Auto-Deutschland lebt!

Auto-Deutschland lebt!

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

die Daimler-Aktie fährt schon seit Monaten auf der Überholspur. Die Schwaben haben erst Ende letzten Jahres ihre Lkw-Sparte abgespalten und als eigene Einheit an die Börse gebracht. Am Markt ist diese Transaktion gut angekommen. Man setzt darauf, dass nun der Wert der reinen Pkw-Aktivitäten besser zur Geltung kommt.

Die Chancen für eine langfristige Aufwertung der Daimler-Aktie stehen in der Tat gut, denn auch technologisch gehört der deutsche Autobauer mittlerweile wieder zu den Trendsettern.

Anfangs fremdelte man in Stuttgart vor allem mit der Lithium-Batterie und hielt lange an der Brückentechnologie des Verbrenners fest. Dann bastelte man vorübergehend an einem Wasserstoff-Antrieb. Das war nichts Halbes und nichts Ganzes. Aber, jetzt wirft man das Ruder herum und schließt allmählich zum Marktführer Tesla auf.

Schon das Konzeptmodell EQS 450 + setzte neue Standards. Das ist in der Diskussion untergegangen: Tatsächlich schafften die Schwaben mit dem E-Modell gemessen an der Reichweite einen neuen Rekord. Fast 700 Kilometer schafft der EQS unter günstigen Bedingungen. Und diesen Wert wird man in Stuttgart nun nochmals übertreffen.

Das aktuelle Konzeptfahrzeug EQXX schaffte zuletzt in einer digitalen Simulation mit einer Batterieladung satte 1.000 Kilometer. In Stuttgart hat man diesmal wirklich umfassend entwickelt und richtig groß gedacht.

Die Daimler-Ingenieure haben den Antriebsstrang nochmals optimiert, konsequent auf nachhaltigen Leichtbau gesetzt und zudem extrem rollwiderstandsarme Reifen entwickelt. Auch bei der Aerodynamik setzt das EQXX-Modell Maßstäbe. Der Cw-Wert liegt bei schlanken 0,17 und übertrifft den Wert des aktuellen Tesla 3 (Cw-Wert: 0,23) deutlich.

Jetzt platzt man vor Selbstbewusstsein in Stuttgart, und Vorstandschef Ola Källenius verspricht: Wir werden die begehrenswertesten Elektroautos der Welt bauen. Natürlich klappert der Schwede laut und rührt die Werbetrommel für sein Unternehmen. Und es wird sicherlich noch 2 Jahren dauern, bis wir die Errungenschaften des EQXX auf der Straße als Autofahrer erleben werden.

Trotzdem gilt: In kaum einer Branche geht es derzeit so innovativ zu wie in der Autobranche. Und dabei geht es nicht nur immer um die E-Batterie. Das Beispiel Daimler zeigt, der Fortschritt ist umfassend und erfasst ebenso die Karosse oder den E-Motor. VW wird unterdessen noch in diesem Quartal seinen neuen Fahrassistenten – Travel Assist 2.5 – bringen, der das Auto auf der Straße hält, selbst wenn die Fahrbahn nicht markiert ist. Das ist der nächste wichtige Schritt in Richtung Selbstfahrer.

Fazit: Deutschland als Autostandort lebt. Daimler, VW und Co. schalten jetzt den E-Turbo zu. Und jetzt stellen Sie sich vor, dass in der zweiten Jahreshälfte die Chip-Versorgung wieder halbwegs rund läuft! Dann sehen wir die mächtige Hausse der zurückgebliebenen Autoaktien.

In den Premium-Chancen erfahren Sie, wie Sie von der bevorstehenden Hausse optimal profitieren. Bringen Sie sich rechtzeitig in Stellung, bevor die Herde den Trend erkennt!

Was ist Ihr Plan für den Bärenmarkt?

Was ist Ihr Plan für den Bärenmarkt?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

kürzlich bat mich mein Cousin Dave um eine Anlageberatung. Er wollte etwas über verschiedene Strategien der Vermögensverteilung wissen, die alle stark auf Aktien ausgerichtet sind.

Ich stellte ihm die folgende Frage:

„Wenn sich der Markt von jetzt an in drei Jahren halbiert, könntest du das verkraften?“

Dave investiert für die nächsten Jahre, aber er macht sich Sorgen. Ich kann den ganzen Tag lang darüber reden, dass die Märkte langfristig steigen oder dass man seit 1937 in 92 % der Fälle in rollenden Zehn-Jahres-Zeiträumen Geld verdient hat. Und das einzige Mal, dass man über zehn Jahre hinweg kein Geld verdient hätte, war, wenn man während der großen Depression oder der großen Rezession verkauft hätte.

Aber all das spielt keine Rolle, wenn Ihr Portfolio um 30 % gefallen ist, weil Sie sich ein paar Jahre nach Ihrer Investition mitten in einem Bärenmarkt befinden.

(Hinweis: Ich rufe nicht zu einem Bärenmarkt in den nächsten Jahren auf. Ich habe keine Kristallkugel. Ich weise lediglich darauf hin, dass es Bärenmärkte gibt und dass ein solcher wahrscheinlich irgendwann in der Zukunft eintreten wird.)

Also sprach ich mit Dave über Investitionen in Perpetual Dividend Raisers (Aktien, die ihre Dividende jedes Jahr erhöhen), Indexfonds und aktiv verwaltete Investmentfonds. Ich erörterte die Vor- und Nachteile der einzelnen Anlageformen – einschließlich der Möglichkeit, das Geld selbst zu verwalten, anstatt es einem Berater zu überlassen.

Ich ermutigte Dave und seine Frau dazu, ein ehrliches Gespräch darüber zu führen, was sie tun würden, wenn sich der Markt nach unten bewegt. Andernfalls ist die Tatsache, dass der S&P 500 in den letzten 40 Jahren eine durchschnittliche Zehn-Jahres-Gesamtrendite von 194 % erzielt hat, bedeutungslos, da sie mit der Volatilität möglicherweise nicht zurechtkommen würden.

Wenn sie ohne die richtige Risikotoleranz in den Markt investiert sind und der Markt abrutscht, werden sie zweifellos in die Schwäche hinein verkaufen, wahrscheinlich in der Nähe des Tiefpunkts, wie so viele andere Anleger.

Wenn man von Leuten hört, die 2008 ihr letztes Hemd verloren haben, dann meist, weil sie in Panik geraten sind und verkauft haben. Ich verurteile das nicht. Die Panik war verständlich. Wir sind nur knapp dem finanziellen Armageddon entgangen. Und das ist keine Übertreibung. Das gesamte Finanzsystem stand kurz vor dem Zusammenbruch.

Aber die Anleger, die durchhielten, wurden relativ schnell entschädigt. Selbst wenn Sie 2007 ganz oben gekauft hatten, war Ihr Portfolio Anfang 2013 wieder da, wo es angefangen hatte.

Es ist leicht, rational zu sein, wenn die Aktienkurse steigen (wie fast das ganze Jahr 2021 über) und zu sagen: „Ich bin langfristig dabei.“ Aber wie Mike Tyson treffend feststellte: „Jeder hat einen Plan, bis er einen Schlag ins Gesicht bekommt.“

Wenn Sie 2008 an den Märkten investiert waren, denken Sie an diese dunklen Tage zurück und überlegen Sie, ob Sie eine Wiederholung dieser Erfahrung verkraften könnten.

Wenn Sie damals nicht investiert waren, stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Ihr Portfolio um die Hälfte reduziert würde.

Hätten Sie Zeit, es wieder aufzuholen?

Würden Sie nachts noch schlafen können?

Wären Sie in der Lage, das zu verkraften?

Wenn die Antwort auf eine dieser Fragen „Nein“ lautet, sollten Sie noch heute in sicherere Anlagen wie Anleihen, Einlagenzertifikate und Geldmarktkonten investieren.

Wenn ein Abschwung Sie nicht in Bedrängnis bringen würde, bleiben Sie investiert und vertrauen Sie darauf, dass die Märkte langfristig steigen werden.

Und natürlich sollten Sie Trailing-Stops einsetzen, um Ihre Gewinne zu maximieren und Ihre Verluste zu minimieren.

Gutes Investieren!

 

Die Morgendämmerung des Web 3.0 ist da

Die Morgendämmerung des Web 3.0 ist da

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

vor acht Jahren war ich ein Bitcoin-Bär.

Damals nutzten die Menschen die erste Kryptowährung der Welt hauptsächlich, um illegale Waren im Darknet zu kaufen.

Der Preis war volatil. Im Jahr 2013 fiel er um 95 %, bevor er 2014 um das Zehnfache anstieg.
Es war schwierig, Bitcoin zu erwerben und noch schwieriger, ihn zu schützen. Kryptobörsen wurden von Hackern angegriffen.

Der bekannteste Vorfall war der Hack der Börse Mt. Gox im Jahr 2014, bei dem 650.000 Bitcoins verloren gingen. Nach heutigem Wert ist dieser Raub 32,5 Milliarden Dollar wert. Das ist mit Abstand der größte „Bankraub“ der Geschichte.

Doch kurz nach dem Mt.-Gox-Desaster veröffentlichte Vitalik Buterin das Ethereum-Whitepaper.
Ethereum veränderte die Zukunft des Geldes, indem es eine Währung schuf, die programmierbar war.

Dies führte zur Verbreitung neuer „dezentraler Finanzprotokolle“. Man konnte nun ohne Zwischenhändler mit digitalen Vermögenswerten handeln und sie ausleihen.

Der Gesamtwert, der im dezentralen Finanzwesen gebunden ist, ist in die Höhe geschnellt. In nur zwei Jahren stieg er von unter 1 Milliarde Dollar auf über 100 Milliarden Dollar.

Aber das ist nicht die einzige große Umwälzung, die durch Kryptowährungen hervorgerufen wird.

Sie könnte das gesamte Internet für immer verändern.

Ich sage voraus, dass 2022 das Jahr sein wird, in dem die neue Version des Internets, das Web 3.0, zum Mainstream wird.

Und es gibt ein paar Schlüsselindikatoren, die selbst die größten Kryptoskeptiker zu Gläubigen machen werden.

Ihre Online-Daten gehören Ihnen nicht wirklich

Ein altes Wirtschaftssprichwort lautet: „Es gibt nichts umsonst.“

In der modernen Welt gibt es auch keine kostenlosen Mobile-Apps mehr.
Jede App, die Sie verwenden, speichert Ihre Daten und verkauft sie dann an Händler.

Ihre Online-Daten gehören Ihnen nicht wirklich.

Das Web 3.0 wird den Nutzern jedoch wieder die Kontrolle über das Internet geben.

Anstatt dass Facebook und Twitter die Daten von allen besitzen, werden Sie sie kontrollieren können.

Im Moment sehen wir die Anfänge, wie das funktionieren wird.

Mit Web 3.0 können Sie sich einklinken

Wenn Sie mit einer Web-3.0-Website interagieren, können Sie entscheiden, ob diese Website Ihre Wallets und deren Inhalt sehen kann. Im Grunde ist es Ihre Einverständniserklärung.

Die Einführung von Web 3.0 zeigt sich bereits im Wachstum der MetaMask-Wallets.
Mit diesen können Sie Krypto-Token halten und mit Web-3.0-Seiten interagieren. Man kann mit Kryptos handeln, Spiele spielen und NFTs (Non-Fungible Token) kaufen.

MetaMask-Wallets sind von 545.000 monatlich aktiven Nutzern im Juli 2020 auf 21 Millionen im November 2021 gewachsen.
Das ist ein Wachstum von über 3.500 % in nur einem Jahr.

Mehr Geld für Web-3.0-Ideen

In den Web-3.0-Sektor fließen Unmengen von Investitionen.

Eine Grafik von PitchBook zeigt, dass im Jahr 2021 Risikokapital in Höhe von 30 Milliarden Dollar in Kryptowährungen investiert wurde:

Das ist fast das Vierfache des bisherigen Höchststandes von 8 Milliarden Dollar im Jahr 2018.

Mehr Geld bedeutet, dass mehr Web-3.0-Ideen verwirklicht werden.

Und wenn Geld in neue Technologien fließt, folgen kluge Unternehmer und Arbeitnehmer.

Ein Artikel in der New York Times wies auf die Anzahl der Tech-Führungskräfte hin, die sich auf Kryptowährungen spezialisiert haben:

„Ein wachsender Anteil der besten und klügsten Köpfe der Tech-Industrie sieht einen transformativen Moment, der nur alle paar Jahrzehnte auftritt, und belohnt diejenigen, die den seismischen Wandel vor dem Rest der Welt erkennen. Bei der Kryptowährung sehen sie historische Parallelen dazu, wie der Personal Computer und das Internet einst belächelt wurden, nur um dann den Status quo zu verändern und eine neue Generation von Milliardären hervorzubringen.“

Der Aufbau dieser dezentralen Zukunft wird nicht einfach sein und nicht über Nacht geschehen.

Aber wie bei allen technischen Entwicklungen erfolgt die Übernahme zunächst langsam und dann auf einmal.

Wir haben das mit dem Internet erlebt. Die Zahl der weltweiten Internetnutzer stieg von 300 Millionen im Jahr 2000 auf 2 Milliarden im Jahr 2010 – Ende 2020 waren es fast 5 Milliarden.

Smartphones sind ein weiteres Beispiel. Vor 15 Jahren gab es sie kaum. Und heute verbringt der Durchschnittsamerikaner 3,5 Stunden pro Tag damit!

Es ist an der Zeit, einen Teil des Web 3.0 zu besitzen

Jetzt ist es an der Zeit, sich in die Zukunft der Web-3.0-Technologie einzukaufen, bevor sie zum Mainstream wird und das Internet umkrempelt.

Sie können mehr über das Web 3.0 und die Zukunft des Internets erfahren, indem Sie sich meinen Service „Crypto-Profits“ ansehen.

 

Das ist mein Angebot für Sie

Das ist mein Angebot für Sie

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

zuletzt sind wieder einige Neuleser zu diesem täglichen Newsletter dazu gestoßen. Ich nehme das zum Anlass, mich nochmals kurz bei Ihnen vorzustellen. Keine Sorge, Sie lesen im Folgenden nicht, wo ich geboren worden bin oder wo ich in den Kindergarten gegangen bin. Ich erkläre, welches Angebot ich in den vergangenen rund 19 Jahren für Sie unter der Marke Parseval aufgebaut habe. Möglicherweise finden Sie in meinem Angebot eine Dienstleistung, die Sie als Börsianer weiter voranbringt.

Mein Dienstleistungs-Portfolio habe ich quasi wie eine Leiter aufgebaut. Zu Beginn starten Sie also mit meinem „kleinen“ Börsendienst RENDITE-TELEGRAMM. Hier lernen Sie mich und meinen Ansatz völlig unkompliziert kennen. Und das quasi für ein besseres Portogeld von 79 Euro pro Jahr.

Auch Börsenneulinge schätzen diesen Dienst. Hier finden Sie ein übersichtliches Technologie-Depot mit rund 10 Einzelpositionen vor. Dabei achte ich auf eine Mindestmaß an Stabilität und mische für Sie ganz bewusst offensive mit im positiven Sinne eher „braven“ Aktien. Hier sind Sie bereits voll im Aktienmarkt, ohne sich dabei risikoseitig zu überfordern.

Möglicherweise sagt Ihnen das RENDITE-TELEGRAMM zu. Dann gehen Sie folgerichtig auf die zweite Sprosse der Leiter und holen sich die Premium-Chancen. Das ist ein ausgewachsener und semi-professioneller Börsendienst für den ambitionierten Börsianer. Hier finden Sie alles, was Ihr Herz begehrt: Reichlich Startup-Geschäftsmodelle und andere stark wachsende Unternehmen aus den Segmenten wie Neue Mobilität, künstlich intelligente Software oder grüne Energie.

Daneben setze ich in diesem Börsendienst auf wachstumsstarke Dividendenaktien. Hier erwartet Sie also ein regelmäßiger und idealerweise stetig wachsender Kapitalrückfluss, Stabilität und gleichmäßige Wertentwicklung.

Wahrscheinlich haben wir im Rahmen der Premium-Chancen auch einmal telefoniert oder uns per Mail unter Börsianern ausgetauscht. Und Sie sagen sich, Mensch, der Parseval ist doch ganz kompetent und seriös. Mit dem Mann möchte ich noch enger zusammenarbeiten. Dann steht Ihnen ab einem Depotvolumen von 300.000 Euro die Vermögensverwaltung offen, die ich Ihnen in Kooperation mit dem Augsburger Vermögensverwalter BB Wertpapier-Verwaltung (www.bbwv.de) anbiete.

So, liebe Börsianerinnen und Börsianer, jetzt nehmen Sie doch einfach die erste Stufe und seien Sie gespannt, wie sich unsere Zusammenarbeit entwickelt. Hier geht es direkt zum RENDITE-TELEGRAMM.

Russland wird einmarschieren

Russland wird einmarschieren

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

inzwischen wird immer deutlicher, dass Russland in naher Zukunft in die Ukraine einmarschieren wird, wenn die russischen Forderungen nach ukrainischer Neutralität nicht erfüllt werden. Ob dies im Winter 2022 (wenn das Wetter rau, aber der Boden fest ist) oder im Mai 2022 (gleich nach der „Schlammsaison“ im März) geschieht, ist unklar, aber der Einmarsch wird kommen.

Die Olympischen Winterspiele in Peking könnten ein Faktor sein, der für eine Invasion im Frühjahr spricht. China möchte im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit stehen und möchte nicht, dass eine russische Invasion davon ablenkt. Außerdem möchte Russland China nicht verprellen, da es sich um einen wichtigen Verbündeten handelt.

Nun ist nichts in Stein gemeißelt. Die Umstände können sich immer ändern und Entscheidungen können rückgängig gemacht werden. Das ist die Grundlage all meiner Analysen. Ich aktualisiere meine Prognosen ständig, um mit den Entwicklungen Schritt zu halten. Allerdings deutet alles auf eine russische Invasion in relativ naher Zukunft hin.

Russland verlegt bis zu 175.000 Soldaten an seine Grenze zur Ukraine, darunter Infanterie, Panzer, Spezialkräfte und Luftunterstützung. Das sind etwa zehn Divisionen oder ein Korps in der russischen Kampfreihenfolge.

Das erste Ziel wird strategischer Natur sein. Eine Invasion wird darauf abzielen, die Ostukraine rund um die Provinzen Donezk und Luhansk zu sichern, diese Provinzen mit der von Russland kontrollierten Halbinsel Krim zu verbinden und eine sichere Zone für die Durchfahrt russischer Marineschiffe von der Krim durch den Bosporus und ins Mittelmeer zu schaffen.

Ein weiteres Ziel ist politischer Natur. Russland wird versuchen, in Kiew (der wichtigsten Stadt in der Westukraine) innere Unruhen auszulösen und jede Bewegung in Richtung eines NATO-Beitritts der Ukraine zu verhindern.

Danach kann Putin sich ausruhen. Er hat nicht den Wunsch, in Polen, Deutschland oder anderen Teilen Mitteleuropas einzumarschieren. Selbst wenn er den Wunsch dazu hätte, wäre er dazu nicht in der Lage. Die riesigen sowjetischen Panzerarmeen des Kalten Krieges gibt es schon lange nicht mehr.

US-Präsident Biden könnte eine russische Invasion in der Ukraine verhindern, aber er wird es nicht tun. Dies wurde auf der jüngsten Biden-Putin-Gipfelkonferenz deutlich. Biden warnte Putin davor, in die Ukraine einzumarschieren und drohte mit Maßnahmen, falls er es doch täte.

Doch Bidens Drohungen waren leer. Er sagte, er würde US-Truppen nach Westeuropa schicken, falls Putin einmarschieren würde. Aber was bringt es, nach dem Einmarsch Truppen zu schicken? Wenn es ihm ernst damit wäre, einen Angriff zu verhindern, würde er die Truppen jetzt entsenden. Ich billige weder die Invasion noch das Entsenden von Truppen. Ich stelle nur das Offensichtliche fest.

Biden drohte auch damit, die russischen Erdgasexporte über die Nord-Stream-2-Pipeline nach Deutschland zu stoppen. Das ist jedoch lächerlich. Russland hat genügend Absatzmärkte für sein Erdgas, aber Deutschland ist dringend auf diese russischen Gasexporte angewiesen, weil in Deutschland viele Kohle- und Atomkraftwerke abgeschaltet wurden. Der einzige Verlierer einer Abschaltung der Gaspipeline ist unser Verbündeter Deutschland, nicht Russland.

Schließlich drohte Biden mit Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Russland ist aber bereits seit 2014 mit Sanktionen belegt und diese haben sich nicht auf das russische Verhalten ausgewirkt. Russland hat klugerweise 21 % seiner Gesamtreserven in physische Goldbarren umgeschichtet, die gegen Kontoeinfrierungen, Cyberattacken oder Sanktionen immun sind.

Die Goldreserven können zur Bezahlung von wichtigen Importen oder als Sicherheit für Kredite verwendet werden. Bidens Diplomatie ist gescheitert und seine Drohungen sind leer. Bereiten Sie sich auf die Invasion in den kommenden Monaten vor. Kluge Anleger werden sich auf die gleiche Weise vorbereiten wie Russland – indem sie Gold kaufen.

 

Die EU-Kommission will Atomkraft

Die EU-Kommission will Atomkraft

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

der Haussegen in der EU hängt wieder einmal schief. Die EU-Kommission plant nämlich die Einbeziehung der Kernenergie in das Regelwerk der sog. EU-Taxonomie. In diesem System sind diverse Technologien und Verfahren erfasst, die in besonderem Maße geeignet erscheinen, den Klimawandel zu stoppen und umzukehren.

Selbstverständlich sind dies unter anderem die Wind- und Sonnenkraft oder auch die CO2-Abscheidung und Speicherung (Carbon Capture). Solche Verfahren gelten im Rahmen der Taxonomie als förderungswürdig oder volkstümlich gesprochen als „grün“. Teile der neuen Bundesregierung in Berlin laufen nun Sturm, weil man ein großflächiges Comeback der Kernkraft befürchtet. Auch Wien fährt schwere Geschütze auf und droht mit einer Klage gegen die Richtlinie der EU-Kommission.

Die Befürworter der Kernkraft werden von Frankreich angeführt, hinter dem sich EU-Länder wie Polen oder etwa Tschechien versammelt haben.

Zur Info: Die EU-Taxonomie soll private Investitionen unter anderem über die Börse mobilisieren, um Geschäftsmodelle, die dem Klimaschutz dienen, besonders zu begünstigen. Die Aktien etwa von Betreiberunternehmen von Atomkraftwerken würden danach Aufnahme finden in ökologisch nachhaltige Indizes und entsprechende ETFs. Eine solche Indexierung würde die entsprechenden Aktien ohne Frage zumindest kurzzeitig massiv treiben.

Ferner hätten die Unternehmen einen erleichterten und vergünstigten Zugang zu Fremdkapital. Stichwort hier Greenbonds.

Es ist verfrüht, jetzt schon eine Hausse der „Atom-Aktien“ zu prognostizieren. Gleichwohl mehren sich die Anzeichen, dass die Investoren sich mittelfristig dieses Themas annehmen werden. Denn die Energiepreise gehen praktisch weltweit durch die Decke. Strom, Gas, Öl und andere Energieträger sind rekordverdächtig teuer, weil die Volkswirtschaften an einer umfassenden Energieknappheit leiden.

So planen Russland, China oder die USA einen Ausbau ihrer nuklearen Erzeugerkapazitäten. Vor diesem Hintergrund legten auch die Preise für Uran in den vergangenen 12 Monaten bereits um rund 50 % zu. Verglichen mit den Preissteigerungen etwa für Öl, Gas und Kohle ist dies noch relativ harmlos. So gehe ich davon aus, dass das silbergraue Metall vor weiteren massiven Preisaufschwüngen steht.

Mir ist völlig bewusst, dass dieser Themenkomplex nach den Erfahrungen von Tschernobyl und Fukushima nicht jedermanns Sache ist. Für viele von uns ist der Kauf einer „Atom-Aktie“ kein ganz gewöhnliches Investment. Rendite und Kursgewinne sind im Leben nicht immer alles.

Wie auch immer Sie persönlich in dieser schwierigen Frage denken, wir alle wissen, dass die Energiefrage über Wohl und Wehe der Konjunktur entscheidet. Nur wenn wir den Anstieg der Energiepreise stoppen, können wir unseren Wohlstand erhalten. Deshalb setze ich in den Premium-Chancen sehr breit auf Betreiber von Sonnen- oder Windkraftanlagen und auf ein Unternehmen, dass die Technologie zur CO2-Abscheidung voranbringt. Außerdem habe ich in zwei Lithium- und auch einen Uranförderer investiert. Das sind genau die Unternehmen, deren Geschäftsmodelle so relevant wie seit Jahrzehnten nicht mehr sind.

Wenn Ihnen dieser Mix aus unterschiedlichsten Energie-Unternehmen zusagt, dann prüfen Sie einmal meinen Börsendienst Premium-Chancen. Mehr Infos dazu hier.