Mit Klima-Aktien 40% mehr verdienen

Mit Klima-Aktien 40% mehr verdienen

Lieber Börsianer,

Greta Thunberg wütet auf dem UN-Klimagipfel und hält den Staats- und Regierungschefs dieser Welt in New York den Spiegel vor. Gleichzeitig verabschiedet die Große Koalition in Berlin das neue Klimapaket. Damit nimmt nun die politische Klimawende Form an. Auch an den Aktienmärkten geht diese neue Entwicklung nicht spurlos vorüber.  

Die Klima-Aktien jagen durch die Decke: So machte die eigentlich stock-konservative Aktie des alternativen Stromerzeugers Encavis über 10 % in den letzten 4 Wochen. Noch besser waren die Aktien der Zulieferer und Dienstleister. So legte Nordex im gleichen Zeitraum 15 % zu und SMA Solar sogar um fast ein Drittel. Keine Frage, das sind die Aktien der Stunde! 

Dieser Chart sagt alles: Während DAX-Anleger in den vergangenen 12 Monaten keinen Meter machten, zog die Encavis-Aktie um 40 % in die Höhe. Und dabei ist dieser Chart noch verzerrt, da der DAX Dividenden berücksichtigt. Der Encavis-Chart hingegen schlägt die ausgezahlte Dividende ab.  

Mit Encavis liegen Sie als Leser des RENDITE TELEGRAMM bereits 10 % im Plus, und das obwohl wir die Aktie erst vor 4 Wochen angeschafft haben. So soll es weitergehen. 

Was sind die konkreten Hintergründe? Die Berliner Regierung wird ab 2021 neben den europäischen Emissionshandel noch eine nationale Variante stellen. Danach müssen Unternehmen wie etwa RWE künftig bis zu 60 Euro pro Tonne freigesetzten Kohlendioxids (CO2) mehr bezahlen. 

Die Produzenten des Öko-Stroms – wie eben Encavis – müssen diesen zusätzlichen Preis natürlich nicht bezahlen, da sie ja klima-neutral erzeugen. Damit gewinnt diese Branche ab jetzt jährlich weitere Wettbewerbsvorteile.  

Mittelbar profitieren davon die Hersteller von Windanlagen und Sonnenkraftwerken. Denn künftig brauchen wir noch mehr klima-neutral produzierten Ökostrom, also wieder mehr Wind- und Sonnenkraftwerke. Hier wird jetzt für die gesamte Branche vom Erzeuger bis zum Dienstleister ein enormer Schub durch die Klimawende erzeugt.  

Aber auch die klassische Industrie profitiert 

Unterdessen lese ich mitunter, dass Deutschland als Industriestandort unter der Klimawende leiden wird. Das mag im Detail stimmen. Richtig ist aber auch, dass diverse Industrieunternehmen ebenfalls profitieren werden. 

Ein Beispiel: Im Rahmen des Klimapakets wird auch die Mehrwertsteuer auf Bahntickets abgesenkt. Auf dieses Signal hat die Deutsche Bahn nur gewartet und postwendend 30 neue ICE-Züge bestellt. Wer baut die? Richtig, Siemens und Bombardier.  

Insgesamt wird Bundesfinanzminister Scholz für die Klimawende bis 2023 hierzulande 54 Milliarden Euro locker machen. Und dieses Geld bleibt nicht ausschließlich bei Encavis oder Nordex hängen. Nein, Industrieunternehmen, die jetzt die richtigen Weichen stellen, werden mit den Herausforderungen der Klimawende erfolgreich umgehen.  

Noch ein Beispiel: Die Deutsche Post – ebenfalls ein Titel des RENDITE TELEGRAMM – wird spätestens ab 2025 in den Städten klima-neutral ausliefern. Also zu Deutsch: Die Lieferwagen werden nicht mehr von Diesel angetrieben, sondern rein elektrisch fahren. Warum machen die Postler das? Sind das alles Klima-Aktivisten? Eher nicht! Man hat in der Unternehmensführung rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und deshalb den E-Transporter Streetscooter ins Leben gerufen. 

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