Tomra: Der unangreifbare Monopolist

Tomra: Der unangreifbare Monopolist

Lieber Börsianer,

wir alle kennen die Rücknahmeautomaten für Ein- und Mehrwegflaschen aus dem Einzelhandel. Mit diesen Recycling-Systemen verdient sich das norwegische Unternehmen Tomra bereits seit Jahren eine goldene Nase. Nicht überraschend entwickelte sich die Tomra-Aktie in der Vergangenheit zu einem der großen Highflyer des europäischen Kurszettels. Hier stehen auf Sicht von 5 Jahren 290 % Performance zu Buche.  

Zuletzt freilich nahmen die Investoren Gewinne mit und schickten die Aktie aus Skandinavien spürbar südwärts. Rund 30 % büßte der Titel gerechnet auf sein bisheriges Kurshoch ein. Ist dieser Rücksetzer für uns nun eine Kaufgelegenheit? Ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich diesen Dauerbrenner ins Depot zu holen? 

Keine Frage, die Tomra-Rücknahmesysteme sind der Goldstandard in der Branche. Deshalb kommt das Unternehmen auf einen Marktanteil von rund 70 %. Besonders den deutschen Markt dominieren die Norweger fast als Monopolist und diktieren die Preise beinahe nach Belieben.  

Dabei verdient man nicht nur mit dem Verkauf bzw. der Aufstellung der Anlagen gutes Geld, sondern auch hernach noch. Denn die Systeme müssen selbstverständlich gewartet und betreut werden. Mit anderen Worten: Das ist kein Einmalgeschäft, sondern ein stabiles Dauergeschäft. Sowas mögen Investoren.  

In den letzten Jahren schaffte das Unternehmen im Durchschnitt eine sehr angenehme Wachstumsrate von knapp 10 % pro Jahr. Und dabei hat man das Marktpotenzial nicht einmal im Ansatz ausgeschöpft. Denn weltweit sind Pfandsysteme selbst in westlichen Ländern immer noch keine Selbstverständlichkeit. Lediglich in Skandinavien und Deutschland sind diese Systeme flächendeckend installiert.  

Wachsendes Umweltbewusstsein verleiht der Aktie langfristig Potenzial 

Die Flut der Plastikflaschen stellt uns bekanntlich zunehmend vor Probleme. In unserer Umwelt lagert sich zunehmend mehr Mikro-Plastik ab, weil das Material nicht entsprechend gesammelt bzw. entsorgt wird. Allein in Deutschland verbrauchen wir pro Stunde 1,9 Millionen Plastikflaschen. Tendenz weiter steigend.  

An diesem Trend wird sich auch in den kommenden Jahren nicht viel ändern. Denn die Plastik- oder PET-Flasche ist für den Verbraucher komfortabel. Sie ist leicht und zerbricht nicht. Mit anderen Worten: Das Geschäftsmodell der Tomra liegt voll im Trend.  

Aber Tomra organisiert nicht nur das Recycling für den Endkunden, sondern auch für die Unternehmen der Müllentsorgung. Hier liefert man großvolumige Trenn- und Sortieranlagen für gewerbliche und städtische Entsorger. Auch hier liegt das Tomra-Geschäftsmodell voll im Trend. Letztlich sind die Recycling-Quoten weltweit immer noch niedrig. Selbst im vergleichsweise vorbildlichen Westeuropa werden immer noch 70 % der Kunststoff-Abfälle einfach nur deponiert oder verbrannt. Das ist weder wirtschaftlich noch ökologisch sinnvoll.  

Fazit: Das norwegische Unternehmen reitet einen langjährigen Megatrend, erzielt weit überdurchschnittliche und stabile Wachstumsraten bei einem ganz hervorragenden Marktanteil. Hier finden Sie also eine konservative Wachstumsaktie wie aus dem Bilderbuch. Und noch mehr: Dieses Geschäftsmodell wird auch noch in 10 Jahren verlässlich funktionieren.  

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P.S. Daimler, Tesla, Microsoft, Paypal und noch viele andere Unternehmen haben jüngst Zahlen vorgelegt. Gleich am nächsten Montag lichte ich für Sie den Zahlen-Dschungel und sage Ihnen, wie es an den internationalen Märkten weitergehen wird.