Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Lieber Börsianer,

die Autobranche ist in heller Aufregung. Ein besseres Startup aus dem Silicon Valley ist mehr wert als Branchengrößen wie VW, Daimler oder BMW. Investoren haben das Vertrauen in die alte deutsche Automobilindustrie verloren und stecken ihr Geld stattdessen lieber in Tesla, ein erst 2003 gegründetes Automobil-Startup, das bisher noch in keinem Geschäftsjahr einen Gewinn erzielen konnte. Wie kann das sein? 

Tesla stellt alte Gewissheiten infrage

Tesla ist angetreten, um zu beweisen, dass man schöne, schnelle und komfortable Elektroautos bauen kann. Die technologische Grundlage ist bereits mehr als 100 Jahre alt. Dennoch haben die großen Autobauer lange nicht an diese Technologie geglaubt. Zudem wurde der Konzern lange Zeit nur belächelt. Keiner glaubte daran, dass es ein Neuling schaffen würde, eine nennenswerte Automobilproduktion auf die Beine zu stellen.  

Der Automobilbau gilt mit seinen internationalen Zulieferverflechtungen als Königsdisziplin des produktiven Könnens unserer Gesellschaft. Doch Tesla hat die Kritiker eines Besseren belehrt und alte Gewissheiten infrage gestellt. Damit treibt das Unternehmen eine ganze Branche vor sich her. VW hat sich mittlerweile bereits dazu bekannt, seine Produktion ebenfalls komplett auf Elektroantriebe umzustellen. Vor 10 Jahren hätte sich das zumindest in Deutschland niemand vorstellen können. 

Disruptive Geschäftsmodelle führen zum Erfolg

Tesla bricht erstarrte Strukturen in einer Schlüsselindustrie des 20. Jahrhunderts auf. Im 21. Jahrhundert sind andere Lösungen gefragt, weil sich unser individuelles Mobilitätsverhalten radikal verändern wird. Dazu trägt nicht nur die Umweltbewegung, sondern auch der technologische Fortschritt bei. Während wir in Zukunft vor allem in den Städten weniger Autos für mehr Menschen einsetzen werden, sorgen die Fortschritte mit künstlicher Intelligenz für mehr Bequemlichkeit beim Reisen und Fahren. Tesla hat hier einen entscheidenden Vorteil: Das Unternehmen hat die Schlüsseltechnologien früh erkannt und sich einen Vorsprung erarbeitet. 

Daten führen zum Erfolg

Autos werden früher oder später autonom fahren, damit die Insassen Zeit für andere Tätigkeiten haben. Tesla hat mittlerweile eine Flotte von mehreren hunderttausend Autos auf den Straßen, die unentwegt Daten sammeln. Diese Daten werden zur Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz verwendet, mit der das autonome Fahren Wirklichkeit werden soll. Tesla hat sich auf diesem Gebiet einen gewaltigen Vorsprung vor der Konkurrenz erarbeitet. 

Vorsicht: Anlegerfalle

Dennoch ist keineswegs ausgemacht, dass wir in Zukunft alle Tesla fahren. Die Technologiesprünge verlaufen sehr schnell. Manchmal machen auch etablierte Konzerne das Rennen. Oder neue Konkurrenten bieten noch bessere Lösungen an. Deshalb sollten Sie nicht blind jeder neuen Erfindung hinterherrennen und Geld in die entsprechenden Unternehmen investieren. Bei zu viel Euphorie ist Vorsicht geboten. Die Tesla-Aktie ist im Moment völlig überbewertet. Das Unternehmen muss erst beweisen, dass es auch Gewinne erzielen kann. Wenn das in absehbarer Zeit gelingt, wird es in seine hohe Bewertung hineinwachsen.  

 

P.S.: In den nächsten Tagen zeige ich Ihnen, wie sich Microsoft völlig neu erfunden hat. Auch Microsoft arbeitete an einem Zukunftsthema und schaffte den Durchbruch. In meinem RENDITE-TELEGRAMM zeige ich Ihnen immer wieder spannende Unternehmen, die vor einem Durchbruch stehen und hohe Gewinne versprechen. Zugleich warne ich Sie vor Modethemen, bei denen eine Investition zu gefährlich ist. 

Neue Zinsphantasien treiben Aktienmarkt – DAX zieht endlich voll mit

Neue Zinsphantasien treiben Aktienmarkt – DAX zieht endlich voll mit

Lieber Börsianer,

die Aktienmärkte strebten auch in der vergangenen Woche spürbar aufwärts. Ich übertreibe etwas: Derzeit verdienen wir unser Geld im Schlaf. Der Technologie-Index NASDAQ 100 rückte in New York um über 1 % voran, während der DAX sogar über 2 % schaffte. Bemerkenswert ist dabei, dass der DAX nach Jahren eher gemäßigter Wertentwicklung inzwischen wieder voll mitzieht und etwa mit dem US-Index S&P 500 problemlos mithält. Offensichtlich sind viele Investoren der Meinung, dass der deutsche Leitindex im internationalen Vergleich Nachholbedarf hat. Ich will dieser Einschätzung nicht widersprechen 

Noch besser ist derzeit nur der chinesische Aktienmarkt. Der marktbreite Shanghai Composite legte in der vergangenen Woche deutlich über 3 % zu. Allein heute Morgen machten die China-Aktien über 2 %. Zuvor hatte die dortige Notenbank frische Mittel im Volumen von 26 Milliarden Euro an die Geschäftsbanken ausgegeben. Dabei ist man großzügig und senkte den Zins für die Anleihen nochmals um 0,1 auf 3,15 %. Bereits zuvor legte die Regierung in Peking ein Förderprogramm für die Provinzen und andere lokale Körperschaften auf. Allein in die vom Corona-Virus heimgesuchte Provinz Hubai fließen nun knapp 500 Millionen Euro.  

Überraschung: Corona-Virus mutiert zum Turbo für den Aktienmarkt

Der Hintergrund ist klar: Natürlich hat man in Peking Sorge, dass das Corona-Virus die ohnehin müde Inlandskonjunktur nun vollends abwürgt. In den USA sorgt das Virus unterdessen indirekt für fallende Preise, ergo für eine rückläufige Inflationsrate. Wie geht das? 

Im Januar sanken die Ölpreise weltweit massiv, nachdem China die Nachfrage drosseln musste. Gleichzeitig wertete der US-Dollar international auf. In der Kombination bedeutet das mehr Geld in den Taschen der US-Verbraucher. Außerdem: Sinkende Preise bescheren uns am Markt sofort wieder frische Zinsphantasien. Denn jetzt hat die US-Notenbank Fed wieder Spielraum, um den Leitzins nochmals zu senken.  

Unterdessen spekulieren die Chef-Analysten diverser europäischer Banken, dass die EZB ebenfalls nochmals den Geldhahn aufdreht. Zwar rechnet man nur mit einer kosmetischen Maßnahme. Gleichwohl: Diese Konstellation ist für uns als Börsianer gewinnträchtig.  

Dieser Befund ist auf den ersten Blick widersprüchlich: Tatsächlich allerdings mutiert das Corona-Virus zunehmend zum Börsenturbo. Denn die Investoren wissen, die Notenbanken sind hellwach und stehen Gewehr bei Fuß, um den Markt bei Bedarf sofort zu stützen.  

Wir werden irgendwann sehen, ob dieses grenzenlose Vertrauen in die Geldpolitik wirklich gerechtfertigt ist. Die Zukunft wird weisen, ob die Notenbanken tatsächlich jede Rezession bereits im Vorfeld abbügeln können. Nun, ich bin kein „Börsen-Philosoph“, sondern Praktiker. Und als solcher empfehle ich Ihnen: Halten Sie die Aktienquote im Depot hoch und verdienen Sie weiter Geld! 

Fehlt Ihnen noch eine heiße Aktie für die laufende Hausse? Sind Sie noch nicht im Trendmarkt 5G investiert? Dann holen Sie sich hier jetzt das RENDITE TELEGRAMM! In der brandaktuellen Ausgabe, die Morgen in den Druck geht, stelle ich Ihnen das Unternehmen vor, dass Smartphones, Laptops und nächstens auch Autos voll 5G-fähig macht. Ohne diesen innovativen Chipdesigner aus den USA geht im 5G-Standard gar nichts.  

 

P.S. Morgen lesen Sie in Börse am Mittag, wie Tesla die Konkurrenz vor sich hertreibt. Und natürlich erfahren Sie, ob die Aktie nach der gewaltigen Kursrally für Sie jetzt noch ein lukrativer Kauf ist.  

Neu: Warum Disruptoren für Sie so lukrativ sind

Neu: Warum Disruptoren für Sie so lukrativ sind

Lieber Börsianer,

US-Investoren lieben diese neue Aktiengattung. Die Rede ist von den sogenannten Disruptoren. Was ist das? Den Begriff des Disruptors prägte vor einigen Jahren der US-Ökonom Clayton M. Christensen.  

Er meint damit Unternehmen, die das bestehende Marktgleichgewicht in aller Regel mit großer Dynamik kreativ zerstören. Anders formuliert: Hier werden Erfolgsserien bereits bestehender Technologien oder etwa Produktionsverfahren unterbrochen (englisch: to disrupt). Im deutschsprachigen Raum sprechen wir dann von disruptiven Technologien. 

Landläufig verstehen viele Anleger darunter vor allem Neuerungen im Bereich Software oder Internet. Tatsächlich ist das faszinierende Feld dieser Disruptoren vieler größer. Auch nicht-technische Innovationen können einen Markt erheblich verändern. 

Ein Beispiel aus der Vergangenheit: Nach dem Zweiten Weltkrieg startete ein Einzelhändler, den wir heute unter dem Namen Aldi kennen, ein gänzlich neues Geschäftsmodell. Man setzte nicht mehr auf Frischprodukte wie Obst und Gemüse, sondern lang haltbare Konserven und ähnliches. Das Modell des Lebensmittel-Discounters war geboren.  

In der jüngeren Vergangenheit etwa sorgte die US-Kaffeehauskette Starbucks für Furore und konstruktive Unruhe im Markt. Die Performance dieser Disruptor-Aktie in den vergangenen 10 Jahren: über 2.200 % Kursplus. Tatsächlich machte diese US-Aktie viele Anleger wohlhabend, einige unter uns machte die Starbucks-Aktie sogar zu kleinen Millionären.  

Es muss nicht immer Internet sein 

Wie gesagt: Es muss nicht immer Internet sein. Trotzdem gilt natürlich, dass aus dieser Branche in den vergangenen Jahren sehr viele Disruptoren erwachsen sind. Dafür stehen Namen wie Alphabet, Amazon oder etwa in China Tencent oder Alibaba.  

Nun kennen wir natürlich alle die Disruptoren der Vergangenheit. Aber was sind die Disruptoren der nächsten Jahren? In meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM befasse ich mich schwerpunktmäßig genau mit dieser Aktiengattung. Anhand eines aufwendigen Prüfschemas identifiziere ich für meine Leser die Disruptoren der Zukunft bzw. die neue Alphabet oder die neue Starbucks.  

Hier kauft der kluge Investor nicht auf Verdacht irgendein vermeintlich starkes Geschäftsmodell. Sondern hier prüfe ich z.B. mit den Methoden der Konsumforschung, ob eine neue Innovation vom Kunden überhaupt angenommen wird. Denn die beste Technik hilft wenig, wenn sie der Kunde nicht versteht und nicht annimmt.  

Daneben kann auch der rechtliche Rahmen von Relevanz sein. So sind z.B. die neuen Lufttaxis eine großartige Innovation. Allein die nationalen Gesetzgeber werden diese Luftfahrzeuge in den kommenden Jahren einfach noch nicht in nennenswerter Anzahl zulassen. Mein Prüfsystem erkennt diese Mängel sofort und scheidet hier entsprechende Unternehmen gleich im Vorfeld aus. 

Mein Prüfsystem gibt aber grünes Licht für einen US-Chiphersteller, der jetzt mit dem ersten super-intelligenten 5G-Chip durchstartet. Diesen Chip wollen alle, egal ob Samsung, Huawei, Apple, Ericsson oder etwa Lenovo. Er wird verbaut unter anderem in Smartphones, Laptops, aber auch in voll vernetzten Autos (Smartphones auf vier Rädern).  

Zuletzt konnten wir im RENDITE TELEGRAMM einen großen Erfolg mit der Disruptor-Aktie der ISRA Vision feiern. Nun, das Unternehmen wird jetzt übernommen und nächstens vom Kurszettel verschwinden. Also suche ich jetzt für Sie den nächsten Disruptor. Mehr dazu lesen Sie gleich nächste Woche in der neuen Hauptausgabe des RENDITE TELEGRAMM 

So profitieren Sie von der geheimen Übernahmewelle in Europa

So profitieren Sie von der geheimen Übernahmewelle in Europa

Lieber Börsianer, 

derzeit erleben wir in Europa eine veritable Übernahmewelle in der zweiten Reihe. Bemerkenswert ist dabei, dass die Medien immer noch nicht aufmerksam geworden sind, und auch die meisten Investoren haben noch nicht wirklich verstanden, was dort derzeit passiert. Tatsächlich vollzieht sich die Übernahmewelle derzeit unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung. 

Beispiele: Zur Jahreswende holte sich die österreichische AMS AG den renommierten Leuchtstoff-Hersteller Osram. Anfang Februar veröffentlichte der französische Zahlungsdienstleister Worldline ein Übernahmeangebot für den nationalen Konkurrenten Ingenico Und jetzt ganz frisch aus dieser Woche: Die Schweden von Atlas Copco werden die Darmstädter Technologie-Schmiede Isra Vision schlucken.  

Jeder dieser Übernahmen weist dabei ganz eigene Merkmale auf. So entbrannte um Osram ein harter Bieterkampf, während Isra Vision ganz geräuschlos im Rahmen einer freundlichen Übernahme nach Schweden gehen wird. Allerdings weisen alle drei Transaktionen auch Gemeinsamkeiten auf. Tatsächlich lässt sich hier ein klares Muster erkennen, dass uns helfen kann, künftige Übernahmen im Vorfeld zu erkennen, um davon entsprechend zu profitieren.  

Sicherlich war noch nicht jeder von Ihnen bei einer solchen Übernahme als Aktionär „dabei“. Ich kann Ihnen allerdings versichern, solche Transaktionen sind immer spektakulär und vor allem für Ihren Geldbeutel sehr lukrativ. So machten die Leser des RENDITE TELEGRAMM in dieser Woche an einem Tag mit der Aktie der Isra Vision satte 45 %. Sehen Sie hier den Chart!

 

Das ist das Muster der geheimen Übernahmewelle 

Die von mir angeführten drei Beispiele weisen klare Gemeinsamkeiten auf: 

  1. Die Transaktionen finden durchweg im einstelligen Milliardenbereich statt. Wir sehen also keine „Multi-Milliarden-Merger“, die allgemeine Beachtung finden, sondern gemessen am Volumen eher kleine Transaktionen in der zweiten und dritten Reihe.  
  2. Die übernommenen Unternehmen sind gleichwohl namhaft und genießen in ihrer Nische einen guten Ruf als Technologieführer.  
  3. Die Kursentwicklung der Übernahmekandidaten war im Vorfeld eher schlecht (Osram) oder mittelmäßig (Isra und Ingenico). Die Übernehmer lancierten ihre Übernahmeangebote also immer weit unter den Höchstständen der jeweiligen Aktien. 
  4. Die Übernahmen waren teilweise gut vorhersehbar. So erlebten wir bei Ingenico bereits im Jahr 2018 eine Art vorgezogene Übernahmeschlacht um das Unternehmen, auch wenn der endgültige Übernehmer Worldline damals noch nicht involviert war. Anderes Beispiel: Informierte Kreise wussten, dass der Gründer der Isra Vision, Enis Ersü, für sich einen Nachfolger im Unternehmen suchte und keinen fand. Solche Konstellationen führen sehr oft dann zum Verkauf des Unternehmens.   

Meine Empfehlung: Schauen Sie sich einmal die Aktie der Aixtron an. Auch hier ist etwas im Busch. Das Unternehmen ist technisch gut aufgestellt, weist gegenwärtig eine moderate Marktkapitalisierung von 1,3 Milliarden Euro auf. Die Aktie notiert deutlich unter ihren historischen Hochständen. Und wieder einmal nimmt die Börsen-Öffentlichkeit keine Notiz.  

Mehr dazu lesen Sie demnächst hier oder im Börsendienst RENDITE TELEGRAMM. Da bleiben wir am Ball. Die Aktie kann noch sehr lukrativ für uns werden. 

P.S. Das sind die meist gehassten Aktien bzw. Unternehmen Europas. Morgen öffne ich für Sie meine Watchlist der antizyklischen Chancen. So verdienen Sie Geld mit den unterschätzten Aktien des europäischen Kurszettels 

Der Markt ist so teuer – Jetzt noch kaufen oder besser abwarten?

Der Markt ist so teuer – Jetzt noch kaufen oder besser abwarten?

Lieber Börsianer,

in diesem Moment, wo ich diese Zeilen schreibe, notiert der DAX ziemlich genau bei 13.599 Punkten. Damit sind deutsche Standard-Aktien so teuer wie noch nie zuvor. In den USA sehen Sie genau den gleichen Befund. 11 Jahre in Folge sind die Dividendenwerte vor allem in den westlichen Aktienmärkten praktisch nur gestiegen. Schwache Jahre waren Ausnahmen und boten uns günstige Einstiegsmöglichkeiten. Aber kann das immer so weiter gehen? 

Vor allem Börsenneulinge, die in diesen Tagen gestartet sind oder starten werden, befassen sich natürlich mit dieser Fragestellung. Sie treibt die Sorge um, dass der Zug zunächst abgefahren ist. Sie treibt die Sorge um, dass man jetzt viel zu teuer einsteigt und gleich beim Start erst einmal richtig danebengreift.  

Kann ich Ihnen diese Sorge nehmen? Im Grundsatz gibt es gegenwärtig zwei große Szenarien im Markt. Zunächst das pessimistische Szenario. Danach braucht der Markt nach einer derart langen Hausse von rund 11 Jahren jetzt einmal eine Pause. Möglicherweise werden wir sogar einen schmerzhaften prozentual zweistelligen Rückschlag sehen. Erst danach haben wir wieder langfristig attraktive Kaufkurse. Ergo: Neubörsianer sollten ihr Kapital noch einige Monate trocken halten, um dann von wirklich von guten Kursen zu profitieren. 

Nun die Optimisten: Der Aktienmarkt steigt nun in eine sog. Doppel-Hausse ein. Mit anderen Worten: Uns stehen nochmals rund 10 gute Börsenjahre ins Haus. Natürlich werden wir zwischenzeitliche Rücksetzer sehen. Die sind allerdings begrenzt und werden so schnell ausgeglichen, dass oftmals keine Zeit zum Einstieg bleibt. Deshalb sollen auch Neubörsianer gleich zum Start richtig einsteigen. Hohe Cashquoten sind verschenktes Geld.  

Zum Start: Legen Sie sich eine solide Basis    

Im Kern bin natürlich auch ich ein Optimist und tendiere daher eher zum 2. Szenario. Auch ich sage: Lieber einmal im Leben zu teuer gekauft, als immer nur zugeschaut und nie gekauft.  

Trotzdem rate ich gerade Neubörsianern jetzt nicht mit Hurra und vollen Segeln in den Markt zu stürmen. Stattdessen gehen Sie nach einem Zwei- oder Drei-Stufen-Plan vor. Danach starten Sie zunächst eher konservativ, also z.B. mit einem breit streuenden Aktienfonds und einigen bewährten Aktien aus der ersten Reihe des DAX oder des US-Aktienmarktes. Achten Sie darauf, dass Sie in dieser ersten Stufe immer einen Barrückfluss aus Dividenden erzielen. So stellen Sie sicher, dass Sie in der ersten Phase nicht zu spekulativ unterwegs sind.  

Nachdem Sie das unverwüstliche Fundament Ihres Depots gelegt haben, legen Sie einen Gang zu und holen sich die ersten offensiven Titel ins Depot. Für diese Phase empfehle ich Ihnen technologie-lastige Geschäftsmodelle, die sich in den letzten Jahren bereits weitgehend bewährt haben. Das können Unternehmen wie Alphabet, Amazon, Infineon oder etwa Broadcom sein.  

Die anspruchsvollen unter Ihnen setzen dann noch ein Sahnehäubchen aufs Depots. Das sind dann die sog. Disruptoren, also junge und sehr innovative Unternehmen. Deren Aktien sind selten ein sanftes Ruhekissen, aber eben oftmals sehr explosiv. So explodierte erst in dieser Woche der Disruptor Isra Vision und legte innerhalb eines Tages um 45 % zu.  

Wollen auch Sie einen solchen plötzlichen Vermögensschub einmal spüren, dann holen Sie sich gleich hier das RENDITE TELEGRAMM! Hier verwirkliche ich für Sie ein durchdachtes Mehrstufen-Modell, dass Ihnen gleichermaßen Sicherheit wie auch überdurchschnittliche Renditen ermöglicht. So funktioniert heutzutage erfolgreicher Vermögensaufbau.   

 

P.S. Ich verspreche Ihnen, der sehr kleine Preis des RENDITE TELEGRAMM wird Sie positiv überraschen. Auch hier habe ich natürlich an die Neubörsianer unter uns gedacht, die nun die Börse erst einmal mit kleinem Geld „testen“.  

45 Milliarden Euro warten jetzt auf uns

45 Milliarden Euro warten jetzt auf uns

Lieber Börsianer, 

der Aktienmarkt ist derzeit einfach „unkaputtbar“. Ungeachtet des Corona-Virus legte der DAX und auch der NASDAQ 100 in der vergangenen Woche rund 3 % zu. Der chinesische Shanghai-Composite machte sogar über 5 % gut. Ganz offensichtlich bestimmt das Virus derzeit nicht mehr das Börsengeschehen. 

Die Investoren wissen natürlich, dass der Corona-Erreger in der Industrie zu Produktionsrückständen und in den Konsumbranchen zu Umsatz- und Gewinnrückgang führen wird. Sicherlich im Konsumsegment ist der Umsatz verloren. Niemand wird in China nach der Krise doppelt so viel Burger bei McDonald´s essen oder doppelt so viel Kaffee bei Starbucks trinken. Allerdings wissen die Investoren, die Umsatzrückgänge werden kein Dauerzustand sein, sondern lediglich vorübergehend auftreten. In der Industrie können Produktionsausfälle in der Regel ohnehin binnen weniger Wochen ausgeglichen werden.  

Infineon und Deutsche Bank im Fokus 

In der vergangenen Woche verbuchten vor allem die Aktien der Infineon und der Deutschen Bank teils spektakuläre Kursbewegungen. So rückte die Infineon-Aktie nach Quartalszahlen zeitweise fast 10 % voran. Zwar musste das Chip-Unternehmen einen Rückgang sowohl beim Gewinn wie auch beim Umsatz hinnehmen. Allerdings bestätigte man die Prognose für das laufende Jahr und erwartet unverändert ein spürbares Wachstum (+5 %). Hier hatte man am Markt mit echten Hiobsbotschaften gerechnet.  

Hilfreich wirkten hier natürlich auch starke Quartalszahlen von Toyota. Die Japaner überraschten deutlich und zeigten einmal mehr, dass die operative Realität in der Autobranche zumindest bei den Massenherstellern besser ist also die Stimmung.  Zur Info: Infineon ist der führende Entwickler und Produzent von Auto-Chips.  

Daneben machte die Aktie der Deutschen Bank auf sich aufmerksam. Inzwischen sind einige Marktteilnehmer überzeugt, dass die Korrektur der Aktie nächstens beendet wird. Zu diesen Optimisten gehörten in der vergangenen Woche die Strategen des US-Vermögensverwalters Capital Group. Insgesamt sicherte man sich über die Börse rund 3 % der Aktien der Deutschen Bank. Capital Group ist in der Branche nicht irgendjemand, sondern weltweit der 6. größte Vermögensverwalter, der für rund 2 Billionen US-Dollar verantwortlich zeichnet. Und wenn Capital Group am Markt kauft, findet das immer große Beachtung.  

Nur auf den ersten Blick war in der Vorwoche die Aktie der Siemens schwach. Der Titel ermäßigte sich um knapp 3 %. Hier wirkte allerdings ein Dividendenabschlag von deutlich über 3 %. Per saldo konnte die Aktie also leicht zulegen. 

Siemens hat somit die Dividendensaison in Deutschland offiziell eröffnet. In den kommenden Tagen und Wochen öffnen die deutschen Unternehmen also ihre Geldschleusen für uns. Insgesamt werden die 100 größten Unternehmen des deutschen Kurszettels rund 45 Milliarden Euro an ihre Eigentümer sprich Aktionäre auskehren. Dem Markt wird das sicherlich nicht schaden, um es zurückhaltend zu formulieren.