Inflation: Ist die EZB ein Papiertiger?

Inflation: Ist die EZB ein Papiertiger?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

Hand aufs Herz! Gehen Sie wirklich davon aus, dass die Europäische Zentralbank unsere Währung schützen wird? Die Tatsachen sprechen nicht unbedingt dafür. So steigen in Deutschland, also im größten Euro-Markt, seit Monaten die Preise immer stärker. Im September verteuerten sich  hierzulande Waren und Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,1 %. Die meisten Deutschen kennen solche satten Teuerungsraten nur aus dem Geschichtsbuch.

Bislang haben die Euro-Notenbanker nicht unbedingt den Eindruck erweckt, dass Sie die neue Inflation mit allen Mitteln und großer Entschlossenheit bekämpfen werden. Stattdessen versucht man eher, die Inflation „wegzureden“. Sie sei nur temporär und durch einmalige Marktverzerrungen hervorgerufen. Nun, die EZB ist möglicherweise in ihrer Geldpolitik auch nicht ganz frei. Schließlich müssen die Männer und Frauen um Christine Lagarde auf diverse hochverschuldete Euro-Staaten in Südeuropa Rücksicht nehmen. Kaufkraft und Geldstabilität sind also nicht unbedingt erste Priorität der EZB.

Anders gelagert ist allerdings die Situation in den USA. Die Federal Reserve ist eine nationale Notenbank und muss keine Rücksicht auf Schwachmitglieder nehmen. In Washington interessiert es niemanden, dass der US-Bundesstaat Mississippi strukturschwach und hochverschuldet ist. Die hohe Verschuldung des Zentralstaates spielt ebenfalls in der Diskussion keine Rolle. Fed-Präsident Powell sieht nicht seine Aufgabe darin, die teuren Ausgabenprogramme der Regierung Joe Biden zu finanzieren.

So wird die US-Notenbank noch in diesem Jahr die Zügel der Geldpolitik straffen und die Liquiditätszufuhr für den Markt begrenzen. Damit läuft also die Geldpolitik der EZB und der Fed in den kommenden Monaten auseinander. Ergo wird sich der Zinsvorsprung im US-Währungsraum vergrößern. Folglich wird verstärkt Kapital aus dem Euro in den US-Dollar umgeschichtet. Das wiederum führt logisch zu einer Aufwertung der US-Währung.

Diese Konstellation ist für Euro-Anleger und mit gewissen Abstrichen auch für Franken-Anleger vorteilhaft. So winken uns nun im US-Rentenmarkt nächstens wieder halbwegs brauchbare Zinsen und natürlich Währungsgewinne. Hier sehe ich für uns quasi eine doppelte Renditequelle, die uns in der Addition durchaus aktienähnliche Renditen bescheren kann, und das bei sehr überschaubarem Verlustrisiko.

Interessiert Sie diese Konstellation? Möchten Sie in den kommenden 12 bis 24 Monaten – erst dann wird die EZB dem Vorbild der Fed folgen – unkompliziert und risikoreduziert einige Prozent mitnehmen? Dann empfehle ich Ihnen meinen Börsendienst Premium-Chancen. Hier erkläre ich Ihnen, wie diese lukrative Transaktion für Sie gewinnbringend funktioniert.

Diese Konstellation ist für Euro-Anleger und mit gewissen Abstrichen auch für Franken-Anleger vorteilhaft. So winken uns nun im US-Rentenmarkt nächstens wieder halbwegs brauchbare Zinsen und natürlich Währungsgewinne. Hier sehe ich für uns quasi eine doppelte Renditequelle, die uns in der Addition durchaus aktienähnliche Renditen bescheren kann, und das bei sehr überschaubarem Verlustrisiko.

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Beispiel Wirecard zeigt: Streuen, streuen und nochmals streuen

Beispiel Wirecard zeigt: Streuen, streuen und nochmals streuen

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

mir sind in den letzten Monaten teils erschütternde Geschichten zu Ohren gekommen. Danach sollen vereinzelt Privatanleger mit der Aktie der Wirecard sechsstellig eingebüßt haben. Einige sollen sogar ihr Erbe weitgehend verloren haben. In so mancher Familie dürfte momentan der Haussegen schief hängen, weil der Mann oder die Frau die Altersvorsorge erheblich beschädigt hat.

Auch die Handelsdaten bestätigen den Befund. In den Monaten vor und während des Crashes war die Aktie der Wirecard regelmäßig der meistgehandelte DAX-Titel. Derivate auf den Titel führten regelmäßig die Liste der meistgehandelten Derivate an den Börsenplätzen Frankfurt und Stuttgart an. Es war in der Tat sehr schwer, sich diesem Hype um das vermeintliche Wachstumsunternehmen aus deutschen Landen zu entziehen. Zu Deutsch: Hier haben sehr viele Anleger geblutet.

Da stellt sich natürlich die Frage, wie kann man sich vor solchen Kursdebakeln schützen. Ich habe hier eine ernüchternde Antwort für Sie. Natürlich reduzieren Sie Ihre Fehlerquote etwa durch saubere Recherche, vernünftige Informationsquellen und ein gesundes Misstrauen gegenüber allzu wundersamen Erfolgsgeschichten. Gleichwohl wird es irgendwann jeden noch so vorsichtigen oder kompetenten Börsianer einmal richtig böse erwischen. Davor ist keiner von uns auf Dauer gefeit. So selten derartige Kursdebakel auch sind, sie gehören letztlich zum Börsengeschäft dazu.

Trotzdem ist ein solches Kursdebakel kein Schicksal und kann mit der richtigen Taktik zumindest in seiner Auswirkung auf das Gesamtdepot wirkungsvoll begrenzt werden. Das Zauberwort heißt hier: Diversifizierung oder zu Deutsch Streuung.

Zwei einfache Rechenbeispiele: Sie haben Ihr Depot wesentlich auf der Aktie der Wirecard aufgebaut. Am Ende machte der Titel rund 50 % Ihres Gesamtdepots aus. Dann haben Sie heute fast die Hälfte Ihres Depots verloren.

Waren Sie hingegen vorsichtig und haben die Aktie nur mit einer Gewichtung von – sagen wir 5 % – für Ihr Depot erworben, dann haben Sie heute rund 5 % in Ihrem Depot verloren. Das ist nicht schön. Letztlich holen Sie solche wirkungsvoll begrenzten Verluste aber immer schnell auf. Ein Verlust von 50 % hingegen ist eine andere Hausnummer und verlangt nun eine Depotperformance von 100 %, um diesen Verlust wieder vollständig aufzuholen. Solche simplen Zusammenhänge muss jeder von Ihnen im Blick haben.

Sie brauchen immer mindestens 10 Positionen im Depot

Deshalb gilt für den erfolgreichen Börsianer immer eine Regel: Streuen, streuen und nochmals streuen. Aber ab wann gilt ein Depot eigentlich als gestreut oder gut ausgewogen?

Ich rate Ihnen, stützen Sie Ihr Depot immer mindestens auf 10 Positionen, die sie ungefähr gleichgewichten, also mit einer Gewichtung von 10 % pro Aktie kaufen. Hier verfügen Sie dann zumindest über einen gewissen Basisschutz. Kursdebakel einzelner Aktien werden in der Praxis immer nur ein Zehntel Ihres Depots tangieren.

Noch besser ist freilich, wenn Sie Ihr Depotvermögen auf rund 20 Positionen á 5 % verteilen. Achten Sie dabei immer auf eine ausgewogene Mischung aus Standard- und eher jüngeren Wachstumsaktien. Hier sorgen dann die Wachstumsaktien für die überdurchschnittliche Rendite, während Standardaktien aus dem DAX, dem EuroStoxx 50 oder dem Dow Jones Ihnen ein Mindestmaß an Stabilität verschaffen.

Stichwort Überdiversifizierung: Ich will Sie jetzt nicht verwirren. Freilich kann man es mit der Risikostreuung auch übertreiben. So halte ich nur wenig von Depots, die über 30 Einzelpositionen umfassen. Natürlich gilt statistisch: Je mehr Streuung, desto mehr Sicherheit. Aber solche Monster-Depots sind unübersichtlich, aufwendig in der Betreuung und liefern oftmals nicht die gewünschte Rendite. Kurzum: Hier haben Sie viel Arbeit und nur wenig Ertrag.

Sie möchten erfahren, wie Risikodiversifizierung in der Praxis erfolgreich funktioniert? Dann schauen Sie sich einmal meinen Dienst RENDITE TELEGRAMM an. Hier finden Sie die sog. 10er-Diversifizierung vor, also rund 10 Positionen. Diesen Dienst habe ich eigens für das kleinere Depot unter 20.000 Euro konzipiert.

Kommandieren Sie hingegen einige Knöpfe mehr in Ihrem Depot, dann holen Sie sich gleich die Premium-Chancen. Hier verwirklichen Sie dann bereits eine optimale Streuung über 20 Positionen. Dabei setze ich auf rund 10 eher konservative Dividendenaktien (7%-Dividendendepot) und 10 offensive Wachstumstitel (NextGeneration-Depot). Hier schaffen Sie also eine interne Doppeldiversifizierung. Das ist dann schon quasi die hohe Schule des Depotmanagements.

Ich freue mich im Übrigen sehr darüber, Ihnen heute eine bekannte Persönlichkeit aus der Finanzbrache vorstellen zu dürfen: Ich konnte den Chef-Einkommensstrategen des renommierten Oxford Clubs in den USA für Gastbeiträge in Börse am Mittag gewinnen: Finanzbestsellerautor Marc Lichtenfeld. Er verfügt nicht nur über 25 Jahre Erfahrung am Finanzmarkt, sondern gewann auch bereits zwei „Book of the Year“- Awards des Institute for Financial Literacy und trat unzählige Male für Sender wie Fox Business, CNBC und Bloomberg auf. Auch bekannte Finanzmagazine wie Forbes, Yahoo Finance, MarketWatch und die New York Times haben ihn bereits zitiert.

Er wird uns ab sofort gelegentlich mit ausgewählten Gastbeiträgen in Börse am Mittag an seiner Expertise teilhaben lassen. Freuen Sie sich insbesondere auf seine Analysen zur Dividendensicherheit einiger ausgewählter Unternehmen. Scrollen Sie weiter nach unten, um zum heutigen Gastbeitrag zu gelangen.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen…

Irre! Atomkraft vor dem Comeback

Irre! Atomkraft vor dem Comeback

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

Europa ist gespalten in zwei Lager. Auf der einen Seite haben sich hinter Deutschland Länder wie Spanien, Österreich oder Dänemark versammelt. Hier ist man der Meinung, Kernkraft ist ein Auslaufmodell, und die Technologie der Vergangenheit soll keinen nennenswerten Beitrag im Kampf gegen die Erderwärmung leisten.

Völlig anders schätzt man den Sachverhalt in Paris, Budapest, Prag oder Warschau ein. Hier schwört man auf die Kernkraft und stuft diese als nachhaltige Wirtschaftsaktivität (im Sinne der EU-Taxonomie) ein. Sie soll also großzügig von der Europäischen Zentralbank (Green Bonds) und aus anderen EU-Töpfen gefördert werden. Nur so werden wir dem Klimawandel Herr, so die Meinung in diesem Lager.

Möglicherweise wird unsere Energie-Diskussion allerdings an einem ganz anderen Ort entschieden, nämlich in den USA. Denn dort arbeitet die Politik und auch diverse Unternehmen an einem umfassenden Comeback der Atomkraft, wenn auch in einer etwas anderen Form als in der Vergangenheit.

Der Trend ist klar: Die Ingenieure wollen weg von diesen 4.000 Megawatt-Monstern wie den Anlagen in Taishan (China), Civaux (Frankreich) oder Brokdorf (Deutschland). Stattdessen tüfteln die Techniker an sog. Small Modular Reactors oder zu Deutsch Mini-Kraftwerken.

Dabei werden die Module dieser Kraftwerke in Serie preisgünstig produziert und anschließend vor Ort montiert. Die Anlagen sollen eine thermische Reaktorleistung von rund 300 Megawatt schaffen und im Bau 1 Milliarde Euro kosten. Das sind keine ganz schlechten Werte, wenn man als Vergleichsmaßstab das englische Kernkraftwerk Hinkley Point heranzieht. Das wird gerade um einen neuen Doppel-Block ergänzt, der mehr als zehnmal stärker als ein Mini-Kraftwerk ist. Allerdings kostet der neue Block rund 27 Milliarden Euro.

Da die Mini-Anlagen mit deutlich weniger radioaktivem Material ausgestattet sein werden, besteht auch das Risiko des GAU nicht mehr, wie ihn die Menschheit etwa in Tschernobyl oder Fukushima erlebt hat. Weiterhin ungeklärt ist allerdings die Frage der Endlagerung. Hier ist den Tüftlern noch kein Durchbruch gelungen.

Es sind vor allem zwei US-Unternehmen, die die Neuentwicklung der Kernkraft derzeit anschieben. Da ist zunächst TerraPower, das 2006 vom Microsoft-Gründer Bill Gates gegründet worden ist. Der Mann ist sich sicher, der Kampf gegen die Erderwärmung kann nur mit den dezentralen und günstigen Mini-Kraftwerken wirklich gewonnen werden. Stark sehe ich auch das Startup NuScale aus dem US-Bundesstaat Oregon, dessen Reaktoren mit niedrig angereichertem Uran arbeiten.

Meine Börsennase riecht hier wieder einmal Geld für uns. Natürlich befindet sich die Entwicklung der neuen Reaktor-Typen noch in einem vergleichsweise frühen Stadium. Einige ausgeschlafene Marktteilnehmer haben sich allerdings bereits in Stellung gebracht, wie etwa die Preisentwicklung beim Energierohstoff Uran zeigt. Ich bin mir sicher, hier liegt ein interessantes Technologie-Comeback in der Luft.

Sie suchen im gegenwärtig schwachen Marktumfeld eine neue Idee aus der Technologie-Welt, die noch nicht gänzlich ausgenudelt und überkauft ist? Dann brauchen Sie meinen Börsendienst Premium-Chancen. Hier investieren wir idealerweise immer, bevor die Herde eine neue Entwicklung oder Trendwende erkennt. Mehr Informationen dazu nur hier.

Robinhood macht scheinbar kostenlosen Aktienhandel möglich

Robinhood macht scheinbar kostenlosen Aktienhandel möglich

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

wahrscheinlich kennen Sie die Geschichte von Robin Hood, dem Helden aus dem Mittelalter, der habgierige Geistliche und Adelige ausraubt und die Beute an die Armen verteilt. Obwohl es viele Legenden um den Mann aus dem Sherwood Forest gibt, ist sein Tun historisch nicht belegt. In den frühen Erzählungen aus dem 13. Jahrhundert fehlt zudem die altruistische Komponente der Erzählung. Robin Hood wurde zu Beginn als Bösewicht und einfacher Wegelagerer dargestellt und erst viele Jahre später zum Helden stilisiert.

Sie fragen sich vielleicht, was das alles mit der Börse zu tun hat. Das erkläre ich Ihnen gerne. Es gibt in den USA einen Broker mit dem Namen Robinhood, der sein Tun auf die alte Legende bezieht. Die Gründer haben es sich zum Ziel gesetzt, den Finanzmarkt zu demokratisieren. Bei Robinhood handelt es sich um einen Anbieter, der von seinen Nutzern keinerlei Orderprovisionen verlangt. Anleger können Aktien, Fonds, Kryptowährungen und Optionen kostenlos über ihr Smartphone handeln.

Ganz so wohltätig ist das Unternehmen dann aber doch nicht. Irgendwie muss jedes Unternehmen Geld verdienen. Robinhood tut das, indem die Daten der Nutzer an sogenannte Market Maker verkauft werden. Dafür kassiert Robinhood für jede Transaktion seiner Nutzer eine Provision.

Um Geld zu verdienen, müssen die Kunden des Unternehmens also möglichst viel handeln. Kritiker sehen in Robinhood deshalb eine Art Glücksspielanbieter für den Aktienmarkt. In der App wird der Aktienhandel einfach und spielerisch dargestellt und soll die Nutzer zu immer neuen Käufen und Verkäufen verleiten. Modernste Erkenntnisse aus der Verhaltenspsychologie werden angewendet, um die Nutzer zum häufigen Umschichten zu bewegen.

Das klingt zunächst nicht schlecht, da die Nutzer selbst für den Handel nichts an Robinhood bezahlen müssen. Doch die Kosten lauern im Verborgenen. Denn um eine Provision an Robinhood zu zahlen, ist der Spread, also der Unterschied zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs eines Wertpapiers, bei den von Robinhood angebotenen Handelsplätzen stets etwas höher als an anderen Börsen. Wer für große Summen handelt, kann hier mit der Zeit leicht mehrere hundert Euro bzw. Dollar verlieren.

Das Unternehmen hat im Juli dieses Jahres sogar selbst den Sprung aufs Börsenparkett gewagt. Der Börsengang war zunächst allerdings ein Fiasko. Der Ausgabepreis der Aktien lag bei 38 Dollar und damit am unteren Ende der vorher angepeilten Preisspanne. Gleich am ersten Handelstag sank die Aktie um 10%.

Doch dann kamen die Fans der App ins Spiel. In verschiedenen Foren wurde aggressiv Werbung für das Unternehmen gemacht. Kleinanleger trieben die Aktie daraufhin auf einen Höchststand von 84,98 Dollar. Der Boom währte nur kurz. Heute steht die Aktie wieder bei 45 Dollar.

Reich geworden sind also nicht die Kleinanleger, sondern vor allem die Gründer des Unternehmens. Durch den Börsengang haben beide jetzt ein Vermögen von rund 2 Milliarden Dollar angehäuft, obwohl sie jeweils nur rund 8% am Unternehmen halten. Sie haben ihre Geschichte vom Helden, der den etablierten Finanzmärkten das Fürchten lehrt, erfolgreich versilbert.

So profitieren Sie von der grünen Welle

So profitieren Sie von der grünen Welle

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

wenn man beispielsweise den mehrheitlich jugendlichen Aktivisten der Umweltbewegung Fridays for Future lauscht, gewinnt man rasch den Eindruck, dass die „Alten“ bisher viel zu wenig für die Klimawende unternommen hätten. Dieser Eindruck trügt allerdings. Tatsächlich hat die Politik besonders in Brüssel im Hintergrund einige ganz entscheidende Weichenstellungen im Kampf gegen die Erderwärmung vorgenommen.

So hat die EU-Kommission in den Jahren 2018 und 19 sechs zentrale Umweltziele formuliert. Dazu zählen unter anderem natürlich der Klimaschutz selbst, aber auch die Anpassung an den Klimawandel oder den Einstieg in eine Kreislaufwirtschaft. Dabei operieren die EU-Politiker keineswegs nur mit Verboten. Stattdessen möchte man die Unternehmen und besonders auch die Anleger für diese sechs Umweltziele motivieren und konstruktiv einspannen.

So sieht die sog. EU-Taxonomie bzw. die Taxonomie-Verordnung ab dem 1. Januar 2022 neue und umfassende Berichtspflichten für börsennotierte Unternehmen vor. Danach sollen die Unternehmen künftig nicht nur ihre üblichen Kapitalmarktberichte – also Quartals- und Jahreszahlen – vorlegen, sondern man soll vereinfacht gesprochen auch berichten, was man zuletzt für den Klimaschutz und ganz generell für den Umweltschutz geleistet hat.

Und die EU-Kommission gibt sich dabei nicht mit Symbolaktionen – einen Baum auf dem Betriebsgelände gepflanzt – zufrieden. Nein, man soll über seine ökologisch nachhaltigen Aktivitäten etwa auf Basis des erzielten Umsatzes berichten. Ein Beispiel: BMW wird dann berichten, dass man im abgelaufenen Geschäftsjahr 21,5 % seines Umsatzes mit Aktivitäten erzielt hat, die der Erreichung der genannten Umweltziele dienen. Oder: Linde wird ausführen, dass 62 % der Investitionen Taxonomie-konform waren, also dem Aufbau weiterer grüner Geschäftsmodelle dienten.

In einem zweiten Schritt sollen dann Finanzdienstleister wie Banken, Lebensversicherungen oder Fondsgesellschaften auf Basis dieser grünen Kennzahlen, nachhaltige Finanzprodukte konzipieren.

Das kann – fiktives Beispiel – ein ETF auf den Öko-DAX Top 10 sein. In diesen ETF packt dann die Fondsgesellschaft die 10 DAX-Unternehmen mit dem prozentual höchsten grünen Umsatzanteil oder den prozentual höchsten Investitionen in erneuerbare Energien oder ähnliches.

Von diesem neuen System werden natürlich einige Unternehmen wie z. B. die Hersteller von Windanlagen oder Entwickler von Sortier- und Rücknahmesystemen in besonderem Maße profitieren. Denn Unternehmen wie Vestas Wind, Nordex, Tomra Systems oder auch Umicore kommen im Rahmen der EU-Taxonomie auf ganz großartige Werte.

Mehr noch: Ich erwarte, dass solche Unternehmen bzw. ihre Aktien in den nächsten Monaten beharrlich besser abschneiden werden als die konventionelle Konkurrenz. Ganz generell wird die EU-Taxonomie mit der Zeit erhebliche Geldströme indirekt in grüne oder teilgrüne Aktien umleiten. Dann wird etwa eine VW-Aktie eben etwas stärker sein als die Daimler-Papiere, weil VW einen höheren Umsatzanteil mit E-Autos erzielt.

Bisher berichten die Mainstream-Medien noch kaum von diesen neuen Regeln oder neuen Berichtspflichten. Auch als Privatverbraucher werden wir mit den Bestimmungen der Taxonomie-Verordnung kaum jemals in direkten Kontakt kommen. Als Anleger freilich müssen wir die neue Kraft erkennen, die nun im Hintergrund am Kapitalmarkt wirkt und die Geldströme neu ausrichtet.

Ich habe meine Depots bereits entsprechend aufgestellt, um von dieser Welle, die hier anrollen wird, umfassend zu profitieren. Sie haben ähnliche Planungen und möchten künftig stärker als bisher vom Megatrend Klima- und Umweltschutz profitieren? Dann brauchen Sie meinen Börsendienst RENDITE TELEGRAMM. Hier spiele ich zurzeit unter anderem die Untertrends erneuerbare Energien, E-Mobilität und Kreislaufwirtschaft. Hier finden Sie weitere Informationen.

Wer schreibt Ihnen da eigentlich jeden Tag?

Wer schreibt Ihnen da eigentlich jeden Tag?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

Sie lesen diese tägliche Aussendung bereits seit mehreren Wochen oder sogar teilweise schon seit mehreren Monaten. Sicherlich interessiert es Sie, wer Ihnen da eigentlich täglich schreibt.

Ich bin mittlerweile – die Zeit rennt bekanntlich – schon ein mittelalterlicher Börsenhase und nähere mich stramm der Marke von 50 Jahren an. Meine erste Aktie habe ich ziemlich genau unter Mithilfe meiner Mutter vor 30 Jahren erworben. Dieser Kauf, die Aktie der Bremer-Vulkan-Werft, war ein ziemlich böser Rohrkrepierer. Mein gespartes Taschengeld war plötzlich ziemlich reduziert. Naja, ich schiebe die Schuld einfach einmal auf meine Mutter.

Trotzdem hatte ich Blut geleckt und mein weiterer Weg war vorgezeichnet. Nach einem Studium in Augsburg und Grenoble heuerte ich bei einem kleinen Börseninformationsdienst in München an. Dort beackerte ich den US-Markt. So richtig spannend fand ich allerdings das Angestellten-Dasein nicht. Deshalb habe ich mich 2003 in Augsburg gemeinsam mit einem Studienkollegen als Vermögensberater selbstständig gemacht.

Mein Start war übrigens sehr gut, schließlich lagen die Börsen seinerzeit tief im Keller. So wurde jeder Fonds, jede Aktie, die ich anfasste, zu Gold. Meine Kunden liebten mich. Und auch ich sah mich schon auf dem Weg zur Börsenlegende.

2008 war dann erst einmal Schluss mit Börsenlegende. Die Aktienmärkte rutschten im Rahmen der Finanzkrise massiv ab. Der Euro stand auf der Kippe und weltweit kollabierten die Banken. Immerhin, diese Zeit machte mich reicher an Erfahrung.

Für Sie analysiert ein professioneller Marktteilnehmer und kein Redakteur

Es ist aber nicht nur eine langjährige Erfahrung, die mich auszeichnet, sondern daneben auch meine Kenntnis der Börsenpraxis. Es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob Sie nur über Aktien schreiben oder sie auch selbst wöchentlich handeln.

Die allermeisten meiner Kollegen sind nämlich Redakteure oder Journalisten, die eben nur über Aktien schreiben. Ich hingegen bin ein waschechter Börsenpraktiker, der Aktien und andere Wertpapiere nicht nur empfiehlt, sondern auch für seine Kunden und sich selbst kauft. Als professioneller Marktteilnehmer bewege ich doch jede Woche den ein oder anderen Euro.

Das können Sie mir glauben: Wenn Sie bei einer Empfehlung mit im Boot sitzen, wenn Ihr eigenes Geld im Feuer steht, dann schauen Sie in der Analyse schon besonders genau hin. Von dieser Konstellation haben die Leser meiner verschiedenen Börsenpublikationen immer profitiert.

Diese tägliche Aussendung ist quasi mein persönliches Vermögensverwalter-Tagebuch. Hier bringe ich Ihnen unter anderem nahe, wie Profis sich informieren und an der Börse arbeiten. Hier entwickle ich neue Ideen oder erkläre Ihnen, wie Sie mit bahnbrechenden Innovationen und Technologien wie etwa Künstliche Intelligenz oder dem neuen 5G-Standard Geld verdienen werden. Für Sie als ambitioniertem Anleger ist mein „Tagebuch“ Woche für Woche eine tiefe Fundgrube.

Am besten lesen Sie meine täglichen Kommentare immer gemeinsam etwa mit dem Monatsdienst RENDITE TELEGRAMM. Denn genau hier finden Sie zu meinen Ideen und Marktbetrachtungen konkrete Empfehlungen aus meiner Vermögensverwaltung. Mit diesem Doppel bringen auch Sie künftig Ihr Depot wie ein Profi richtig voran.

Klicken Sie hier und finden Sie alle relevanten Informationen zu meinem Technologie-Börsendienst RENDITE TELEGRAMM! Hier erfahren Sie, wie auch Sie von den großen Trends unserer Zeit wie Künstliche Intelligenz, Elektro-Mobilität oder New Software profitieren.