuhren aus den USA erheben. Insgesamt sind Produkte und Waren im Wert von derzeit rund 60 Milliarden US-Dollar betroffen. China reagiert damit auf die jüngst im Weißen Haus beschlossenen Zölle auf chinesische Importe. Die Wendung ist hässlich, aber durchaus zutreffend: Man übt nun Vergeltung.

Damit führen die beiden Supermächte nun einen Handelskrieg. Am Aktienmarkt sorgte diese Tatsache naturgemäß für Frust. So sackte der DAX rasch unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Auf Wochensicht hat der deutsche Leitindex fast 4 % eingebüßt. Auch an den asiatischen Börsen und an der New Yorker NASDAQ kam es teils zu spürbaren Verlusten.

Trotzdem: Bleiben wir gelassen! Eine Korrektur war ohnehin überfällig, nachdem die wichtigen Aktienmärkte rund um den Globus seit Anfang des Jahres mächtig zulegten. Wie so oft haben die Investoren nur auf einen Vorwand gewartet, um einmal Kasse zu machen.

Tatsache ist zudem, dass sowohl Peking wie Washington keinen Handelskrieg wünschen. Die jüngsten Maßnahmen sollen nicht von Dauer sein, sondern vor allem die gegnerische Seite beeindrucken und zum Einlenken veranlassen. Allerdings ist es zur Stunde völlig unklar, wer hier den ersten Schritt machen soll. Donald Trump ist ja gemeinhin nicht als „Softie“ bekannt, der sofort auf Gegenwind reagiert.

Realistischerweise sollten wir uns als Anleger also darauf einstellen, dass uns diese Thematik noch einige Wochen begleiten wird. Übertrieben erscheint mir allerdings die Sorge um die deutschen Autowerte, die zuletzt wieder einmal besonders gerupft wurden.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Donald Trump nun gleich in Europa die nächste „Front“ eröffnen wird. Hier gehe ich davon aus: Solange der Handelskonflikt mit China anhält, wird der US-Präsident europäische Exportunternehmen ungeschoren lassen. Ganz so wild ist der Mann aus dem Weißen Haus dann doch nicht.

Die Vorteile der Makrosteuerung für Ihr Depot

Als Börsianer bin ich großer Anhänger der sog. Makrosteuerung im Depot. Was verstehe ich darunter? Kurzfristig werde ich sicherlich nicht kaufen! Selbst wenn wir jetzt gleich die beste Aktie der Welt begegnen wird, halte ich mich zurück. Denn im gegenwärtigen Marktumfeld wird selbst die beste Aktie der Welt sich kaum vom schwachen Gesamttrend entkoppeln. Makrosteuerung bedeutet also: Der Investor analysiert zunächst Gesamtmarkt. Erst wenn der Dynamik verspricht, fasst der Investor bei Einzeltiteln zu. Börsianer, die diesen Ansatz konsequent verfolgen, erzielen nachweislich langfristig bedeutend bessere Renditen.

Also üben wir am Markt also erst einmal Zurückhaltung. In dieser Zeit analysiere und recherchiere ich selbstverständlich pausenlos weiter und arbeite an meiner Watchlist. Sobald der Markt dann dreht, gehe ich sofort massiv rein. Mit diesem Vorgehen fühle ich mich seit Jahren sowohl als Privatanleger wie auch als Profi sehr wohl.

Der nächste Hausse-Zug wird bald abfahren – Seien Sie wieder dabei!

Der nächste Hausse-Zug wird bald abfahren – Seien Sie wieder dabei!

Lieber Börsianer,

es gibt ja so allerlei mehr oder weniger zutreffende Börsenwahrheiten und andere Floskeln. Zum Beispiel: Lege nicht alle Eier in einen Korb. Damit meinen Börsianer, dass man eben nicht nur Aktien einer Branche oder einer Risikostufe kaufen soll, sondern eben breit streuen soll.

Oder: Greife nie in ein fallendes Messer! Mit anderen Worten: Einem ersten Kursrutsch folgt oftmals eben noch ein zweiter, den man tunlichst abwarten sollte.

Diese Weisheiten haben ohne Zweifel ihre Begründung. Diese Börsenfloskel hingegen mag ich weniger: Der Zug ist bereits abgefahren. Anders gesprochen: Die Aktien sind schon stark gestiegen, sodass ich jetzt nicht mehr kaufen darf.

Stellen Sie sich die Situation jetzt einmal bildlich: Der bleibt der arme Mann oder die arme Frau ganz allein am Bahnsteig zurück. Vielleicht für immer, weil da fährt jetzt einfach kein Zug mehr, niemals!

Die Realität an deutschen Bahnhöfen und auch an der Börse ist freilich eine ganz andere. Irgendwann kommt einfach der nächste Zug, und in diesen Zug steigen wir dann ein.

Aber ist es wirklich so einfach, hinkt der Vergleich nicht? Hierzu einige Fakten bzw. der Fahrplan der DAX-Hausse. Optimalerweise wären wir alle natürlich in den DAX-Zug im Jahr 2009 eingestiegen (Tief bei unter 4.000 DAX-Punkten). Dann hätten wir mit einem harmlosen Index-Investment bis heute rund 200 % verdient. Sicher die ersten Züge sind immer die besten. Aber gut, wir haben diesen Zug eben verpasst.

Dann wäre 2011 gleich der nächste gekommen (Rücksetzer 2011). Wären Sie hier mit allem, was Sie haben, eingestiegen, hätte Ihr Depot eine Performance bis heute von immerhin noch 118 %. Übrigens hätte es hier ausgereicht, 10 % über dem im Rückblick festgestellten relativen Tief einzusteigen. Mit anderen Worten: Für diese 118 % mussten wir noch nicht einmal zeitlich optimal einsteigen.

Aber gut, auch 2011 sind wir meinetwegen am Bahnsteig zurückgeblieben. Dann kam 2015 der nächste Zug und hätte uns bis heute einen Gewinn von 25 % beschert.

Was will ich mit meinem kleinen Fahrplan verdeutlichen? Im Rahmen einer laufenden Hausse ergeben sich immer wieder Chancen, neu einzusteigen bzw. bestehende Positionen weiter aufzubauen. So setzte der DAX in den vergangenen Jahren jeweils dreimal um mindestens 20 % zurück, um danach gleich wieder in den Haussetrend zurückzukehren.

Sie sehen also: An der Börse ist es wie an einem Bahnhof. Der nächste Zug kommt, garantiert. Deshalb ist die Börsenfloskel vom “abgefahrenen Zug“ bestenfalls kurzfristig hilfreich.

Und wieder beste Einstiegsmöglichkeiten für Sie

Und jetzt aufgepasst, lieber Leser! Seit einigen Wochen steht wieder einmal ein Zug im Bahnhof. Denn 2018 setzte der DAX wieder einmal spürbar zurück. Immer noch notiert der Leitindex über 10 % unter seinem letzten Hoch. Der Schaffner kann allerdings jeden Tag das Signal zur Abfahrt geben. Also jetzt heißt es: Nicht trödeln!

Haben Sie schon Ihre Kaufliste zusammengestellt oder benötigen Sie noch lukrative Kandidaten für Ihr Depot? Wo Sie solche starken Aktien finden, damit die bevorstehende Zugfahrt auch richtig schön für Sie wird, wissen Sie ja bereits! Genau, im Rendite Telegramm finden Sie jeden Monat ausgesuchte Titel aus der Technologie-Branche. Hier sind Sie ganz nah am Puls der Zeit und profitieren von großen Trends wie etwa Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 oder den neuen E-Commerce-Märkten Asiens.