Ich verschaffe Ihnen unabdingbares Hintergrundwissen

Ich verschaffe Ihnen unabdingbares Hintergrundwissen

Lieber Börsianer, 

es muss etwa Mitte der 90-er Jahre gewesen sein, als ich noch relativ am Anfang meiner Börsenlaufbahn einige Stück des ungarischen Unternehmens Matav erworben hatte. Matav (Magyar Telekom) war im Zuge der Wende im Ostblock privatisiert und wenig später an die Börse Budapest gebracht worden. Auch die Deutsche Telekom hatte sich bedeutsam an dem ungarischen Telefonunternehmen beteiligt.  

Die Stimmung für Telekom-Aktien war seinerzeit recht gut, und ich freute mich über steigende Matav-Kurse. Irgendwann stockte der Hauptaktionär Deutsche Telekom nochmals auf, und damit begannen meine Probleme. Denn die Anzahl der Aktien im freien Handel (Free float) wurde durch diese Transaktion erheblich reduziert. In der Folge trocknete der Handel mit der Matav-Aktie in Deutschland weitgehend aus.  

Mit anderen Worten: In meinem Depot stand zwar ein schöner Wertzuwachs, den ich allerdings aufgrund des ausgetrockneten Aktienhandels nicht realisieren konnte. Ich war richtig aufgeschmissen und wurde zunehmend nervös.  

Theoretisch hätte ich die Aktie in Budapest verkaufen können, denn an der Heimatbörse wurde der Titel immer noch ausreichend gehandelt. Allerdings hatte ich die Aktie ja in Deutschland gekauft, wo sie auch für mich gelagert wurde. Damit war ein Verkauf an der Auslandsbörse erst einmal nicht möglich 

Jede nationale Börse hat ihre eigene Lagerstelle 

Zu diesem Vorgang einige Hintergrund-InformationenIn der Regel hat jede nationale Börse eine eigene VerwahrstelleHierzulande werden unsere Aktien bei Clearstream Banking (Tochter der Deutschen Börse) gelagert. Dort befinden sich alle Aktien, die an einem deutschen Börsenplatz erworben worden sind, auch wenn es sich um Auslandsaktien handelt. Aktien, die bei Clearstream lagern, können Sie nur an einem deutschen Börsenplatz veräußern.  

Genau an diesem Punkt sind in der Vergangenheit für Anleger aus Unwissenheit oftmals Probleme entstanden. So waren zeitweise hierzulande kleine Edelmetall-Explorer aus Kanada und Australien sehr populär und wurden hier auch zunächst mit gutem Volumen gehandelt. Als der Hype abebbte, kollabierte hierzulande der Handel, und man musste die Aktien von der Depotbank zu den Verwahrstellen der Börsen Sydney und Toronto umlagern lassen. Dies ist in der Praxis mit satten Spesen in Höhe von 40 bis 60 Euro pro Position verbunden.  

Deshalb gilt für den klugen Anleger: Denken Sie beim Kauf immer auch an den Ausstieg! Überlegen Sie sich, ob Ihre Aktie auch in ein oder zwei Jahren in Deutschland immer noch ausreichend handelbar ist. Welche Überlegungen stellen Sie dabei an? 

Hier gelten zwei einfache Regeln: Auslandsaktien, die in Deutschland immer schon populär waren, wie etwa Microsoft, Coca-Cola, LVMH oder etwa Novo Nordisk aus Dänemark, handeln Sie im Inland.  

Fassen Sie hingegen einmal in der zweiten oder sogar dritten Reihe eines ausländischen Kurszettels zu, kaufen Sie besser an der Heimatbörse. Denn nur an der Heimatbörse haben Sie die Sicherheit, dass Sie die Aktie auch jederzeit wieder zu fairen Kursen veräußern können. So ersparen Sie sich von vorneherein Stress und Bürokratie! 

Exkurs: Deshalb empfehle ich in meinen Börsendiensten gemeinsam mit der Aktie immer auch gleich den geeigneten Handelsplatz. Bei mir sind Sie also immer geschützt und wissen automatisch, dass ich alle Eventualitäten bereits vorab berücksichtige.   

Einige unter Ihnen werden jetzt entgegen, dass die Auslandsorder allerdings teurer als die Inlandsorder ist. Gleich nächste Woche rechne ich Ihnen vor, dass diese Annahme in vielen Fällen falsch ist. Sie unterschlägt nämlich die versteckten Kosten, die der Börsenmakler auf den Kurs einer Auslandsaktie aufschlägt. Ich decke für Sie auf, wie die Kursbildung in wenig liquiden Märkten funktioniert 

Ich mache Sie in Börse am Mittag zum Börsenprofi. So verstehen Sie die Hintergründe und agieren nächstens in Ihrem Depot noch erfolgreicher. Denn Kompetenz bedeutet an der Börse immer Rendite.   

Mit freundlichen Grüßen, 

Alexander von Parseval
Analyst und Vermögensberater 

P.S. Die Autobranche bebt. So hat sich Nikola mit General Motors verbündet und reitet nun den Frontalangriff auf Tesla. Hier bleibt man allerdings nicht untätig und wird zurückkeilen. Lesen Sie am gleich am nächsten Montag nur hier in Börse am Mittag, wie sich die Branche jetzt mit Wasserstoff und Elektro-Motor völlig neu erfindet und wer am Ende die Nase vorne haben wird.  

Ich habe einen neuen Disruptor für Sie

Ich habe einen neuen Disruptor für Sie

Lieber Börsianer, 

da besteht Einigkeit. Die Digitalisierung hat mittlerweile nahezu alle Bereiche unseres Lebens auch als Verbraucher erfasst. Die Corona-Pandemie bescherte Unternehmen wie Amazon oder eBay frische Absatzrekorde. Ob Computer, Bücher, Hygieneartikel oder gar Lebensmittel, keine Produktgruppe wird von dem Online-Boom ausgespart. Tesla stellt nun seinen Verkauf bzw. Vertrieb ebenfalls auf online um und wird absehbar auf ein größeres Händlernetz verzichten. Der Online-Kauf von langlebigen Gütern und teuren Gütern war in dieser Form vor 10 Jahren noch kaum vorstellbar.  

Und die Karawane zieht weiter. So werden die Großapotheken Zur Rose und Shop Apotheke unsere Medikamentenversorgung in den nächsten Jahren digital organisieren. Als Leser der Premium-Chancen haben Sie bereits erfahren, wie sich diese Perspektive auf den Kurs der genannten Aktien ausgewirkt hat. So brachte Ihnen die Zur-Rose-Aktie teils über 100 % Kursgewinn in nur wenigen Monaten. 

Der weiße Fleck der digitalen Landkarte: Der Versicherungsvertrieb  

Tatsächlich aber kennt die digitale Landkarte immer noch einen ziemlich weißen Fleck. Die Schreibe ist im Folgenden vom Verkauf oder Vertrieb von privaten Versicherungspolicen. Die Digitalisierung ist über die Versicherungsbranche weitgehend hinweggegangen. Hier wirkten und wirken unverändert starke Beharrungskräfte in der Branche, wie etwa aufgeblähte Vertriebsapparate und unzählige Versicherungsmakler, die ihre Provisionsmodelle mit Zähnen und Klauen verteidigen.  

Einige Zahlen vom deutschen Markt: Die kleinen Auslandskrankenversicherungen für den Sommerurlaub werden immer noch zu rund 86 % auf konventionellem Wege abgeschlossen. Selbst für wenig komplexe Sachversicherungen wie Haftpflicht oder Hausrat holt sich der deutsche Michel in rund 94 % der Abschlüsse den Versicherungsvertreter ins Wohnzimmer.  

Ein ungewöhnlicher Befund: Den Tesla für 60.000 Euro bestellen und konfigurieren wir im Internet. Die Hausratversicherung zum Jahresbeitrag von 120 Euro holen wir uns hingegen vom Versicherungsvertreter. Das wird auf Dauer allerdings nicht so bleiben. 

Denn im vergangenen Jahr ist ein kleiner reinrassiger Online-Versicherer mit einem frischen Konzept in den deutschen Markt eingetreten. 2015 verkaufte das Unternehmen mit damals 15 Angestellten in New York seine erste Online-Police. Nur vier Jahre später brachte man die 500.000. Sachpolice an den Versicherungsnehmer. Heuer feierte man in New York einen spektakulären Börsengang und beschwerte den Erstzeichnern bereits am ersten Tag der Notierung einen Buchgewinn in Höhe von 72 %.  

Was macht dieser Versicherer anders als die Konkurrenz? Nun, Online-Angebote gibt es hierzulande schon seit Jahren. Denn die etablierten Versicherungsgesellschaften haben sich entsprechende Online-Vertriebskanäle zugelegt. Freilich, diese digitalen Angebote sind aus der Not geboren und ohne echte Begeisterung konzipiert worden. In vielen Versicherungsunternehmen fristen die Online-Abteilungen daher ein recht kümmerliches Leben.  

Die Amerikaner beschweren sich nicht mit einem stationären Vertrieb, sondern arbeiten ausschließlich digital und ganz schlank. Hier – so die Werbung – wird die Haftpflicht- oder Hausratversicherungen in Sekunden abgeschlossen und Schäden werden binnen von Minuten bearbeitet und reguliert. Von Anfang an setzten die Amerikaner dabei auf künstliche Intelligenz – etwa im Abschlussprozess – und beackern mittlerweile mit einer kleinen Mannschaft von rund 300 Angestellten die beiden großen Versicherungsmärkte der USA und Deutschlands.  

Die aktuelle Korrektur des Aktienmarktes lässt diese Kursrakete natürlich nicht ganz unberührt. Zu Deutsch: Der Nebenwert aus den USA verbilligte sich zuletzt spürbar und wird allmählich für uns ein sehr interessanter Kauf.  

In der Vergangenheit haben viele von uns ihr Geld mit Amazon, Facebook, Zalando oder wie zuletzt auch mit Zur Rose verdient. Und in den nächsten Tagen präsentiere ich Ihnen in den Premium-Chancen das nächste vielversprechende digitale Geschäftsmodell und zeige auf, wie ein kleiner Disruptor nun den in punkto Digitalisierung zurückgebliebenen Versicherungsmarkt aufbrechen wird.  

Sie möchten dabei sein? Hier finden Sie weitere Informationen zu meinem Börsendienst Premium-Chancen.

Achtung! Tech-Aktien schwenken in die Korrektur

Achtung! Tech-Aktien schwenken in die Korrektur

Lieber Börsianer, 

zuletzt hatte ich an dieser Stelle bereits vor kurzfristigen Neuanschaffungen gewarnt. Ende der vergangenen Woche starteten vor allem die Tech- und Wachstumswerte aus den USA in eine Korrekturphase, ohne dass sich das Nachrichtenbild grundsätzlich veränderte hätte. 

Allein am vergangenen Donnerstag und Freitag setzte der NASDAQ 100 um rund 6 % zurück. Auf den ersten Blick wirkt es so, als würde der Aktienmarkt als Ganzes korrigieren. So verlor der S&P 500 ebenfalls spürbar. Hierzu einige Hintergrund-Infos. Derzeit entstammen die 5 schwersten Positionen des breiten S&P 500 allesamt der Internet- oder Software-Branche. Diese 5 Aktien – wie unter anderem Apple, Facebook oder Amazon – stehen nun für 26 % des Index. Zum Vergleich: Vor rund 3 Jahren standen die 5 Top-Positionen lediglich für 16 % 

Konkret formuliert: Der S&P 500 entwickelt sich zunehmend zu einem Index für etablierte Technologie-Unternehmen. Diese Entwicklung tut seiner Performance durchaus gut, sie schmälert allerdings für uns als Börsianer die Aussagekraft des Index.  

So konnten sich Substanz- und Dividendenaktien zuletzt dem Abwärtsdruck entziehen. Während der NASDAQ 100 in der letzten Woche über 3 % verlor, legten Dividendenaktien (US-Dividend-Aristocrats) sogar leicht zu. Von einer breiten Marktkorrektur kann also derzeit noch keine Rede sein.     

Nach dem massiven Kursanstieg der Wachstumsaktien nehmen die Investoren also einmal etwas Schaum aus dem Markt. So kamen Apple und Co. seit Ende März (Corona-Crash) im Durchschnitt um über 80 % voran. Es ging teils noch besser: So explodierte die Tesla-Aktie und schaffte in diesem Zeitraum zeitweise rund 165 %. Bei aller Liebe zur Wachstumsaktie, das war und ist übertrieben und verlangt nach einer Korrektur.   

Bin ich nun besorgt 

Wie bereits eingangs angedeutet hat sich das Marktumfeld in der vergangenen Woche nicht geändert. Das Gesamtbild bleibt für die Aktienanlage günstig. Die Zinsen liegen in den westlichen Märkten im Keller und pressen letztlich selbst konservative Anleger in den Aktienmarkt. Gleichzeitig nimmt die Erholung der Weltkonjunktur allmählich Form an, auch wenn wir hier nicht so rasch vorankommen, wie ursprünglich erhofft. Die Tech-Aktien sind der realwirtschaftlichen Entwicklung etwas vorausgelaufen und müssen nun wieder einige Prozentpunkte nach unten.  

Wie lange wird diese Korrekturphase anhalten? Diese Frage lässt sich ohne Glaskugel kaum beantworten. Vorsichtshalber möchte ich Sie allerdings darauf einstimmen, dass noch der ganze September eher unerfreulich für die Tech-Investoren bleiben wird. Ich gehe aber davon aus, dass nichts wirklich anbrennen wird, wie z.B. beim Platzen der Dot.com-Blase (2000 bis 2002). Damals war die Situation schon eine andere.  

In jedem Fall rate ich Ihnen, Ihr Depot langfristig auch jenseits des Wachstumssegments zu streuen. Denn sehr wahrscheinlich werden in den kommenden Wochen Substanz- und Dividendenaktien stärker als Tech-Aktien abschneiden, denn hier sind die Bewertungen mehrheitlich noch moderat. Das bietet uns jetzt Chancen.  

Genau deshalb habe ich für meine Leser der Premium-Chancen das Dividendendepot konzipiert, damit wir auch in schwierigen Marktphasen immer einige Stabilisatoren im Depot haben. Und genau diese Stabilisatoren wirken jetzt und haben meinen Lesern in den vergangenen Tagen trotz der ungünstigen Tendenz Gewinne und eben Stabilität gebracht  

Hier gilt einfach: Ein gutes Depot steht immer auf zwei Beinen, einmal eben aus einer Technologie-Komponente und zum zweiten aus einer stabilen Substanzkomponente. Wer sein Depot derart streut, wird langfristig an der Börse sehr glücklich werden. 

Sie suchen korrektur-resistente Substanzaktien, die noch nicht überbewertet sind? Sie suchen jetzt Aktien mit Nachholpotenzial? Dann testen Sie doch einmal völlig unverbindlich und mit Geld-zurück-Garantie meinen Börsendienst Premium-Chancen! Hier finden Sie weitere Informationen.

Achtung: Fake News können Ihr Depot ruinieren

Achtung: Fake News können Ihr Depot ruinieren

Lieber Börsianer, 

die Börse ist der Ort der Überspannung. Hier vermischen sich Gerüchte und Hoffnungen teils zu einem explosiven Gemisch. Besonders im Vorfeld von Quartalszahlen werden Börsianer nicht selten von großer Erregung erfasst. Da gehen dann plötzlich Nachrichten um, dass Apple (beispielhaft) ein neues sensationelles Produkt auf den Markt bringen wird. Und schon steigen die Kurse. Umgekehrt kennen wir das genauso. Da sei der Umsatz von BMW (wieder beispielhaft) in China dramatisch eingebrochen, und wieder verfallen wir in Hektik.  

So funktioniert Börse und so wird sie auch in 100 Jahren noch sein. Mit der Zeit lernt man als Aktionär den Umgang mit dieser Überspannung. In den vergangenen Jahren beobachte ich allerdings ein neues Phänomen. Marktteilnehmer verbreiten immer öfter gezielt Halbwahrheiten und Fälschungen, um die Kurse einer Aktie in Ihrem Sinne zu beeinflussen.  

Short-Seller aus dem angelsächsischen Raum publizieren – teils unterstützt von ahnungslosen Medien – dubiose Studien und überzeichnen Probleme in einem Unternehmen. Der Zahlungsdienstleister Wirecard oder zuvor das Beteiligungsunternehmen Aurelius können davon ein Lied singen.  

Andere Marktteilnehmer wiederum prognostizieren für ein kleines Biotech-Unternehmen, von dem wir bisher unter Garantie zuvor noch nie gehört hatten, den Durchbruch eines sensationellen Krebspräparates. Diese „exklusiven Nachrichten“ verbreitet man dann gerne in Sozialen Medien etwa unter der Überschrift „Jetzt Krebs besiegt!“.  

Fake News breiten sich an der Börse aus wie ein Virus 

Mittlerweile breiten sich Fake News wie ein Virus an der Börse aus. Viele naive Anleger sind schon Opfer solcher Meldungen und Berichte geworden und bezahlten ihre Gutgläubigkeit teuer. Es gibt allerdings probate Gegenmittel gegen Fake News. 

Zunächst hilft uns immer ein gewisses natürliches Misstrauen. Wenn ein Unternehmen pausenlos am besten noch auf Quartalsbasis Gewinn und Umsatz verdoppelt, dann sind wir als Anleger aufgefordert nochmals nachzubohren. Oft fällt dann das Kartenhaus rasch in sich zusammen.  

In meinen Börsendiensten lege ich deshalb größten Wert auf tiefe Recherche. Im Idealfall arbeite ich immer mit Originalquellen aus den Unternehmen. Ich kaufe und empfehle ausschließlich Unternehmen, deren Geschäftsberichte in einer Sprache verfasst worden sind, die ich problemlos verstehe 

Natürlich schützt mich das nicht immer davor, richtige Informationen mitunter falsch zu interpretieren. Klar ist aber: Es ist grundsätzlich unmöglich eine falsche Information, richtig zu interpretieren. Hier sind Verluste für uns vorprogrammiert. 

Im RENDITE TELEGRAMM ist kein Platz für Fake News. Hier werden Sie immer seriös und verlässlich informiert. Das macht diesen Börsendienst gerade in den heutigen Zeiten der Fake News für Sie so wertvoll.  

Steht uns eine neue Bankenkrise bevor?

Steht uns eine neue Bankenkrise bevor?

Lieber Börsianer, 

es gibt Warnsignale, die man ernst nehmen sollte. Ein solches Signal sendete kürzlich Felix Hufeld, der Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin): Wir haben das Schlimmste ganz sicher noch nicht gesehen. 

Das Wort des Bafin-Chefs hat Gewicht, immerhin ist er oberster Aufseher aller deutschen Banken. Hufeld widerspricht damit all jenen Ökonomen, die eine schnelle Erholung der deutschen Volkswirtschaft in Aussicht gestellt haben. Er dürfte sich vor allem Sorgen um die unter seiner Aufsicht stehenden Banken machen, deren Geschäftsmodell durch die Niedrigzinsen der Europäischen Zentralbank bereits seit Jahren immer weiter ausgetrocknet wird. Jetzt kommt eine weitere Bedrohung hinzu. 

Staatshilfen verschieben Unternehmenspleiten in die Zukunft 

In der Krise wächst die Gefahr von Zahlungsausfällen für die Banken. Schätzungen zufolge sind in Deutschland bereits mehr als eine halbe Million Unternehmen überschuldet. Genaue Zahlen sind nicht verfügbar, weil die Bundesregierung die Pflicht zur Insolvenzanmeldung vorübergehend ausgesetzt hat. Zudem werden die Probleme vieler Unternehmen derzeit durch Staatshilfen und das Kurzarbeitergeld überdeckt. Doch das geht nicht ewig so weiter. Irgendwann platzt die Bombe. 

Noch ist unklar, wann die Probleme sichtbar werden. Sicher ist nur, je länger das klärende Gewitter aufgeschoben wird, desto gefährlicher wird es. Die größte Gefahr ist, wenn aus der Liquiditätskrise einiger schwacher Unternehmen eine Vertrauenskrise wird. Denn dann werden die Banken viel restriktiver bei der Kreditvergabe vorgehen und können selbst gesunde Unternehmen mit in den Abgrund reißen. Es entsteht eine Kettenreaktion, die zu noch größeren Kreditausfällen führt. 

Das Bankensystem wird auf eine harte Probe gestellt 

Spätestens im Falle einiger größerer Firmenpleiten schwindet auch das Vertrauen der Banken untereinander. Einige Geldhäuser rechnen bereits mit einer mehrere Jahre andauernden instabilen Lage. Erste Rückstellungen für ausfallbedrohte Kredite wurden in den Bilanzen bereits getätigt. Wahrscheinlich werden wir in den kommenden Monaten weitere Rückstellungen und Abschreibungen auf Zahlungsausfälle sehen. 

Die Bafin bereitet sich auf alle möglichen Szenarien vor 

Die Bafin sorgt vor, indem Sie den Banken empfohlen hat, keine Ausschüttungen oder Dividenden mehr zu tätigen. So soll die Kapitaldecke gestärkt werden, um mögliche Kreditausfälle abfedern zu können. Zudem werden die Kreditinstitute im ganzen Euroraum von der Europäischen Zentralbank weiterhin großzügig mit Liquidität versorgt, um eine Kreditklemme zu vermeiden. 

Sie sehen: Die Lage der Banken ist derzeit prekär. Ich kann mir bessere Investitionsmöglichkeiten vorstellen. In meinem Börsendienst RENDITE-TELEGRAMM zeige ich Ihnen Unternehmen, denen die aktuelle Situation nichts ausmacht. Investieren Sie die Unternehmen, die auch jetzt von Erfolg zu Erfolg eilen. 

Es ist so weit: Der Impfstoff kommt

Es ist so weit: Der Impfstoff kommt

Lieber Börsianer, 

zuletzt sind Informationen aus dem politischen Washington durchgedrungen, die nur einen Schluss zulassen. Die Amerikaner haben den Impfstoff bzw. stehen hier ganz kurz vor dem Durchbruch.  

So hat die zuständige CDC (Centers for Disease Control) die US-Bundesstaaten aufgefordert, mit Termin zum 1. November alle Voraussetzungen für Massenimpfungen zu schaffen. Dabei sollen die Impfungen in den Filialen der landesweit aktiven Großapotheke McKesson stattfinden. Die Bundesstaaten sind zudem aufgefordert, der Großapotheke unbürokratisch den Aufbau weiterer Impfstellen zu ermöglichen, sofern dies regional notwendig erscheint. 

Des Weiteren sickerte durch, dass es eine Art nationale Impfreihenfolge geben wird, da man nicht alle Amerikaner sofort versorgen kann. So sollen in der ersten Stufe die Profis, sprich das Personal von Krankenhäusern, Pflegeheimen, Arztpraxen etc., geimpft werden. Anschließend werden ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen mit dem Impfstoff versorgt. Möglicherweise schon im Dezember kann dann der Rest der US-Bevölkerung durchgeimpft werden.   

Diese Frage drängt sich auf: Wer wird den Stoff liefern? Wer macht das Rennen? 

Zuletzt sind drei Player auf die Zielgerade eingebogen und testen derzeit ihren Impfstoff in der abschließenden 3. klinischen Phase 

  1. Die Allianz AstraZeneca und Oxford University  
  2. Der Soloplayer Moderna Inc.  
  3. Das US-deutsche Bündnis Pfizer und BioNTech  

Die FDA wird zu diesem Zeitpunkt möglicherweise schon einen Favoriten haben. Leider fehlen mir hier die ganz belastbaren Informationen. Der Anschein spricht gegenwärtig allerdings dafür, dass die Briten von AstraZeneca und der Oxford University das Rennen machen werden. Möglicherweise wird der Pharmakonzern noch im September seine abschließenden Testergebnisse präsentieren, sodass die FDA zumindest eine vorübergehende Notfall-Zulassung aussprechen kann.  

Die Zulassung eines weiteren Impfstoffs ist allerdings absolut wünschenswert. Hier drücke ich Pfizer und BioNTech alle Daumen, da der US-Pharmagigant Pfizer über erhebliche Produktionskapazitäten verfügt und damit in der Lage wäre, in relativ kurzer Zeit auch den Weltmarkt zu beliefern. Denn ein Impfstoff hilft nur wenig, wenn er nicht in der benötigten Menge zur Verfügung gestellt wird.    

Also liebe Börsianer, liebe Leser in Deutschland, in der Schweiz, in Österreich und wo auch immer Sie leben, drücken auch Sie alle Daumen, damit es uns gelingt, diesen Virus endlich aus der Welt zu schaffenViele Menschen sind in den letzten Monaten arbeitslos geworden oder haben als Selbstständige ihre Existenz verloren. Ich kenne viele Börsianer, auch aus Ihren Reihen, die mussten in der Not Ihr Depot anfassen oder sogar gänzlich schlachten. Das holen wir uns nun mit dem Impfstoff im Rücken hoffentlich wieder alles zurück.  

P.S. Sie möchten am Puls der Zeit bleiben, Sie möchten wissen, wie das Rennen um den Impfstoff ausgeht und davon profitieren? Dann klicken Sie hier und holen Sie sich meinen Börsendienst Premium-Chancen