Wie lange quält uns der Virus noch?

Wie lange quält uns der Virus noch?

Lieber Börsianer,

die Situation in Europa bleibt dramatisch. Die Anzahl der Infizierten explodiert und erreicht in vielen Ländern täglich neue Rekorde. In Italien kollabiert im reichen und infrastruktur-starken Norden die Krankenversorgung. Zuletzt starben dort an einem Tag 800 Menschen.  

Vor diesem Hintergrund mutet die Performance des DAX richtig gut an. Diesmal verlor er auf Wochensicht nur etwas über 3 %. Für solche Ergebnisse sind wir ja mittlerweile fast schon dankbar. 

Weiterhin sehen wir an der Corona-Front noch kein Licht am Ende des Tunnels. Wie lang halten wir das noch durch, wie lang wird uns der Virus noch quälen 

Die Antwort auf diese Frage finden wir in Südkorea. Dort finden wir auch die geeignete Blaupause für Europa. Einige Zahlen aus Südkorea. 

Dort grassierte der Virus erstmals offensichtlich am 19. Februar, als die Statistiker dort 20 Infektionen zählten. Anschließend stieg der Virus in die sog. Aufheizphase, also in eine Phase des dynamischen Wachstums ein. Diese Phase dauerte exakt 10 Tage bis zum 29. Februar. Damals meldeten die örtlichen Behörden 813 Neuinfektionen. Damit explodierte die Anzahl der Neuinfizierten in der Aufheizphase um 3.965 %.  

Seit dem 29. Februar befindet sich Südkorea nun in der sog. Abkühlphase. Seitdem gehen die Zahlen der Infektionen täglich zurück. Derzeit meldet das asiatische Land noch rund 100 Fälle pro Tag. Damit ist der Virus bzw. die Lungenkrankheit noch lange nicht besiegt, allerdings weitgehend unter Kontrolle. Dieser stabile Zustand ist die Voraussetzung dafür, dass die Ausgangsbeschränkungen für die Menschen und die Quarantäne-Maßnahmen für die Unternehmen gelockert werden können.  

Insgesamt gelang es den Koreanern, die Pandemie in knapp 4 Wochen zu kontrollieren und ihr Wachstum spürbar zu begrenzen.  

Beste Bedingungen für den Virus in Europa

Schaffen wir das in Deutschland oder Österreich ebenfalls in diesem Tempo? Leider nein! Aber zunächst zu den Zahlen. 

Hierzulande stiegen wir in die Pandemie am 5. März ein, als das Robert Koch-Institut über 100 Neuinfizierte meldete. Ab diesem Tag heizte sich das Virus mächtig auf. Am Wochenende zählten die Behörden hierzulande erstmals weit über 7.000 Neuinfizierte. Nur zur Klarstellung: Das ist eine Tageszahl.  

Im Vergleich zu Südkorea fällt zweierlei auf. Erstens explodierte der Virus hierzulande fast doppelt so schnell. Außerdem erleben wir eine relativ lange Aufheizphase, die nun schon seit 18 Tagen anhält. Warum sind die Werte in Deutschland so schlecht bzw. in Südkorea so viel günstiger? 

Die Antwort ist einfach: Deutschland ist ein typisches Transitland mit offenen Grenzen. Hier queren jeden Tag Lkws und anderer Reiseverkehr von Nord nach Süd und Ost nach West. Hunderttausende Berufspendler reisen jeden Tag aus dem benachbarten Ausland ein. Kaum weniger Deutsche pendeln täglich in die Gegenrichtung. Wirtschaftlich sind wir in Europa maximal integriert. Der Virus findet hier also günstigste Bedingungen 

Völlig anders die Situation in Südkorea. Das asiatische Land hat nur eine Landgrenze, nämlich zu Nordkorea. Und diese Grenze ist seit jeher komplett dicht. An dieser Grenze prallt jeder Virus ab. Ansonsten ist das Land als Halbinsel von Wasser umgeben und hat deshalb z.B. keinen Pendlerverkehr mit seinen Nachbarn. Letztlich mussten die Südkoreaner nur die Luftverbindungen unterbrechen. Der Virus war deshalb relativ einfacher zu kontrollieren.  

Warum schreibe ich Ihnen das? Ich gehe unverändert davon aus, dass die Verbreitungsmuster, die wir in Südkorea gesehen haben, auch für Deutschland und Europa gelten werden. Allerdings werden wir den Virus aufgrund der zuvor beschriebenen ungünstigen Bedingungen nicht in 4 Wochen kontrollieren können. Europa wird länger brauchen 

Fazit: Auch in dieser Woche müssen wir weiterhin tapfer sein und viel schlechte Nachrichten von der Corona-Front „schlucken“. Dennoch gilt auch für Europa: Dieser Coronavirus ist ein schneller Virus. Er hat sich explosionsartig verbreitet. Aber: Die Zahlen aus Südkorea und übrigens auch aus China zeigen, dass der Virus am Ende, wenn man ihn geeignet bekämpft, auch wieder schnell verschwindet.  

Apropos China: Wussten Sie schon, dass die Chinesen schon seit rund 4 Wochen wieder schuften und das Bruttosozialprodukt steigern? Und nächstens liefert das Land vielleicht sogar noch den ersten wirksamen Anti-Corona-Wirkstoff. Mehr dazu lesen Sie übrigens in meinem aktuellen Survival-Leitfaden „So trotzen Sie dem Corona-Virus“ 

Hier erfahren Sie alles über die Unternehmen, die sich in der Corona-Krise eine goldene Nase verdienen. Außerdem erkläre ich Ihnen, warum Gold als Krisenwährung ausgerechnet jetzt versagt. Ferner erkläre ich Ihnen, warum in Deutschland, Österreich und Schweiz pauschal die Dividenden ausfallen werden und ob Sie dieses Geld jemals wiedersehen. Hier holen Sie sich meinen Survival-Leitfaden und erfahren, wie Sie die Corona-Krise als Börsianer besser überstehen werden.  

P.S. Endlich einmal gute Nachrichten aus Italien. Seit vier Tagen stagniert dort die Anzahl der Neuinfizierten pro Tag, wenn auch auf hohem Niveau. Wir drücken die Daumen für die Menschen in der Lombardei oder auch in der hart getroffenen Region Emilia Romagna 

Wir erleben den idealen Crash!

Wir erleben den idealen Crash!

Lieber Börsianer, 

natürlich, meine Überschrift ist provokativ. Schließlich fürchten Investoren nichts mehr als den Crash. Solche Kursphänomene sorgen regelmäßig bei Privatanlegern für tiefe Verzweiflung. Bei Profis vernichten solche radikalen Kursbewegungen mitunter sogar Existenzen.  

So verfiel die Wall Street am 19. Oktober 1987 in einen kollektiven Paniktaumel. Als der Dow Jones an diesem Tag binnen weniger Minuten um 25 % absackte, verließen viele Börsenhändler die Handelsräume und weinten auf der Straße. Einige sollen hysterisch geschrien haben: Alles ist weg!  

Wahrscheinlich haben wir damals den schnellsten und glattesten Crash aller Zeiten erlebt. Solche Kursbewegungen bezeichnen Börsianer auch als den idealen Crash. Denn der Markt wird hier in wenigen Tagen oder Wochen bereinigt. Anschließend legen die Börsen in der Regel ausnehmend dynamisch wieder zu. Und in der Tat, nach knapp 3 Jahren war damals alles wieder ausgestanden. Alles, das zuvor weg auf Dauer verloren schien, war wieder da. Also zumindest für die Börsianer, die hartnäckig am Markt blieben und in der 1987-er Krise nicht aufgegeben haben.   

Mehr noch: Im Rückblick wissen wir, dass damals eine historische Haussephase vorbereitet worden ist. So legte der Dow Jones in den folgenden Jahren über 600 % zu. Die Voraussetzung dafür war der ideale Crash von 1987.  

Weit weniger ideal war freilich der Crash von 2000 bis 2002 (Dotcom-Blase). Der Kursrückgang vollzog sich die meiste Zeit in kleinen, quasi homöopathischen Dosen. Es füllte sich eigentlich immer wie eine harmlose Zwischenkorrektur an, sodass viele unter uns immer wieder nachkauften. Damit vergrößerten wir nur laufend unsere Depotverluste. Auch hier erholte sich der DAX zwar binnen weniger Jahre. Aufgrund der vorangegangenen Verlustjahre (2000 bis 2002) schaffte der DAX gleichwohl per saldo 7 Jahre lang keine Kurszuwächse. So standen wir 2007 genau dort, wo wir bereits 2000 waren. Börsianer bezeichnen solche langen Baissephasen auch als Salami-Crash. 

Wenn ich wählen darf, dann nehme ich als Börsianer immer den glatten und scharfen Crash. Natürlich geht diese Kursbewegung kurzfristig mit maximalem Stress und tiefer Verzweiflung einher. Trotzdem, ein Organismus übersteht den glatten harten Schlag besser als den permanenten Aderlass.  

Zuletzt haben wir genau einen solchen idealen und schnellen Crash erlebt. Fest steht damit, vor uns steht keine jahrelange Baisse, sondern das komplette Gegenteil, nämlich eine rasche und dynamische Erholung. Noch sind die Voraussetzungen für die Erholung nicht gegeben. Zuvor muss sich noch der Virus zumindest aus Europa und Nordamerika verabschieden.  

Aber auch hier gilt: Der Virus ist schnell über uns gekommen und wird sehr wahrscheinlich auch wieder schnell gehen.  

Einige unter Ihnen werden sicherlich erwidern: Kann ich einen Crash – ganz gleich in welcher Ausformung – nicht überhaupt vermeiden? Muss ich mir sowas antun?  

In diesem Punkt habe ich eine schlechte Nachricht für Sie: Der Crash gehört zur Börse wie der Kursverdoppler oder die Dividende. Sie können die Börse nur ganz oder gar nicht nehmen.  

Es mag schon sein, dass der ein oder andere Investor den aktuellen Crash etwas besser übersteht als der andere. So haben wir im RENDITE TELEGRAMM und auch in den Premium-Chancen etwa Shorts und daneben einige Corona-Aktien wie Gilead oder Zur Rose gekauft. Das hat uns natürlich geholfen. Und ja, wir werden den Gesamtmarkt schlagen und am Ende weniger verlieren als die meisten unserer Kollegen. Trotzdem, auch wir werden geschoren. Letztlich sitzen wir als Börsianer in einer solchen Situation alle in einem Boot  

Wichtig ist mir jetzt nur, dass Sie nicht aus diesem Boot aussteigen, kurz bevor die Erholung startet. Denn wie gesagt: In der Baisse verlieren wir alle gemeinsam mehr oder weniger, aber dafür werden wir in der kommenden Hausse auch alle gemeinsam wieder verdienen.  

Machen Sie jetzt Schluss mit der Panik!

Machen Sie jetzt Schluss mit der Panik!

Lieber Börsianer, 

unser Nervenkostüm ist ramponiert. Wir sind alle mächtig angefasst. Selbstständige und Freiberufler tragen sich mit Existenzangst. Als Börsianer sehen wir, wie unser Vermögen praktisch jeden Tag schrumpft, und das jetzt schon seit Wochen. Die Eltern sind im Stress, weil der Nachwuchs nicht mehr im Kindergarten oder in der Schule betreut wird. 

Und weil es gerade so schön ist, machen wir uns die Krise durch Hamsterkäufe noch richtig angenehm. Wir bunkern passierte Tomaten in Dosen auch gleich schon für die nächste Pandemie. Folglich tun sich nun im Einzelhandel tatsächlich Lücken in den Regalen auf. Wir belasten das System so lange, bis es kollabiert.  

Was machen wir als nächstes? Vielleicht die Banken stürmen und unsere Girokonten räumen 

Warum drehen wir gerade hohl, warum handeln wir derzeit gegen jede Rationalität und machen damit alles nur noch schlimmer? 

Wie bereits angedeutet, wir sind mächtig angefasst. Wir unterscheiden nicht mehr zwischen Fake-News, Gerüchten und Nachrichten. Es ballert auch von allen Seiten auf uns ein: Die Grenzen sind dicht, die Versorgung kollabiert, die Unternehmen machen dicht, die Krankenhäuser sind überfüllt und weisen die Patienten ab 

Panik pur in Deutschland! Lassen Sie mich im Folgenden mit dieser Panik aufräumen. Lesen Sie hier, wie es tatsächlich um Deutschland bestellt ist.  

Panik Nr.1: Die Grenzen sind geschlossen. Das ist falsch. Richtig ist, dass der Warenverkehr unverändert rollt. Auch Berufspendler dürfen in der Regel in das jeweilige Nachbarland einreisen. Allerdings kommt es an den Grenzübergängen aufgrund scharfer Kontrollen teils zu langen Wartezeiten. 

Panik Nr. 2: Die Unternehmen arbeiten nicht mehr. Auch das ist falsch. Die Mehrheit der Unternehmen außerhalb des Einzelhandels und der Gastronomie arbeitet, wenn auch sicherlich nicht unter Volllast. Richtig ist aber, dass in den kommenden Tagen die Autobauer in Deutschland die Produktion stoppen werden. In den Fertigungsstraßen wird teilweise Schulter an Schulter gearbeitet. Das Ansteckungsrisiko in der Produktion ist hoch.  

Panik Nr. 3: Die Lieferketten sind unterbrochen. Auch diese vielfach gehörte Einschätzung ist bestenfalls teilweise richtig. So fährt VW die Produktion in der Tat weder aus wirtschaftlichen noch aus logistischen Gründen runter, sondern aus medizinischen. Richtig ist aber, dass die Lieferketten gestört sind und viele Bauteile erst verspätet eintreffen.  

Panik Nr. 4: Das Virus ist entgleist. Die Gesundheitsversorgung kollabiert. Am Ende werden wir sowieso alle infiziert. Richtig, dass etwa das Kreiskrankenhaus Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) stark belegt ist, nachdem das Virus in der Region punktuell verstärkt aufgetreten ist. Richtig ist auch, dass vereinzelt Operationen verschoben werden mussten, weil akute Corona-Patienten kurzfristig Vorrang genießen.  

Richtig ist allerdings vor allem eine Tatsache. Die Sterblichkeitsrate ist im Moment hierzulande extrem niedrig. Derzeit sterben 0,16 % der labor-bekannten Corona-Patienten in Deutschland. Damit erreichen wir im Augenblick sogar noch etwas günstigere Werte als unsere Nachbarn Österreich und Schweiz. Generell gilt: Wenn man schon an dem Virus erkrankt, dann bitte in Deutschland.   

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch! Es ist nicht meine Absicht, die Probleme wortreich „wegzuschreiben“. Ganz im Gegenteil: Die Lage ist sehrt ernst, für uns als Verbraucher, möglicherweise auch für uns als potenzielles Viren-Opfer oder als Börsianer. Genau deshalb müssen wir mit der Situation rational und besonnen umgehen.  

Abschließend mache ich in diesem Zusammenhang auch nochmals auf mein Anti-Crash-Leitfaden aufmerksam, den ich in der kommenden Woche sowohl im RENDITE TELEGRAMM wie auch in den PREMIUM-CHANCEN veröffentlichen werde. Sie wünschen weitere Informationen zu meinen  Diensten? Dann klicken Sie einfach auf die unterlegten Links. 

Diese Unternehmen sind in Insolvenzgefahr

Diese Unternehmen sind in Insolvenzgefahr

Lieber Börsianer,

für Menschen, die an einer oder gar mehreren Vorerkrankungen leiden, ist das Coronavirus bekanntlich besonders gefährlich. Gesunden Menschen hingegen dürfte das Virus nur wenig anhaben.  

Am Markt wirkt dieser Effekt ebenfalls. So werden Unternehmen wie Microsoft, Apple oder Berkshire Hathaway die Corona-Krise relativ unbeschadet überstehen. Alle diese Unternehmen sitzen auf enormen Cashbergen und werden ihre Mitarbeiter weiter bezahlen können, selbst wenn man diese in die Corona-Ferien schicken muss.  

Ganz anders ist die Situation bei den Unternehmen, die bereits vor dem Ausbruch der Pandemie angeschlagen waren. Das wohl offensichtlichste Beispiel in diesem Zusammenhang ist der Touristiker Tui. Schon zuvor lief das Geschäft in der Branche mehr schlecht als recht. Konkurrent Thomas Cook musste sogar den Markt verlassen.   

Tui droht nun ein ähnliches Schicksal, zumal das Unternehmen als das große Opfer des Virus gelten kann. Der Touristiker ist im Grunde in dieser Zeit, wo Grenzen geschlossen und ganze Hotelkomplexe rund um den Globus stillgelegt werden, völlig chancenlos. Möglicherweise wird der deutsche Staat dem Unternehmen unter die Arme greifen. Die Aktionäre sollten sich darauf allerdings nicht verlassen, denn so ganz offensichtlich ist die Systemrelevanz der Tui nicht. Ein Verkauf der Aktie selbst auf dem derzeit historisch niedrigen Kursniveau erscheint mir alternativlos 

Das gleiche Bild finden Sie bei Vapiano vor. Die Restaurantkette verlor schon vor vielen Monaten den Kontakt zu den starken Branchentrends und wurde schon weit vor der Corona-Krise zum Sanierungsfall. Und nun verfügen die Behörden in weiten Teilen Europas die Schließung der verbliebenen Filial-Restaurants. Vapiano hofft nun auf seinen Online-Lieferservice, den man über die  Lieferando-Plattform anbietet. Mehr als eine sehr kleine Notlösung ist das freilich nicht. Denn in diesen Tagen strebt praktisch jeder Gastronom in diesen Kanal 

Auch hier erkenne ich nicht wirklich die Systemrelevanz. Erst heute schmiert der Nebenwert wieder mächtig ab. Die Aktie wird wohl nächstens ein Pennystock. Kluge Aktionäre ziehen jetzt auch hier ohne Rücksicht auf Buchverluste die Reißleine.  

Was wird aus ThyssenKrupp?

Der deutsche Börsenzettel kennt einige Schwächlinge, die die aktuelle Rosskur sehr wahrscheinlich nicht überstehen werden. Mittelfristig stehen selbst so klangvolle und traditionsreiche Unternehmen wie ThyssenKrupp auf der Kippe. Schon seit Jahren ist das Stahlgeschäft des Unternehmens nicht mehr konkurrenzfähig. Nun agiert ThyssenKrupp nicht ausschließlich im Stahlgeschäft, sondern verfügt auch über eine Automotive- sowie Aufzugssparte. Die letztere wird man nun verkaufen und dafür über 17 Milliarden Euro einstreichen.  

Kurzfristig ist ThyssenKrupp also trotz Virus sicher. Gleichwohl muss es sich erst noch weisen, ob diese 17 Milliarden überhaupt zur Entwicklung neuer Geschäftsfelder zur Verfügung stehen oder ob man letztlich mit den frischen Mitteln nur Löcher stopfen wird. Wer mutig ist, kann diese Aktie also noch halten und darauf setzen, dass sich der Titel nächstens gemeinsam mit dem Gesamtmarkt erholt. Mittelfristig müssen die Aktionäre hier allerdings genau hinschauen, ob dem traditionsreichen Unternehmen tatsächlich eine durchgreifende Neuaufstellung des Geschäftsmodells gelingt.   

So immunisieren Sie jetzt Ihr Depot gegen den Coronavirus 

In der kommenden Woche liefere ich Ihnen mein großes Programm zur sofortigen Immunisierung Ihres Depots gegen weitere Verluste. Ich stelle Ihnen meine Teflon-Aktien vor, an denen die Korrektur bislang abperlte und auch künftig abperlen wird. Ich erkläre Ihnen, wie Sie jetzt überschüssige Liquidität sicher und trotzdem verzinst parken. Daneben werde ich für Sie untersuchen, ob uns Gold oder etwa Silber kurzfristig helfen kann. Außerdem erkläre ich Ihnen, warum Sie jetzt Bargeld benötigen, vor allem wenn Sie in eher ländlicher Umgebung leben.  

Wo finden Sie diese Informationen? Ich werde mein Anti-Crash-Programm sowohl im RENDITE TELEGRAMM als auch in den Premium-Chancen veröffentlichen. Mir ist es jetzt wichtig, dass Sie alle genau die Informationen erhalten, die Sie jetzt zur Rettung Ihres Vermögens benötigen. Wir rücken in dieser Ausnahmesituation als Börsianer zusammen.   

Sie sind noch kein Abonnent? Das müssen Sie unbedingt ändern, denn Sie brauchen jetzt meine Notfall-Unterstützung. Klicken Sie im vorangegangenen Abschnitt einfach auf einen der beiden blau eingefärbten Links, damit auch Sie in der nächsten Woche von meinem Sofort-Programm für Ihr Depot profitieren.  

 

P.S. Hauptversammlungen sind bekanntlich bei vielen Unternehmen echte Großveranstaltungen. Deshalb werden in den kommenden Wochen diese Veranstaltungen abgesagt werden. Nur was wird dann aus den Dividenden, die wir jetzt so dringend benötigen? Denn das deutsche Aktienrecht sagt: Da wo keine Hauptversammlung, da auch keine Dividende. Auch dazu erfahren Sie nächste Woche mehr in meinem Anti-Crash-Programm 

 

Gute Nachricht: Euro-Finanzsystem sehr stabil

Gute Nachricht: Euro-Finanzsystem sehr stabil

Lieber Börsianer,

die Corona-Pandemie wird die Volkswirtschaften dieser Welt Substanz kosten. Jetzt schon wird offensichtlich, dass die Staaten versuchen werden, mit erheblichen Geldspritzen und anderen Förderprogrammen in die Bresche zu springen, um den Kollaps der Wirtschaft abzuwenden.  

Beispiel Bayern: Hier legt man in diesen Tagen einen sog. Härtefallfonds vor allem für kleinere Unternehmen auf. Bis zu 10 Milliarden Euro will sich die Staatsregierung diese Unterstützung kosten lassen. Gleichzeitig wird man die Schuldenbremse vorübergehend aussetzen. In einem letzten Schritt kann sich Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sogar vorstellen, dass man in Unternehmen „hereingeht“, sofern diese systemrelevant sind. Damit greift die Politik auf das Instrumentarium der Finanzkrise (2008-11) zurück, als die Staaten vor allem in Europa viele Geschäftsbanken auffangen mussten.  

Bayern und auch andere Bundesländer in Deutschland und auch Österreich werden sich solche Maßnahmen ungefähr leisten können. Sowohl Deutschland wie Österreich sind nach wirtschaftlich starken Jahren mit Rekord-Steuereinnahmen finanziell solide aufgestellt. 

Freilich stellt sich für uns trotzdem wieder einmal die Systemfrage. Können auch Länder wie etwa Italien oder Spanien vergleichbare Maßnahmen schultern, ohne dabei wieder an den Abgrund zum Staatsbankrott zu geraten. Zur Erinnerung: Der Höhepunkt der globalen Bankenkrise lag in den Jahren 2008 und 2009. Durch die Rettungsmaßnahmen gerieten dann die südeuropäischen Staatshaushalte etwa 2011 in sehr schweres Fahrwasser. In der Folge wackelte sogar der Euro und wurde für einige Jahre im internationalen Handel zur Weichwährung.  

Droht uns nun erneut ein solches Szenario? Geraten nun die Rentenmärkte ebenfalls in den Strudel der Corona-Krise? Schnellt der Zins für – sagen wir spanische oder italienische Staatsanleihen – wieder mächtig in die Höhe und schneidet diese Länder letztlich vom Kapitalmarkt ab?  

Hier habe ich zumindest Stand heute gute Nachrichten für Sie. Das Euro-System wirkt derzeit stabil. Wir beobachten keine nennenswerten Abflüsse aus dem System. Die EZB wird bis zum Jahresende 120 Milliarden Euro zusätzlich in den Rentenmarkt pumpen, um eine schädliche Explosion der Zinsen, also der Finanzierungskosten für die Länder der Euro-Zone zu vermeiden. Die Investoren haben derzeit hohes Vertrauen in die EZB und erwarten, dass die Maßnahmen fruchten werden.  

Italien müssen wir im Blick haben

Zurzeit finanziert sich etwa Spanien am Rentenmarkt (Laufzeit 10 Jahre) zu einem Zins von 0,8 %, Portugal muss knapp 1 % bezahlen. Damit müssen die Südeuropäer zwar deutlich mehr berappen als etwa Deutschland oder Österreich. Bekanntlich erhalten die meisten mitteleuropäischen Länder derzeit frisches Kapital am Markt ohne jeden Zins oder verdienen sogar dank negativer Zinsen.  Trotzdem: Insgesamt segeln die Südeuropäer gegenwärtig am Rentenmarkt in ruhiger See. 

Lediglich Italien müssen wir im Blick haben. Dort ist der Zinssatz für 10-jährige Staatsanleihen zuletzt leicht über 2 % hinausgezogen. Damit ist der Zins historisch betrachtet immer noch traumhaft günstig für das südeuropäische Land. Gleichwohl deutet die Dynamik des jüngsten Zinsanstiegs an, dass die Investoren hier zumindest leicht besorgt sind und derzeit nicht bereit sind, dem Land ohne entsprechende Risikoprämien (erhöhter Zins) Geld zu leihen. 

Fazit: Aktuell gehe ich also davon aus, dass sich die Corona-Krise nicht zu einer grundsätzlichen Systemkrise auswachsen wird. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Expansion des Virus in Europa zeitnah gestoppt werden kann, damit wir die Wirtschaft nicht ähnlich wie das Schulsystem ebenfalls noch herunterfahren müssen. Virologen prognostizieren für Deutschland, dass die zuletzt eingeleiteten Quarantäne-Maßnahmen in rund 10 bis 20 Tagen wirken werden 

Ich sehe hier erste Anzeichen, dass die Quarantäne zumindest teilweise allerdings schon deutlich früher wirkt. So steigt die Anzahl der bekannten Neuinfektionen z.B. in Italien seit dem Wochenende nicht mehr an. Hier sehe ich die Chance, dass die Pandemie gemessen an der Anzahl der Neuinfektionen ihren Höhepunkt erreicht hat. Folgt Italien nun dem Muster, das wir zuvor schon in China und Südkorea gesehen haben, dürfte die Anzahl der Neuinfektionen in Italien in zwei bis drei Wochen auf Null fallen.  

Eine Information aus China: Hier wurde gestern landesweit nur noch eine Neuinfektion entdeckt. Dort leiden im Moment über 81.000 Menschen an der Covid-Erkrankung. Es werden ab jetzt allerdings keine weiteren Fälle dazukommen. Stattdessen verlassen dort jeden Tag Menschen, die geheilt sind, die Krankenhäuser oder die heimische Quarantäne. Das werden wir in Europa in sehr absehbarer Zeit ebenfalls schaffen.  

 

P.S. Gleich morgen lesen Sie an dieser Stelle, welche Aktien Sie jetzt noch unbedingt verkaufen müssen. Denn einige Unternehmen sind in der Tat von der Insolvenz bedroht.   

Erleichterung: China fährt wieder hoch

Erleichterung: China fährt wieder hoch

Lieber Börsianer,

das Epizentrum der Corona-Krise hat sich ganz offensichtlich von China nach Europa verlagert. Derzeit zählt die Weltgesundheitsorganisation allein für Italien über 21.000 CoronaInfektionen. Damit leben derzeit rund 15 % der weltweit erfaßten Corona-Fälle in Italien. In Österreich gilt nun das Bundesland Tirol als Risikogebiet. Die Skiorte haben gestern die Saison beendet und fordern nun die letzten Gäste zum Verlassen der Hotels und Pensionen auf.  

Unterdessen ist in Kempten im Allgäu genau das passiert, was nie hätte passieren dürfen. Eine Bewohnerin einer Senioreneinrichtung wurde bereits am Freitag mit Atemnot in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie inzwischen verstorben ist. Das Gesundheitsamt bestätigte die Covid-Erkrankung und informierte den Betreiber des Seniorenheims entsprechend.  

Auch das globale Bild ist momentan wenig erfreulich. Zurzeit infizieren sich praktisch jeden Tag – jenseits der Dunkelziffer – rund 10.000 Menschen mit dem Virus. Dabei hat sich die Ansteckungsrate im März spürbar beschleunigt, wie aus den Daten der Weltgesundheitsorganisation hervorgeht. So meldeten die Statistiker etwa für den 1. März nur rund 1.500 Neu-Infektionen.  

In China hingegen hat sich die Krise in den vergangenen Tagen offenbar durchgreifend entspannt. Es gelang den Behörden, die Seuche ungefähr auf die Krisenprovinz Hubei und ihre Metropole Wuhan zu begrenzen. So fahren nun die weitgehend verschonten Städte wie Shanghai, Hangzhou oder auch Peking das öffentliche Leben allmählich wieder hoch. Erste Restaurants und touristische Einrichtungen werden wiedereröffnet. Die Schüler werden in die Schulen zurückgeholt. Kurzum: China fährt wieder hoch.  

Selbst in der Krisenregion Hubei werden sich nächstens zumindest Personen mit günstigem Risikoprofil wieder weitgehend frei bewegen dürfen. Gleichzeitig sollen noch in dieser Woche ausgesuchte Unternehmen die Produktion wieder anfahren. Das dürfte vor allem den Ölnotierungen helfen, da Wuhan ein Zentrum der chinesischen Ölverarbeitung und -weiterleitung ist.  

In den vergangenen Tagen meldeten die chinesischen Gesundheitsbehörden nur noch rund 10 bis 20 Neu-Infektionen pro Tag. Zuletzt wurden dabei allerdings 16 dieser Infektionen über die Flughäfen Peking und Shanghai aus dem Ausland „importiert“. Nun muss man die Zahlen der Partei aus Peking nicht immer auf die Goldwaage legen. Dennoch habe ich bei meiner Bestandsaufnahme den Eindruck gewonnen: Die Chinesen sind über den Berg.  

Ich gehe davon aus, dass mittlerweile jeder in Europa und auch in den USA den Ernst der Lage verstanden hat. Darauf deuten zumindest zunehmend leer geräumte Regale im Lebensmittel-Einzelhandel hin. Mit anderen Worten: Wir sind auf Schlimmes vorbereitet, wir sind vorbereitet auf Quarantäne im eigenen Haus 

Am Aktienmarkt dürfte es in dieser Woche nochmals schwankungsreich zugehen. Dabei rechne ich allerdings nicht mehr mit den ganz großen Verlusten. Ich bin mir sicher, dass sich der Aktienmarkt spätestens im April spürbar beruhigen wird. Die Nachrichten und Bilder aus China zeigen doch, das Covid-Virus wird nicht zu unserem Dauerbegleiter. Die Zahlen aus China und im Übrigen auch aus Süd-Korea zeigen, das Virus kam schnell und gewaltig. Dafür wird es allerdings auch wieder rasch gehen.  

 

P.S. Nächstens stelle ich Ihnen hier in Börse am Mittag mein kleines, aber feines Pandemie-Portfolio vor. Hier finden Sie die Aktien, mit der Sie von der Corona-Krise möglicherweise profitieren können. So viel verrate ich jetzt schon, Unternehmen aus dem Einzelhandel oder aus der Gesundheitsbranche machen momentan das Geschäft ihres Lebens.