Startet Facebook wieder durch?

Startet Facebook wieder durch?

Liebe Börsianer,

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gilt als eher zurückhaltend und medienscheu. Selbst auf seiner eigenen Plattform gab er sich in der Vergangenheit eher wortkarg und teilte nur sporadisch eher nichts sagende Motive, wie er etwa mit seiner Frau Golf spielt oder kocht.

Zuletzt hat sich das geändert. Tatsächlich nutzte er sein Facebook-Konto nun regelmäßig und nutzt dabei die Corona-Krise, um den ramponierten Ruf des eigenen Unternehmens wieder aufzupolieren. Aber der Reihe nach!

Facebook hat in den letzten Quartalen vor allem im Segment der sehr aktiven und jungen Nutzer verloren. Die Plattform war einfach nicht mehr cool. Sie war als Datenkrake verschrien, gewerbliche Nutzer bemängelten die Intratransparenz der Werbekampagnen. Auch neue Anwendungen wie ein digitaler Kleinanzeigenmarkt brachte kaum nennenswert zusätzliches Nutzerwachstum. Stattdessen tummeln sich hier zunehmend Zeitgenossen mit origineller politischer Meinung, die man auch gerne mit klarer Wortwahl vertritt.

Aber: Zuckerberg hat das Ruder herumgeworfen. Nun klärt Facebook über das Virus auf und hat der Weltgesundheitsorganisation kostenlos digitalen Anzeigenraum zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit dem US-Virologen Anthony Fauci trat er vor die Kamera und machte sich für die Einhaltung der Corona-Regeln stark.

Unterdessen filtern Algorithmen Hassrede aus den Postings der Nutzer. Aussagen wie: „Eskimos sind dumm und ernähren sich von Baby-Robben“ bereinigt Facebook mittlerweile. Keine Frage, Facebook hat sich in der Corona-Krise Relevanz zurückgeholt und ist nun für viele Nutzer zumindest wieder sympathisch, wie jüngst ein anerkannter Markenforscher herausfand. Dabei holte man gemessen an der Relevanz und Popularität gegenüber dem Konkurrenten Google spürbar auf.

Nun wird sich weisen, ob diese Maßnahmen auch die Umsatzzahlen bzw. die Facebook-Aktie wieder antreiben wird. Zwar präsentierte sich die Aktie in den vergangenen 12 Monaten mit einem Kursgewinn von knapp 45 % sicherlich nicht schwach. Gegenüber dem Gesamtmarkt, der gemessen am NASDAQ 100 um 57 % zulegte, enttäuschte die frühere Kursrakete allerdings. Noch bin ich skeptisch, dass es reicht, dass die Plattform für viele Nutzer nun wieder „sympathisch“ ist. Ich habe den Eindruck, dass dem Management um Markt Zuckerberg so die ganz große zündende Idee fehlt, um wirklich wieder auf Expansionskurs einzuschwenken.

Heute Abend werden wir erfahren, ob ich mich irre. Denn dann wird das US-Unternehmen die Zahlen aus dem abgelaufenen Quartal publizieren. Dabei sollte Facebook mindestens 2,35 USD Gewinn je Aktie schaffen. Im Vergleich zum (schwachen) Vorjahresquartal entspräche dies immerhin einem Wachstum von 38 %. Und vielleicht wird Zuckerberg auch wieder einmal eine neue Anwendung präsentieren, damit man künftig nicht nur als sympathisch, sondern auch wieder als innovativ wahrgenommen wird. Ich bin sehr gespannt.

Substanz und Wachstum: So verdienen Sie immer!

Substanz und Wachstum: So verdienen Sie immer!

Liebe Börsianer,

wir neigen als Investor (leider) zum Schwarz-Weiß-Denken. Die einen von uns denken ganz überwiegend offensiv und suchen Wachstum und Technologie. Andere wiederum fremdeln mit jungen und noch nicht vollständig ausgereiften Geschäftsmodellen und setzen lieber auf Substanz und lang bewährte Qualität.

Richtig clever ist diese etwas willkürliche Aufteilung des Kurszettels in defensiv und offensiv freilich nicht. Jedes Segment hat seine spezifischen Stärken und vor allem seine ganz spezifische Zeit. So war im vergangenen Jahr mit Dividende und Substanz am Markt definitiv kein Blumentopf zu gewinnen. Industrieunternehmen mussten weltweit teils wochenlang die Produktion stilllegen.

Dividendenauszahlungen wurden verschoben und in manchen Fällen sogar völlig gestrichen. Keine Frage: Das Jahr 2020 war nicht für konservative Anleger geschaffen.

Nun wendet sich das Blatt, und die Tech-Investoren backen zurzeit eher kleine Semmeln. So machten die Dividenden-Aristokraten des US-Kurszettels – der Inbegriff von Substanz und Dividende – in den vergangenen 3 Monaten rund 14 %, der NASDAQ 100 – eben der Inbegriff für Wachstum und Technologie – hält derzeit eine Magerkur für uns bereit und verbesserte sich nur noch um 4 %. Junge Branchen wie Wasserstoff notieren in diesem Zeitraum sogar deutlich unter Wasser.

Ich wiederhole mich: Jede Aktiengattung hat ihre Zeit. Und Investoren, die sich quasi wie ein Chamäleon an die äußeren Marktgegebenheiten anpassen, fahren langfristig immer besser. Anders gesprochen: Spielen Sie immer auf dem ganzen Börsenklavier und investieren Sie gleichermaßen in Wachstum wie auch Substanz. Haben Sie also immer zwei Eisen im Feuer!

Dabei liefern Ihnen die Wachstumsaktien die überdurchschnittliche Performance, also den spektakulären Kick. Dafür müssen Sie hier mitunter den ein oder anderen Rohrkrepierer verdauen. Die Substanztitel wirken dann im Depot ausgleichend, sorgen für regelmäßige Kurszuwächse und bringen Ihnen zudem über die wiederkehrenden Dividenden quasi eine Garantiekomponente ins Depot. Das ist eine ziemlich clevere Kombination.

Damit habe ich Ihnen ziemlich genau das Programm des Börsendienstes Premium-Chancen beschrieben. Hier führe ich für Sie ganz bewusst zwei Musterdepots. Das NextGeneration-Depot setzt dabei auf Wachstum, Disruption und Technologie. Vor allem im vergangenen Jahr produzierte es satte Renditen. In diesem Jahr arbeite ich allerdings eher im konservativen 7%-Dividendendepot, weil zurzeit Substanz stark auftreibt.

Wollen auch Sie ein Chamäleon sein und idealerweise in jeder Marktphase verdienen? Sie wollen Rendite und gleichzeitig ein Mindestmaß an Ruhe und Stabilität? Dann sind die Premium-Chancen für Sie alternativlos. Hier finden Sie weitere Informationen zu meiner Dienstleistung.

Urlaub auf den Mars: Wir holen uns das Weltall

Urlaub auf den Mars: Wir holen uns das Weltall

Liebe Börsianer,

die Neugier trieb die Menschen vor vielen hundert Jahren dazu, mit ein paar Schiffen ins Unbekannte aufzubrechen und neue Seewege zu entdecken. Christoph Kolumbus entdeckte auf diese Weise 1492 Amerika.  Vasco da Gama entdeckte 1498 den Seeweg um Afrika nach Asien. Ferdinand Magellan umsegelte die ganze Welt (1519 bis 1522).

Der Pioniergeist ist wieder geweckt. Diesmal geht es um die Erforschung des Weltalls. Der starke Rückgang der Herstellungskosten im Bereich der Raumfahrt sowie staatliche und private Forschungsprogramme in China und den USA haben zu einem aufflammenden Interesse an der Erforschung des Alls beigetragen.

Bereits im Zeitalter der Seefahrer wurden die Reisen der Entdecker nicht nur von der Krone, sondern auch von privaten Geldgebern finanziert, die sich wirtschaftliche Vorteile erhofften. Das ist heute nicht anders. Die Entdeckung und Nutzung des Weltraums entwickelt sich zum neuen Supertrend.

Der Markt wächst rasant

Laut einer Studie der Bank of America wird die Raumfahrtindustrie ihren Umsatz in den kommenden zehn Jahren auf 1,4 Billionen Dollar mehr als verdreifachen.  Dabei geht es längst nicht nur um wirtschaftliche Interessen, sondern auch um die militärische Vorherrschaft und Prestige. In den USA wird das Artemis-Programm vorangetrieben, das eine erneute bemannte Mondlandung bis zum Jahr 2024 vorsieht. Auch China und Russland arbeiten an Raumfahrtprojekten.

Verzeihen Sie, wenn ich erneut eine Parallele zum 16. Jahrhundert ziehe. Damals herrschte auf dem europäischen Kontinent zwischen den großen Seefahrernationen Portugal und Spanien weitgehend Frieden. Aber in der „Neuen Welt“ kämpften die Kontrahenten mit brutaler Härte um Rohstoffe und Ländereien. So ähnlich wird auch die Erforschung des Weltraums ablaufen.

Was bedeutet das für uns Investoren?

Die Raumfahrt ist ein hochpolitisches Gebiet. Dennoch ergeben sich auch für Privatinvestoren gute Chancen. Rüstungsunternehmen wie Lockheed Martin und Northrop Grumman sind bereits seit Jahren im Weltall aktiv und profitieren jetzt von riesigen staatlichen Aufträgen. Das Geschäftsvolumen im Weltraum-Sektor wird sich in den kommenden Jahren vervielfachen.

Aber auch der privatwirtschaftliche Sektor wird vom Weltraum-Boom profitieren. Autonome Autos und das Internet der Dinge benötigen eine Vielzahl von Satelliten, die unsere Erdumlaufbahn umkreisen, um ordentlich zu funktionieren. OHB aus Bremen baut Satelliten, die dann von SpaceX und anderen Unternehmen in die Erdumlaufbahn gebracht werden. Das alles sind nur Beispiele für Unternehmen aus einer schnell wachsenden Industrie, die sich ständig neu erfindet.

Wenn Sie hier Schritt halten wollen, sind Sie auf professionelle Recherche angewiesen. Urlaub auf dem Mars ist zwar noch in weiter Ferne, aber Gewinnmöglichkeiten gibt es schon jetzt zuhauf. In meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM befasse ich mich genau mit solchen Technologien und neuen Ideen, die unsere Zukunft bestimmen werden. Sind auch Sie an Technologie und Zukunft interessiert? Dann finden Sie im RENDITE TELERAMM genau die Informationen und Empfehlungen, die Sie benötigen. Mehr Infos gleich hier.

Das sind meine Defensiv-Champions!

Das sind meine Defensiv-Champions!

Liebe Börsianer,

da werden Sie mir wahrscheinlich zustimmen. So ganz frisch ist die aktuelle Hausse nicht mehr. Mit kleinen Unterbrechungen legt der internationale Aktienmarkt bereits seit 2009 zu. Dabei haben Studien gezeigt, wenn eine Hausse 10 Jahre oder älter ist, wird die Luft oftmals dünn. Zwar gibt es auch die sog. Doppel-Hausse, also zwei direkt aufeinander folgende 10-jährige Zeiträume, in denen Aktien praktisch nur steigen.

Leider sind solche paradiesischen Zustände eher selten. Zuletzt erlebten wir eine solche Reichmacher-Phase zwischen 1980 und 2000, als disruptive Technologien wie Internet und Handy für einen Boom der Tech-Aktien sorgten. Gleichzeitig kollabierte der Ostblock und öffnete westlichen Unternehmen milliardenschwere neue Märkte in Osteuropa. Eine perfekte Konstellation also.

Denken wir heute einmal eher realistisch und vorsichtig und unterstellen, dass der Aktienmarkt in den kommenden Monaten unruhig. Dann brauchen Sie einige belastbare Dauerbrenner oder Defensiv-Champions. Im Folgenden habe ich Ihnen drei davon aus den von mir betreuten Depots mitgebracht.

Unilever: 2,5 Milliarden Kunden weltweit

Kein Markensammler dieser Welt verfügt über ein ähnlich breit diversifiziertes Portfolio. Egal, ob Sie gerade abnehmen wollen (Slim Fast) oder eher genießen möchten (Ben und Jerry´s), am Ende des Tages werden Sie bei Unilever landen. Das niederländisch-britische Unternehmen vertreibt Lebensmittel, Hygiene- und Kosmetikprodukte, Zahnpflege, Textilpflegeprodukte, um nur die wichtigsten Segmente des Unilever-Portfolios zu nennen.

Lassen Sie sich diese Zahlen einmal auf der Zunge zergehen: Schätzungen zufolge nutzen aktuell 70 % der Haushalte auf diesem Plant mindestens ein Unilever-Produkt. Analysten gehen davon aus, dass 2,5 Milliarden Menschen regelmäßig mindestens ein Produkt des Markensammlers nutzen.

Die Stabilität des Unilever-Geschäftsmodells schlägt sich selbstredend auch in der Kursentwicklung der Aktie nieder. Ich kenne wenig Aktien, die in den vergangenen Jahren derart gleichmäßig und verlässlich gestiegen sind.

Deutsche Telekom: Die wechselvolle Vergangenheit ist abgehakt

Anleger haben ein Elefanten-Gedächtnis. Immer noch haben wir nicht vergessen, wie dramatisch uns die vermeintliche Volks-Aktie zur Jahrtausendwende enttäuscht hat. Damals brach der Kurs von über 100 Euro auf zeitweise unter 8 Euro ein. Zu allem Überfluss setzte man die Dividende für die Geschäftsjahre 2002 und 2003 vollständig aus.

Diese Zeiten sind allerdings definitiv abgehakt. Heute ist das Bonner Unternehmen im Kern ein braver Versorger in den Segmenten Internet und Telefonie sowie Mobilfunk. Daneben überträgt man noch ein bisschen TV (Entertainment-Angebot) und fertig ist das krisensichere Geschäftsmodell der Deutschen Telekom. Da kann in dieser Welt so ziemlich kommen, was will. Die Dienstleistungen der Deutschen Telekom werden immer nachgefragt.

Folglich zählt die Deutsche Telekom gemessen an der Schwankungsbreite zu den stabil Aktien des internationalen Kurszettels. Die Dividende gilt als ziemlich sicherl und kann sich auch der Höhe nach durchaus sehen lassen. Für das Geschäftsjahr 2021 werden Sie mindestens 60 Euro-Cent pro Aktie einsacken, die obendrein möglicherweise zunächst auch noch steuerfrei für Sie sind, da sie aus dem sogenannte Einlagenkonto bezahlt werden.

Münchener Rück:

Vielleicht so sicher wie eine Schweizer Frankenanleihe

Die Bonität des bayerischen Rückversicherers ist über jeden Zweifel erhaben. Alle maßgeblichen Kreditagenturen billigem der Münchener Rück seit Jahren beste A-Noten zu. Langfristig ist hier Ihr Geld fast so sicher wie in einer Schweizer Staatsanleihe. Für diese Sicherheit zahlen Sie übrigens in der Schweiz einen gewissen Preis. Sie müssen nämlich von vorneherein auf jede Rendite verzichten.

Anders bei der Münchener Rück: Hier ist Ihnen eine Dividendenrendite von rund 4 % gleich zum Start quasi garantiert. Außerdem dürfen Sie davon ausgehen, dass diese Dividende allmählich steigen wird. Ich selbst bin in der Aktie bereits seit Ende 2008 investiert und kassiere inzwischen, gerechnet auf meinen Einstandskurs 9 % pro Jahr. Da werden Sie mir zustimmen, das allein ist schon eine gewaltige defensive Qualität.

Viele Investoren meiden die Aktien von Versicherern, weil diese Unternehmen immer wieder unter Großschäden leiden. Sicherlich ist es für die Aktien der Assekuranz-Branche kein Kurstreiber, wenn allerorten die Meere das Festland überschwemmen und die Vulkane speien. Dennoch, diese Sorge ist zumindest übertrieben.

Schließlich nehmen Gesellschaften wie die Münchener Rück regelmäßig eigene Risikoeinschätzungen vor und bieten schließlich für unkalkulierbare Risiken keine Deckung mehr an. So hat die Branche in den letzten Jahren Terrorismus als versichertes Risiko aussortiert. In Regionen, die regelmäßig von Naturkatastrophen heimgesucht werden (wie etwa rund um den Golf von Mexiko), hält man sich mittlerweile auch mit Angeboten stark zurück.

Gleichzeitig gilt: Da, wo viel Risiko, da auch hohe Prämien. Das ist das Geschäftsmodell der Münchener Rück. Damit verdient das bayerische Unternehmen Jahr für Jahr gutes Geld.

Sie möchten nun nach großartigen und gewinnträchtigen Jahren, Teile Ihres Depots einmal richtig fest machen? Dann starten Sie gleich mit meinen 3 Defensiv-Champions. Reichen Ihnen diese 3 Titel nicht aus, dann kommen Sie zu mir in die Premium-Chancen. Dort habe ich ein Musterdepot (7%-Dividendendepot) für die Sicherheit und Stabilität Ihres Vermögens aufgebaut.

Bringt uns die Ukraine den Crash?

Bringt uns die Ukraine den Crash?

Liebe Börsianer,

sicherlich haben Sie den Medien entnommen, dass es im Donbass, also in der Ost-Ukraine wieder richtig ungemütlich wird. Der Ukraine-Konflikt, der seit 2014 schwelt, verschärft sich nach einer relativen Ruhephase wieder. Rund 80.000 russische Soldaten halten Manöver nahe der ukrainischen Grenze und auf der Halbinsel Krim ab. Im Schwarzen Meer kreuzen 15 russische Kriegsschiffe, und die USA halten dagegen und lassen nächstens ihrerseits zwei schwere Kriegsschiffe in die Gewässer einfahren. Unterdessen droht Kiew mit einem Verteidigungskampf bis zur letzten Patrone.

Es werden also wieder einmal die üblichen Drohkulissen aufgebaut. Die meisten Beobachter sind sich dennoch einig, ein offener Krieg wird der Region erspart bleiben. Der Kreml sendet seine Botschaften an den neuen US-Präsidenten und markiert nochmals das eigene Terrain im russischen Hinterhof. Eine Botschaft für Berlin hat Wladimir Putin ebenfalls. Die lautet ungefähr so: Respektiert unsere Interessen und haltet an der Pipeline Nordstream 2 fest, die hierzulande in der Politik nicht unumstritten ist.

Auch ich bin hoffnungsvoll, dass das beiderseitige Säbelrasseln glimpflich abgehen wird. Trotzdem hat der Rohstoffmarkt eine Eskalation des Konfliktes zumindest teilweise eingepreist. So sind in den letzten vier Wochen die Gaspreise explodiert. Der Aktienmarkt weist noch keine Auffälligkeiten auf. So halten sich russische Aktien stabil. Klar ist, die Börse Moskau dürfte kein angenehmer Ort für Investoren sein, wenn es im Donbass wieder kracht. Aber auch deutsche oder österreichische Aktien dürften in diesem Augenblick kein Hort der Stabilität sein. Bekanntlich haben unsere Unternehmen mehr Geschäftsbeziehungen mit Osteuropa als etwa US-Unternehmen.

Ich wiederhole mich: Es besteht kein Anlass zur Panik. Trotzdem ist es sinnvoll, gelegentlich immer auch ein Auge außerhalb des Börsentellers zu haben. Zinsen, Geldpolitik und Quartalszahlen sind nicht alle Informationen, die der aufmerksame Börsianer aufnimmt. Denn manchmal sind es diese externen Schocks oder die sog. Schwarzen Schwäne, die einen Aktienmarkt schwer beschädigen können.

Ich halte immer Ausblick nach diesen Tieren. Anders gesprochen: In gewissen Abständen müssen wir als Börsianer auch die Risikoseite des Marktes betrachten. Das tue ich in meinem Börsendienst Premium Chancen. Hier finden Sie immer Unterstützung, wenn es einmal in dieser Welt richtig kracht und Ihr Depot plötzlich wackelt.

So identifizieren auch Sie die nächste Amazon für Ihr Depot

So identifizieren auch Sie die nächste Amazon für Ihr Depot

Liebe Börsianer,

träumen Sie nicht manchmal davon, nochmals so ein Knaller wie die Amazon-Aktie für Ihr Depot zu finden? 394 % machten Investoren mit diesem US-Titel in den letzten 5 Jahren. Wer geduldig war, konnte in 10 Jahren sogar über 4.000 % einfahren. Und Sie wissen, das ist kein Einzelfall. Tech-Aktien wie Alphabet, Apple oder Adobe sind in diesen Zeiträumen ähnlich stark abgehoben.

Ohne Frage, es ist nicht ganz einfach, solche Kursraketen zu identifizieren, und es gehört Glück dazu. Aber wir können unserem Glück an der Börse durchaus auf die Sprünge helfen. Erfahren Sie jetzt in zwei Minuten, was dafür zu tun ist.

Im Rendite Telegramm habe ich eigens zur Identifizierung solcher Kursraketen ein dreigliedriges Prüfsystem entwickelt. Aber der Reihe nach!

Zunächst suchen Sie als Investor nicht nach einem Unternehmen, sondern nach einem potenziell bahnbrechenden neuen Produkt oder nach einem völlig neuartigen Produktionsverfahren (disruptive Technologie). Sie fragen sich also, welches Produkt kann im Markt so einschlagen wie z.B. vor der Jahrhundertwende das Handy und später dann das Smartphone. Oder welches Produktionsverfahren revolutioniert die Industrie ähnlich wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Fertigung am Fließband?

Sobald ich ein neues Produkt bzw. eine neue Technologie entdeckt habe, durchläuft die potenzielle Innovation mein dreigliedriges Prüfsystem.

1. Ist die Finanzierung sichergestellt?

Das ist natürlich zunächst ganz wichtig. Innovationen kosten Geld. Viele junge Unternehmen stoßen allerdings am Markt zunächst auf Skepsis. Nicht jeder Investor möchte gleich in einer ganz frühen Phase (Venture Capital) investieren. Hier prüfe ich nun, ob das Unternehmen ausreichend vernetzt ist, um die Finanzierung des Projektes auch tatsächlich sicherzustellen. Übrigens: Amazon verdiente rund 10 Jahre lang kein Geld. Hier brauchte es tiefe Taschen als geduldige Unterstützer.

2. Der rechtliche Rahmen: Muss das Produkt zugelassen werden?

Zudem habe ich immer den rechtlichen Rahmen, der für eine Innovation gilt, im Blick. Ein Beispiel: Kürzlich absolvierte das erste deutsche Flugtaxi seinen Jungfernflug. Gleichwohl werden noch einige Jahre ins Land streichen, bis diese neuen Kleinflugzeuge tatsächlich die ersten Passagiere kostenpflichtig befördern werden. Denn Flugtaxis müssen in Europa zugelassen bzw. entsprechend zertifiziert werden. Stand heute werden die ersten Flugtaxis 2024/25 zum öffentlichen Betrieb zertifiziert werden. Theoretisch kann sich die Zertifizierung auch verzögern oder sogar im Extremfall gänzlich unterbleiben.

Hier gilt: Als Tech-Investor müssen Sie nicht nur die Technologie kennen, sondern genauso die rechtlichen Bestimmungen in den verschiedenen Märkten.

3. Knackpunkt: Die Psychologie des Verbrauchers

Dieses Prüfkriterium ist tatsächlich schwierig. Besonders dann, wenn neue Produkte ihrer Zeit voraus sind, zieht der Verbraucher nicht immer mit. So floppte beispielsweise das Bildtelefon. Der Verbraucher wollte zwar telefonieren, dabei aber in seiner Privatsphäre nicht unbedingt vom Gegenüber „betrachtet“ werden. Mittlerweile ist die Bildtelefonie durchaus verbreitet, allerdings nur als Nebenprodukt. Kein Unternehmen und kein Investor verdiente damit jemals besonders viel Geld.

Hier gilt eine Faustformel: Ein innovatives Produkt muss eines oder am besten mehrere menschliche Grundbedürfnisse erfüllen. Die Sozialpsychologie hat hier einige unverrückbare Grundbedürfnisse definiert, wie etwa Mobilität oder Kommunikation. Deshalb war und ist das Auto ein absoluter Verkaufsrenner der modernen Wirtschaft geworden. Noch besser das Handy: Es vereinte idealtypische unsere Grundbedürfnisse und schaffte die perfekte Kombination: nämlich mobile Kommunikation. So war sehr früh klar, dass das Mobiltelefon ein langjähriger Dauerbrenner der Tech-Branche werden würde.

Mit Hilfe dieses objektiven Verfahrens habe ich in den letzten Jahren für mich und meine Leser viele Kursraketen in einem frühen Stadium entdeckt. So etwa Wix.com, Dexcom pder zuletzt die Online-Apotheke Zur Rose. Alle diese Aktien knallten mittelfristig durch die Decke.

Kommen Sie jetzt auch in meinen Börsendienst Rendite Telegramm. Hier arbeite ich systematisch mit disruptiven Technologien und Produkten. Lassen Sie uns jetzt gemeinsam die nächste Amazon oder Apple entdecken und anschließend enorm verdienen! Hier holen Sie sich jetzt das Rendite Telegramm.