Kennen Sie die verborgene Macht der Allzeithochs?

Kennen Sie die verborgene Macht der Allzeithochs?

Lieber Börsianer, 

haben Sie es auch schon erlebt, dass manche Aktien einfach immer weiter steigen? Es kommt einem manchmal beinahe unheimlich vor, wie wenn eine verborgene Kraft den Kurs immer weiter nach oben hievt. Gerade wenn eine Aktie einen neuen Höchststand erreicht hat, ist das häufig ein Signal für weiter steigende Kurse. Eigentlich ist diese Entwicklung paradox, denn wenn etwas immer teurer wird, dann müssten sich eigentlich weniger Menschen dafür interessieren. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. 

Allzeithochs haben oft eine unterschätzte Wirkung auf die Entwicklung von Aktienkursen. Es ist häufig zu beobachten, dass ein Allzeithoch neue Kräfte freiwerden lässt und die Kurse immer weiter nach oben treibt. Für unerfahrene Börsianer wirkt das Treiben manchmal wie Magie. Denn warum sollte ein Kurs, der eigentlich ständig schwankt, gerade vom Hochpunkt aus noch weiter steigen? Nun, dafür gibt es gleich mehrere Erklärungen. Wenn Sie die Entwicklungen richtig einschätzen können, dann können auch Sie ab sofort von der verborgenen Macht der Allzeithochs profitieren. 

Die fundamentale Erklärung 

Neue Allzeithochs werden in der Regel nur erreicht, wenn es den betreffenden Unternehmen wirtschaftlich gut geht. Denn nur dann investieren viele Anleger in die Aktie und führen diese auf neue Höchststände. Einem gut laufenden Unternehmen ist meist für längere Zeit Erfolg beschieden. Ein lukratives Geschäftsmodell bleibt in der Regel über einen längeren Zeitraum ertragreich. Und der unternehmerische Erfolg führt dann wiederum zu steigenden Kursen und weiteren Allzeithochs. 

Zudem berichten die Medien über Allzeithochs und die Bekanntheit des Unternehmens steigt. Dies führt vor allem bei kleineren Technologie-Unternehmen, die bisher unter dem Radar vieler Anleger waren, zu steigenden Kursen. Diese Unternehmen werden erst nach dem Erreichen neuer Höchststände und den entsprechenden medialen Berichten über das Geschäftsmodell einer breiten Anlegermasse bekannt. Das steigende Interesse führt dann oftmals zu einem weiteren Kursschub. 

Die psychologische Erklärung 

Viele Anleger orientieren sich bei der Aktienanlage an ihren Einstandskursen. Es ist mental sehr schwer einen Verlust zu realisieren. Deshalb tun sich viele Anleger schwer eine Aktie zu verkaufen, so lange sie im eigenen Depot im Minus steht. Wird dann hingegen der Einstandskurs wieder erreicht, sind die betroffenen Anleger froh und verkaufen sofort. Es entsteht ein gewisser Druck auf die Kurse. Nach Erreichen eines Allzeithochs ist das nicht mehr der Fall. Denn bei neuen Höchstständen ist jeder Anleger im Plus. Alle lassen ihre Gewinne laufen und es entsteht kein Verkaufsdruck mehr. Die Kurse können in ungeahnte Höhen steigen, vor allem in Verbindung mit steigendem Anlegerinteresse durch eine größere Aufmerksamkeit in den Medien. Wenn Sie von der verborgenen Macht der Allzeithochs profitieren wollen, müssen Sie die entsprechenden Aktien möglichst früh entdecken. Dabei helfe ich Ihnen mit meinem RENDITE TELEGRAM. 

Die Rekordjagd geht weiter 

Wenn eine Aktie gut läuft, dann springen immer mehr Anleger auf den fahrenden Zug auf und verstärkten die Nachfrage. Der Kurs steigt weiter, weil es kaum Verkaufsinteressenten gibt. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Aktien, die neue Höchststände erreicht haben, weiter steigen. 

Genau deshalb konzentrieren wir uns im RENDITE TELEGRAMM auf Unternehmen, die starke Trends auslösen können. Wir versuchen möglichst früh in diese Unternehmen zu investieren und dann auf der Welle der Kursanstiege mit zu schwimmen. 

Aktuell: Was bringt uns Christine Lagarde?

Aktuell: Was bringt uns Christine Lagarde?

Lieber Börsianer, 

ich fasse mich kurz: Die vergangene Woche brachte wenig neue Impulse für die internationalen Aktienmärkte. Die Grundstimmung bleibt positiv. So kamen die wichtigen westlichen Aktienmärkte leicht voran. Der DAX verteuerte sich um 0,5 %, während der US-Leitindex S&P 500 um 0,8 % vorrückte. Lediglich an der Börse Hongkong haben wir stärkere Abschläge gesehen. So verlor der Hang-Seng-Index rund 2 %, nachdem die pro-demokratischen Kräfte bei den dortigen Kommunalwahlen obsiegt hatten und nun erstmals alle Bezirksräte besetzen werden.  

Diese Bezirksräte sind politisch nicht allzu einflussreich und sind vor allem mit administrativen Fragen des Alltags befasst. Gleichwohl zeigte die Wahl, dass die junge Demokratiebewegung in der Stadt breite Zustimmung genießt. Börsianer folgern daraus nicht ganz zu Unrecht: In der asiatischen Metropole wird es weiterhin politisch unruhig zugehen.  

Unterdessen warten die Investoren weiterhin auf einen Durchbruch im us-chinesischen Handelskonflikt. Rhetorisch haben sich beide Seiten zuletzt durchaus angenähert. Gleichwohl die harten Taten, sprich ein neues Handelsabkommen, lassen weiter auf sich warten.  

Das bringt die aktuelle Woche  

Die neue Woche sollte für uns als Börsianer etwas ereignisreicher werden. Heute trifft die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments zusammen. Es wird erwartet, dass die Französin erstmals den künftigen Kurs der EZB umreißt. Niemand rechnet hier mit einer Revolution. Gleichwohl wird sie neue Akzente im Detail setzen. Möglich ist z.B. eine Neudefinition der Inflationsziele. Außerdem hofft gerade die europäische Bankenszene auf neue Unterstützung aus Frankfurt, wenn es darum geht, die Auswirkungen des Strafzinses für die Geschäftsbanken abzumildern. Hier werde ich Sie noch konkreter informieren.  

Daneben warten wir auf die neuen Arbeitsmarktdaten aus den USA. Wie üblich hoffen die Investoren, dass die Daten nur „mittelprächtig“ ausfallen und der US-Notenbank noch Raum für eine weitere Zinssenkung lassen. Wichtig ist für uns vor allem, dass der dortige Arbeitsmarkt nicht überhitzt, denn das wäre eher ein Fingerzeig für mittelfristig steigende Marktzinsen in den USA.  

Außerdem treffen sich die Vertreter der OPEC-Staaten. Es wird erwartet, dass die Förderbremse nochmals verlängert wird. Gerade im 3.Quartal hatten die Öl-Notierungen nochmals spürbar nachgegeben. Vor allem der wichtige Förderer Saudi-Arabien ist kurzfristig an stabilen Preisen interessiert, da man dort den historischen Milliarden-Börsengang des staatlichen Öl-Monopolisten Aramco vorbereitet. Mehr zu diesem spektakulären Börsengang lesen Sie nächstens nur hier.    

Korrektur: So stark ist der Rücklagenfonds wirklich 

In der vergangenen Woche hatte ich an dieser Stelle kurz den Rentenfonds Rückenlagenfonds besprochen. Dieser Fonds ist besonders geeignet, um Barbestände kurz- und mittelfristig verzinst zu parken. Derzeit erfreut sich der Fonds hierzulande starker Nachfrage, da immer mehr Banken das sog. Verwahrentgelt (Strafzinsen) für Barbestände einführen. Mit dem Rücklagenfonds können Sie dieses Entgelt elegant umgehen und erwirtschaften dabei sogar noch eine kleine, aber nahezu garantierte Rendite. 

In meiner Besprechung habe ich leider die verschiedenen Anlageklassen des Rücklagenfonds verwechselt. So habe ich irrtümlich die Klasse S – für Stiftungen– empfohlen. Tatsächlich ist allerdings die Anlageklasse R (WKN: A1JRP8) für Sie günstiger. Diese Fondstranche wurde eigens für Privatanleger aufgelegt und zeichnet sich durch eine günstige Kostenstruktur aus. So hat die Klasse R in den vergangenen 12 Monaten eine Rendite von 1,84 % erwirtschaftet. Ich hatte die Rendite lediglich mit 1,63 % angegeben.   

Freundlicherweise hat mich der Fondsinitiator auf meine ungenaue Darstellung hingewiesen. Dafür meinen kollegialen Dank!

So identifizieren Sie die nächste Amazon für Ihr Depot

So identifizieren Sie die nächste Amazon für Ihr Depot

Lieber Börsianer, 

träumen Sie nicht manchmal davon, nochmals so ein Knaller wie die Amazon-Aktie für Ihr Depot zu finden? 670 % machten Investoren mit diesem US-Titel. Wer geduldig war, konnte in 10 Jahren sogar satte 3.200 % einfahren. Und Sie wissen, das ist kein Einzelfall. Tech-Aktien wie Alphabet, Apple oder Adobe sind in diesen Zeiträumen ähnlich abgehoben.  

Ohne Frage, es ist nicht ganz einfach, solche Kursraketen zu identifizieren, und es gehört Glück dazu. Aber wir können unserem Glück an der Börse durchaus auf die Sprünge helfen. Erfahren Sie jetzt in zwei Minuten, was dafür zu tun ist. 

Im RENDITE TELEGRAMM habe ich eigens zur Identifizierung solcher Kursraketen ein dreigliedriges Prüfsystem entwickelt. Aber der Reihe nach! 

Zunächst suchen Sie als Investor nicht nach einem Unternehmen, sondern nach einem potenziell bahnbrechenden neuen Produkt oder nach einem völlig neuartigen Produktionsverfahren (disruptive Technologie). Sie fragen sich also, welches Produkt kann im Markt so einschlagen wie z.B. vor der Jahrhundertwende das Handy und später dann das Smartphone. Oder welches Produktionsverfahren revolutioniert die Industrie ähnlich wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Fertigung am Fließband? 

Sobald ich ein neues Produkt bzw. eine neue Technologie entdeckt habe, durchläuft die potenzielle Innovation mein dreigliedriges Prüfsystem.  

  1. Ist die Finanzierung sichergestellt?  

Das ist natürlich zunächst ganz wichtig. Innovationen kosten Geld. Viele junge Unternehmen stoßen allerdings am Markt zunächst auf Skepsis. Nicht jeder Investor möchte gleich in einer ganz frühen Phase (Venture Capital) investieren. Hier prüfe ich nun, ob das Unternehmen ausreichend vernetzt ist, um die Finanzierung des Projektes auch tatsächlich sicherzustellen. Übrigens: Amazon verdiente rund 10 Jahre lang kein Geld. Hier brauchte es geduldige Finanziers mit tiefen Taschen 

  1. Der rechtliche Rahmen: Muss das Produkt zugelassen werden? 

Zudem habe ich immer den rechtlichen Rahmen, der für eine Innovation gilt, im Blick. Ein Beispiel: Kürzlich absolvierte das erste deutsche Flugtaxi seinen Jungfernflug. Gleichwohl werden noch einige Jahre ins Land streichen, bis diese neuen Kleinflugzeuge tatsächlich die ersten Passagiere kostenpflichtig befördern werden. Denn Flugtaxis müssen in Europa zugelassen bzw. entsprechend zertifiziert werden. Stand heute werden die ersten Flugtaxis 2024/25 zum öffentlichen Betrieb zertifiziert werden. Theoretisch kann sich die Zertifizierung auch verzögern oder sogar im Extremfall gänzlich unterbleiben.  

Hier gilt: Als Tech-Investor müssen Sie nicht nur die Technologie kennen, sondern genauso die rechtlichen Bestimmungen in den verschiedenen Märkten.  

  1. Knackpunkt: Die Psychologie des Verbrauchers  

Dieses Prüfkriterium ist tatsächlich schwierig. Besonders dann, wenn neue Produkte ihrer Zeit voraus sind, zieht der Verbraucher nicht immer mit. So floppte beispielsweise das Bildtelefon. Der Verbraucher wollte zwar telefonieren, dabei aber in seiner Privatsphäre nicht unbedingt vom Gegenüber „betrachtet“ werden. Mittlerweile ist die Bildtelefonie durchaus verbreitet, allerdings nur als Nebenprodukt. Kein Unternehmen und kein Investor verdiente damit jemals Geld.  

Hier gilt eine Faustformel: Ein innovatives Produkt muss eines oder am besten mehrere menschliche Grundbedürfnisse erfüllen. Die Sozialpsychologie hat hier einige unverrückbare Grundbedürfnisse definiert, wie etwa Mobilität oder Kommunikation. Deshalb war und ist das Auto ein absoluter Verkaufsrenner der modernen Wirtschaft geworden. Noch besser das Handy: Es vereinte idealtypische unsere Grundbedürfnisse und schaffte die perfekte Kombination: nämlich mobile Kommunikation. So war sehr früh klar, dass das Mobiltelefon ein langjähriger Dauerbrenner der Tech-Branche werden würde.  

Mit Hilfe dieses objektiven Verfahrens habe ich in den letzten Jahren für mich und meine Leser viele Kursraketen in einem frühen Stadium entdeckt. So etwa Wix.com, CyberArk oder Dexcom. Alle diese Aktien knallten mittelfristig durch die Decke. Verworfen habe ich in dieser Zeit die Online-Apotheke Zur Rose aus der Schweiz. Hier sagte mir mein Prüfverfahren: Der rechtliche Rahmen (z.B. Preisbindung für Arzneimittel) ist sehr komplex und erschwert dieses potenziell disruptive Geschäftsmodell.  

Kommen Sie jetzt auch in meinen Börsendienst RENDITE TELEGRAMM. Hier arbeite ich systematisch mit disruptiven Technologien und Produkten. Lassen Sie uns jetzt gemeinsam die nächste Amazon oder Apple entdecken! Hier holen Sie sich jetzt sofort das RENDITE TELEGRAMM, den Spezialdienst für neue Technologien und innovative Unternehmen!

So wappnen Sie sich jetzt gegen den Strafzins!

So wappnen Sie sich jetzt gegen den Strafzins!

Lieber Börsianer, 

die Bayern haben das Tabu gebrochen. Erstmals erhebt eine bayerische Genossenschaftsbank aus dem Münchener Umland (Fürstenfeldbruck) einen Strafzins ab dem ersten Euro-Cent Guthaben. Nichts mehr mit Freibetrag oder dergleichen! In Fürstenfeldbruck langt man nun richtig hin. 

Eine Umfrage unter 1.300 Kreditinstituten zeigt: Das ist ein Einzelfall. Die Mehrheit der Institute verschont noch den Privatkunden bzw. verlangt das sogenannte Verwahrentgelt erst ab einer Schwelle von 100.000 Euro Barbestand.  

Trotzdem: Die Büchse der Pandora ist geöffnet. Ich erwarte, dass in den kommenden Monaten weitere Institute auch für Privatsparer die Daumenschrauben anziehen werden. Der Hintergrund ist klar: Die Banken möchten nicht als reine Verwahrstellen von Guthaben herhalten, sondern motivieren die Kundschaft mittels Strafzins zur Anlage der freien Gelder. Absehbar wird man dabei die Freigrenze für Barvermögen allmählich, aber systematisch absenken 

Was ist der Hintergrund? Die deutschen Banken argumentieren, dass sie nur den negativen Zins der EZB von derzeit -0,5 % für das sog, Übernacht-Geld an uns, den Kunden weitergeben. Das ist vorgeschoben. Auffällig ist nämlich, dass die Banken etwa in Frankreich, Italien oder auch Spanien keine Strafzinsen erheben, obwohl für alle diese Banken der Euro-Zone der gleiche EZB-Zins gilt. 

Wie kann das denn sein? Die Antwort ist einfach: Hierzulande tobt ein gnadenloser Wettbewerb im Bankensektor. So erfand man hierzulande auch das kostenlose Gehaltskonto. Dieser Konkurrenzkampf hat dafür gesorgt, dass die deutschen Kreditinstitute mit einfachen Bankdienstleistungen praktisch kein Geld mehr verdienen und deshalb nun das Verwahrentgelt erfunden haben.  

Das ist nichts anderes als eine Erhöhung der Kosten für die Kontoführung. In Italien zahlen Sie für ein gut ausgestattetes Girokonto inclusive Kreditkarte rund 40 Euro pro Monat. Auch dort ist die einfache Kontodienstleistung nicht der große Gewinnbringer, aber zumindest auch kein Verlustgeschäft wie in Deutschland. Deshalb verzichten die Banken in unseren Nachbarländern auf das Verwahrentgelt, ganz unabhängig von der Geldpolitik der EZB.  

 Was ist zu tun, wenn auch Sie der negative Zins trifft? 

Als Börsianer fragen Sie sich nun vielleicht, wo soll das Problem liegen? Schließlich verfüge ich ohnehin über ein Depot. Wenn dann der Strafzins kommt, kaufe ich einfach zwei Aktien mehr und schon ist meine Cashquote abgebaut.  

Das ist natürlich ein probater Weg, den negativen Zins zu umgehen. Hier handeln Sie genau, wie die Bank es wünscht. Sie legen an und generieren Spesen für Ihre Depotbank. Das Problem ist nur: Was tun Sie, wenn Sie derzeit eigentlich gar nicht mehr zusätzlich investieren, sondern ganz bewusst Kapital trocken halten möchten? Vielleicht rechnen Sie im kommenden Jahr mit einer Korrektur und möchten genau für diesen Fall jetzt Cash im Verrechnungskonto vorhalten.   

Dieser Plan ist ja nicht dumm. Freilich wird diese Idee durch den Strafzins konterkariert, wenn Ihr Verrechnungskonto eben laufend schrumpft. Wir werden also quasi gegen unseren Willen in den Aktienmarkt gepresst. Das aber ist nicht die Lösung.  

Hier rate ich Ihnen zu einem Geldparkplatz. Ein Geldparkplatz ist praktisch ein Rentenfonds, der das Kapital maximal mittelfristig in Anleihen anlegt. Wie der Name schon sagt, solche Geldparkplätze sind nicht für die Daueranlage erschaffen worden, sondern eben zur vorübergehenden Verwahrung von Cashbeständen. Üblicherweise sind diese Fonds recht konservativ gestrickt, damit das Kapital auch wirklich sicher ist.  

Mit diesen Rentenfonds vermeiden Sie jedes Verwahrentgelt 

Beispiel: Der Rücklagenfonds S (WKN: A1WZ3X) kauft kurzlaufende Rentenpapiere auf Euro. Zwar weist der Rentenfonds Schwankungen auf, aber die sind wirklich minimal. Die Rendite ist natürlich auch eher bescheiden. So hat der Rücklagenfonds S im laufenden Jahr ein Plus von 1,63 % geschafft. Dennoch: Hier umgehen Sie nahezu risikolos das bevorstehende Verwahrentgelt und holen zudem auch noch die Inflation rein.  

Die offensive Geldverwahrung: Der Allianz US Short Duration High Income (WKN: A2AEDF) hat im laufenden Jahr auf Euro-Basis satte 10 % eingefahren. Ursächlich für die aktien-ähnliche Performance dieses Rentenfonds war zunächst der starke Dollar, der dem Euro-Anleger eine erkleckliche Zusatzrendite bescherte. Ferner profitieren Sie hier vom höheren US-Zinsniveau. Der Namensbestandteil „High Income“ verweist darauf, dass der Fonds in Rentenpapiere knapp unterhalb des Investment-Grades anlegt. Das sind Schuldner wie etwa T-Mobile US, der Netzwerktechniker Equinix oder etwa der Autobauer Tesla. Mit anderen Worten: Die Fondspositionen neigen zu höheren Schwankungen als etwa diejenigen des Rücklagenfonds.   

Gleichwohl ist auch dieser Fonds fern von spekulativ. Trotzdem sollten Sie hier einen zeitlichen Anlagehorizont von mindestens 6 Monaten mitbringen, zumal die meisten Depotbanken beim Kauf des Allianz-Fonds einen Ausgabeaufschlag – in der Regel 1,5 % – erheben.  

Meine Empfehlung: Notieren Sie sich bitte die Kennnummern dieser beiden Fonds! Wenn Ihre Depotbank Sie dann auch mit einem Strafzins quälen will, dann sind Sie gewappnet. Möchten Sie Ihre Cashbestände lediglich für wenige Wochen oder wenige Monate parken, wählen Sie den Rücklagenfonds! Bringen Sie hingegen etwas mehr Zeit mit, ist auch der Allianz-Fonds für Sie geeignet. Möchten Sie Cashbestände im fünfstelligen Volumen parken, rate ich zum Kauf beider Fonds. Das bringt Ihnen noch mehr Sicherheit. (Hinweis auf Interessenkonflikt: Ich bin derzeit persönlich oder für Dritte in beiden hier besprochenen Fonds investiert).

So profitieren auch Sie von Psycho-Investing

So profitieren auch Sie von Psycho-Investing

Lieber Börsianer, 

im Grundsatz sind wir Menschen uns alle ziemlich ähnlich. Wir haben 3 zentrale Bedürfnisse, die wir praktisch täglich befriedigt sehen wollen, und das quasi seit der Homo sapiens existiert.     

  1. Mobilität: Der Mensch hat nicht umsonst das Rad erfunden oder das Pferd als „Fortbewegungsmittel“ entdeckt und gezähmt. Auch derzeit befassen sich Börsianer, Unternehmen oder Wissenschaftler ganz wesentlich mit dem Thema, wie wir möglichst schnell und sicher von Punkt A nach Punkt B kommen. Rund um dieses Bedürfnis sind in den vergangenen Jahrzehnten ganze Industrien entstanden wie etwa Eisenbahn-, Luftfahrt- oder Auto-Unternehmen 
  1. Kommunikation: Im Kern ist der Mensch eine „Plaudertasche“ und teilt sich seiner Umwelt – ob gefragt oder nicht – gerne mit. Ausdruck unserer Mitteilungsfreude ist z.B. das Handy oder später der Siegeszug der diversen Social-Media-Plattformen wie z.B. Facebook. Überhaupt: Der Erfolg des Internets basiert wesentlich auf dem menschlichen Wunsch nach Kommunikation und Austausch.  
  1. Sicherheit: Unsere Vorfahren umgaben ihr Dorf mit Palisaden oder die Städte mit hohen Mauern. Der Mensch ist in der freien „Wildbahn“ erfahrungsgemäß recht hilflos. Deshalb streben wir seit jeher nach Schutz und Sicherheit. Heute ist die freie Wildbahn z.B. das Internet. Wir schützen unsere Computer mit Anti-Viren-Software und anderen Zugangsbeschränkungen. Der US-Investor Warren Buffett ist der Meinung, dass das Thema Sicherheit – eben in unseren Computern, Netzwerken oder in der Cloud – einer der großen Trends der Gegenwart ist.  

Investieren Sie immer entlang der 3 zentralen menschlichen Bedürfnisse 

Lassen Sie mich kurz aus dem Nähkästchen plaudern! Ich habe in den 90-er Jahren den Trend zum Handy als Börsianer nahezu völlig verschlafen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass der Mensch, wo auch immer er geht und steht, kommunizieren möchte. Diese Fehleinschätzung hat mich damals richtig Rendite gekostet.  

Ich habe meinen Fehler analysiert und später dann das Modell des Psycho-Investing entwickelt. Danach investieren Sie als Börsianer bevorzugt entlang dieser zuvor geschilderten Grundbedürfnisse. So stellen Sie sicher, dass Sie immer in den richtigen und relevanten Branchen engagiert sind. 

Im Zentrum des Psycho-Investing steht zunächst der Mensch, also der Kunde. Die Kernfrage lautet regelmäßig: Braucht der Kunde dieses neue Produkt? Kann der Kunde mit dem Produkt oder der Software-Anwendung seine Bedürfnisse einfach und komfortabel befriedigen? Wenn wir diese Fragen mit Ja beantworten können, winkt uns die überdurchschnittliche Depotrendite.  

Das Psycho-Investing kennt noch andere Bedürfnisse, wie etwa Unterhaltung oder gehobenen Konsum (Luxus). Auch entlang dieser sog. sekundären Bedürfnisse haben Investoren in den letzten Jahren viel Geld verdient, etwa mit Aktien wie Netflix (Unterhaltung) oder LVMH (Luxus). Erfahrungsgemäß sind diese Bedürfnisse allerdings nicht ganz so stabil oder dauerhaft wie die eingangs erwähnten Basisbedürfnisse. Denn hier sind wir bereit, auch einmal kürzer zu treten, wenn etwa das Weihnachtsgeld nicht ganz so üppig wie im vergangenen Jahr ausgefallen ist.  

Im RENDITE TELEGRAMM wende ich die Erkenntnisse des Psycho-Investing systematisch an. Deshalb setze ich in meinem Dienst gerne auf Social Media, E-Mobilität oder auch Internet-Sicherheit. Mit diesen Trends sind Sie immer auf der richtigen Seite. Mehr dazu erfahren Sie hier! 

Investieren Sie in Geschäftsmodelle und nicht in Köpfe

Investieren Sie in Geschäftsmodelle und nicht in Köpfe

Lieber Börsianer,

in der vergangenen Woche präsentierte Elon Musk den nächsten großen Wurf des Elektromobilitätspioniers Tesla. Der unter dem Namen Cybertruck vorgestellte Pick-Up ist, ein Auto an dem sich die Geister scheiden. Für das Design muss die Firma weltweit Spott einstecken. Viele Branchenkenner sind der Meinung, der Cybertruck erinnert eher an die Zeichnung eines Dreijährigen als an ein Auto.  

andererseits scheint das Design eines Tarnkappenflugzeugs die Kunden auf dem US-Markt anzusprechen. Samstagabend teilte Elon Musk auf Twitter mit, es gäbe bereits 146.000 Bestellungen, obwohl die Präsentation des Autos alles andere als reibungslos über die Bühne ging. Bei dem Versuch, die Bruchfestigkeit der Scheiben des Autos der Zukunft unter Beweis zu stellen, zerstörte der Chefdesigner eine Seitenscheibe des einzigen Prototypen 

Sollten die Bestellzahlen, die wir nur von Twitter kennen, stimmen, dann stellt sich die die Frage, wie der Elektropionier diese Stückzahlen liefern soll. Aushilfe könnte die Gigafactory bringen, die bei Berlin im direkten Umfeld des ungenutzten Flughafens BER entstehen soll. Ob dieser spektakuläre Neubau zustande kommt oder ob er an den deutschen Umweltrichtlinien scheitert, muss sich zeigen. 

Nicht alles ist Gold, was glänzt 

Auch wenn Tesla nach Außen den Anschein einer Erfolgsstory wahrt, ist es dem Unternehmen auch 16 Jahre nach der Gründung noch nicht gelungen, Gewinne zu erwirtschaften. Bis heute ist eine Investition in Tesla eine Wette auf den zukünftigen Erfolg des Unternehmens. Viele Investoren machen dabei einen entscheidenden Fehler: Sie betrachten nicht nur die disruptive Wirkung, die Tesla ohne Frage hat, sie vertrauen in Elon Musk. Der Stanford-Abbrecher machte sein Vermögen bei der Entstehung des International erfolgreichen Zahlungsdienst PayPal, an dem er nicht mehr beteiligt ist. Seitdem gründet er innovative Unternehmen wie Tesla und SpaceX. Auch wenn Musk sehr viele Talente hat, ist nur eins entscheidend für den Erfolg seiner Firmen: Er kann Menschen begeistern und überzeugen. 

In den vergangenen Jahren konnten wir eindrucksvoll beobachten, welche Faktoren den Aktienkurs von Tesla beeinflusst haben. Technologische Innovationen und wirtschaftliche Fakten waren stets weniger unwichtig, entscheidend sind die Tweets des Gründers. Elon Musk ist eine strahlende Führungsfigur. Für Investoren bedeutet das ein unberechenbares Risiko. 

Geschäftsmodelle sind wichtiger als die Köpfe, die sie erschaffen 

Disruptive Unternehmen leben von ihren strahlenden Gründern. Der beste Beweis dafür ist Steve Jobs. Der Studienabbrecher hat Apple gegründet und später aus der Krise gerettet. Jobs visionäre Ideen und sein Talent Menschen zu überzeugen bereiteten Apple darauf vor, das wertvollste Unternehmen der Welt zu werden. Aber Apple hat sich auch nach Jobs Tod hervorragend entwickelt. 

Manchmal sind es gerade die großen Köpfe, die ein Unternehmen letztendlich bremsen wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Jonathan Ive, der langjährige Designchef von Apple, versuchte in den letzten Jahren die Ideen von Jobs auf die Spitze zu treiben. Mit immer dünneren und schöneren Geräten verprellte Apple die Kunden, welche das Unternehmen einst groß gemacht haben. Professionelle Kreative bemängelten über Jahre die Designs die für sie immer unpraktischer wurden. Erst nach dem Weggang von Ive ist es Apple vor zwei Wochen gelungen, ein Macbook Pro zu präsentieren, das wieder professionellen Ansprüchen genügt. 

Fazit: Als Investor sollten sie sich nie von den strahlenden Lichtfiguren blenden lassen, die ein Unternehmen anführen. Als Anleger müssen wir uns stattdessen klar und deutlich auf die Produkte und Innovationen fokussieren.